Hausbau-Lexikon - Baubegriffe S
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Baubegriffe S


Sägefurnier bis Substantielle Schäden

Sägefurnier

Ein 1mm bis 8mm dickes, gesägtes Furnier, das als Deckfunier verwendet wird.

Sammelleitung (Kanalisation)
Eine liegende Leitung, die das Abwasser aus Zweig-, Fall- und Anschlussleitungen gesammelt aufnimmt.

Sandstrahlen (Kunststein)
Eine Methode, um die oberste Zementschich von einer harten Kunststeinoberfläche zu entfernen. Dabei wird die Oberfläche mit Quarzsand unter starkem Druck beschossen.

Sanierputzmörtel (Verputz)
Ein spezieller Mörtel aus mineralischen Bindemitteln, Zusätzen und Zuschlägen, oft z. B. Hydrophobierungsmittel. Er verhindert das Eindringen von Wasser, es sickert höchstens 2mm bis 7mm ein.

Schäden substantiell
Das sind Bauschäden an dem Material, die sich meistens nicht mehr vollständig beheben lassen. Sie stammen meist von Setzungen, Feuchtigkeit, Spannungen, dem Gebrauch des Gegenstandes usw.

Schälfurnier (Holz)
Dieses Furnier wurde vom Baumstamm abgeschält. Es wird als Deck-, Blind- oder Absperrfurnier verwendet und ist zwischen 0.45mm bis 3mm dick.

Schall (Akustik)
Für menschliche Ohren hörbare mechanische Wellen und Schwingungen eines Mediums.

Schalldämmass (Akustik)
Mass dafür, wie gut bestimmte Materialien Schall dämmen. Im Labor gemessen, nach den Normen EN 1793- 1 und EN 1793- 2.

Schalldruck (Akustik)
Der Wechseldruck des Schalls (Druckschwankung) bestimmt das so genannte Schallfeld. Er überlagert sich dem statischen Druck.

Schalungssteinmauerwerk (Mauerwerk)
Ein Mauerwerk aus Steinen. Darin sind Hohlkammern, die später mit Beton oder Mörtel aufgefüllt werden.

Scharriert (Kunststein)
Eine erhärtete Kunststeinoberfläche, die mit einem breiten Scharriereisen bearbeitet wurde.

Schaumglas (Wärmeschutz)
Glas mit einer Rohdichte von 100 bis 160 kg/m3, das besonders gut Wärme dämmt.

Schichtholz (Holzwerkstoffe)
Schichtholz, das aus mehreren, aufeinander geklebten Lagen Furnierschichtholz besteht.

Schlagregendichtheit (Fenster)
Das Mass, das anzeigt, wie gut ein Fenster bei bestimmten Windstärken, Regenmengen und Unwetterdauern den Wassereintritt verhindert.

Schlämmen (Mauerwerk)
Abreiben des Mauerwerks mit Bojakke oder Mörtel.

Schlammsammler SS (Kanalisation)
Ein Schlammsammler ist ein Behälter mit einem Geruchsverschluss (Tauchbogen). Er nimmt das anfallende Abwasser auf und hält dabei unerwünschte Stoffe (Sand, Kies etc.) zurück. Er leitet außerdem das Abwasser in die Entwässerungsleitung.

Schleifen (Naturstein)
Grobschliff: Körnung C60 Mittelschliff: Körnung C120 Feinschliff: Körnung C220

Schmutzabwasser (Kanalisation)
Unsauberes Wasser (Wasser mit Belastung), das in eine Abwasserreinigungsanlage geführt werden muss.

Schnellbindender Zement
Der rasche Abbindevorgang charakterisiert schnellbindenden Zement.

Schrägen
Kanten und Flächen, die nicht im rechten Winkel verlaufen, sondern mehr oder weniger davon abweichen.

Schuldbrief
Ein Wertpapier, das den Grund als Pfand einsetzt.

Schürze (Deckenverkleidung)
Eine schräge oder vertikale Deckenverkleidung, die Niveaudifferenzen überbrückt, die sich in der Deckenunterschicht befinden. Manchmal auch als seitlicher Abschluss der Deckenverkleidung genutzt.

Schutzlage (Flachdach)
Eine bahnenförmige Lage, die einen Konstruktionsteils schützt.

Schutzschicht (Flachdach)
Im Gegensatz zur Schutzlage eine großflächige Schicht, die Schutz vor äusseren Einflüssen bietet.

Schwindfuge
Sie verhindert die Entstehung von Rissen im Abbindeschwund. Sie ist eine Fuge, die durch Einlage in Ortbeton ausgebildet wurde.

Schwedenschnitt (Verputz)
Ein maximal 2 mm breiter, durchgehender Trennschnitt. Er dient zur Trennung von Wand- und Deckenputz.

Schwelle (Dachkonstruktion)
Der untere waagrechte Konstruktionsteil des Daches.

