Zaunarten und ihre Eigenschaften: Ein Überblick


Gabionen: Der Trend der letzten Jahre

In den letzten Jahren war der Bau von sogenannten Gabionen ausgesprochen weit verbreitet. Bei Gabionen handelt es sich um Zäune aus einem doppelten Gitter. In den Zwischenräumen dieses Gitters werden nun lose Steine eingefüllt. Der Vorteil dieser Variante ist, dass sie ziemlich vielseitig einsetzbar ist und man auch hinsichtlich der Dimensionen recht flexibel bleiben kann. Darüber hinaus müssen Gabionen nicht besonders aufwändig gepflegt werden. Es kann aber sein, dass man im Herbst ab und an ein wenig Laub, das sich in den Zwischenräumen angesammelt hat, entfernen muss.

Besonders massiv: Zäune aus Beton

Sicherlich kommt es bei der Wahl des richtigen Zauns auch immer auf den persönlichen Geschmack an, weshalb sich wahrscheinlich nicht jeder für einen Zaun aus Beton entscheiden wird. Wenn man allerdings Fan von massiven und absolut blickdichten Zäunen ist, könnte ein Betonzaun eine gute Möglichkeit sein. Der Vorteil eines Betonzauns ist die Stabilität und auch der zuverlässige Blickschutz.

Der Jägerzaun als traditionellere Variante

Beim Jägerzaun handelt es sich um eine recht traditionelle Art des Zaunbaus. Die Latten aus Holz werden dabei über Kreuz genagelt. Jägerzaun heißt diese Variante deshalb, weil sie früher von Bauern aufgestellt wurde, die ihre Felder vor dem vom Landadel zur Jagd freigegebenen Wild schützen wollten. Solche Zäune bringen jedoch den Nachteil mit sich, dass sie so gut wie keinen Schutz vor unbefugten Besuchern bieten. Das liegt daran, dass Jägerzäune recht niedrig sind.

Maschendraht ist das am häufigsten genutzte Material

Maschendraht ist das Material, das im Zaunbau mit am häufigsten verwendet wird. Wie der Name schon sagt, bestehen die Zäune aus Draht. Im privaten Bereich werden diese Drähte häufig mit einem dunkelgrünen Schutz aus Kunststoff ummantelt, um die Optik ein wenig aufzuwerten. Maschendrahtzäune sind günstig und lassen sich recht flexibel einsetzen. Nachteilig ist allerdings, dass sie gar keinen Sichtschutz gewährleisten. Alternativ kann man ein paar Pflanzen anpflanzen, die sich um den Zaun herum ranken, und somit für den gewünschten Sichtschutz sorgen.

Lamellenzäune für guten Wind- und Blickschutz

Da der Lamellenzaun einen guten Sichtschutz liefert, wird er manchmal auch als Sichtschutzzaun bezeichnet. Die Höhe des Zauns kann bei einem Lamellenzaun je nach Bedarf angepasst werden, was die möglichen Einsatzbereiche auch hier ausweitet. Was die Materialien betrifft, so kann ein Lamellenzaun zum Beispiel aus günstigeren Hölzern wie Kiefer bestehen, wobei man diese dann regelmäßig imprägnieren muss. Alternativ gibt es Edelhölzer wie beispielsweise Eiche, welche so gut wie gar nicht gepflegt werden müssen, dafür aber deutlich teurer sind. Ebenfalls möglich sind Zäune aus Kunststoff oder Aluminium


Bericht bewerten


Ihre E-Mailadresse (zur Bestätigung)

Sicherheitsfrage: *


Oben