Servitut
Anderes Wort für „Dienstbarkeit“, das aber kaum noch verwendet wird.

Sichtbeton (Kunststein)
Die oberste Schicht, die Schalung. Er wird nicht mehr bearbeitet, ist die Betonschicht, dessen Oberfläche gesehen wird.

Sickerabwasser (Kanalisation)
Das Regenwasser, das während und nach Regenfall in den Boden und so in die Sickerleitungen gelangt.

Silikatputz (Verputz)
Putzmörtel aus Zuschlägen und Zusätzen, die mit einem Glas Wasser gebunden werden.

Silikonharzputz (Verputz)
Putzmörtel aus Zuschlägen und Zusätzen, die mit einem Silikonanteil gebunden werden.

Sockelputzmörtel (Verputz)
Mörtel mit höchstens 5%igen Kalkanteil und Zuschlägen. Als Bindemittel wird meistens Portlandzement verwendet.

Spachtelmasse
Um die Poren zu schliessen, wird der Untergrund abgezogen.

Spachtelmasse (Malerarbeiten)
Die Substanz, mit der der Untergrund noch einmal überzogen wird, um die Poren zu schließen.

Spachtelmasse (Verputz)
Mörtel mit Zuschlägen und Zusätzen, der dünn aufgetragen wird.

Spanplatten (Holzwerkstoffe)
Holzplatten, die aus Holz oder holzartigen Materialien zusammen mit organischen Bindemitteln unter Wärmeeinwirkung gepresst werden. Sie haben eine Rohdichte von 450- 750 kg/ m3.

Sparren (Dachkonstruktion)
Das Tragholz des Daches, es verläuft in Richtung der Dachneigung und nimmt die Dachlasten auf sich.

Speichervolumen (Haustechnik)
Das Volumen an Wasser, das ein Warmwasserspeicher aufnehmen kann.

Sperrholz (Holzwerkstoffe)


Rohdichte je nach Holzart 400-800kg/m3.
Furniersperrholz: Furniersperrholz, das aus mindestens drei, aufeinander geklebten Lagen Furnierschichtholz besteht. Sie liegen im Winkel von 90° zueinander. Stabsperrholz: auch Tischlerplatten genannt, besteht aus üblicherweise aus zwei Deckfurnieren und einer Mittellage aus nebeneinanderliegenden Holzstäben. Brettsperrholz: Brettsperrholz, meistens besteht es aus drei kreuzweise verleimten Brettlagen.

Sperrschicht (Verputz)
Diese Schicht beugt Verfärbungen und Fleckenbildung an der Oberfläche des Deckputzes vor.

Standartschallpegeldifferenz
Schallpegeldifferenz beogen auf den Nachschall gemäss DIN 4109.

Steildach (Steildach)
Dach mit einer Neigung, an der geschuppte Eindeckung möglich ist.

Stein (Mauerwerk)
Mauerstein, der künstlich hergestellt worden ist.

Steingutplatten (Nutzschicht)
Platten auf Silikatbasis mit großen hellen Scheiben. Meistens ist die Sichtfläche glasiert. Sie werden bei hohen Temperaturen gebrannt.

Steinwolleplatte (Wärmeschutz)
Platte mit einer Rohdichte von 20 bis 120 kg/m3.

Steinzeugplatten (Nutzschicht)
Platten auf Silikatbasis mit dichten Scheiben. Werden unter hohen Temperaturen gepresst.

Stichtag
Der Zeitpunkt, an dem die Liegenschaft bewertet wird.

Stirnholzboden (Bodenbelag)
Boden, bei dem die Faserrichtung senkrecht zur Bodenebene liegt. Er kann vor- oder unbehandelt, geklebt oder lose verlegt werden. Der Oberflächenschliff und die Versiegelung werden nach der Verlegung vorgenommen.

Stocken (Naturstein, Kunststein)
Bezeichnet das Bearbeiten der Natursteinoberfläche durch einen Stockhammer.
Grobes Stocken: durch einen Stockhammer mit 12mm Zahnweite.
Mittleres Stocken: durch einen Stockhammer mit 7mm Zahnweite
Feines Stocken: durch einen Stockhammermit 4mm Zahnweite

Stockwerkeigentum
Eine rechtliche Bezeichnung für ein Miteigentum. Es besteht das Sonderrecht, bestimmte begrenzte und genau beschriebene Räume ausschliesslich zu nutzen und auch innen auszubauen. Es wird im Grundbuch als eigenes Grundstück geführt. (Artikel 73a VZG)

Strassenaufbruch (Abbruch)
Das Material, das gewonnen wird, wenn nichtgebundene Fundationsschichten oder hydraulisch stabilisierte Fundations- und Tragschichten abgebaut werden.

Strassenflächen
Verkehrsflächen, die mehreren Grundstücken dienen.

Strebe (Dachkonstruktion)
Schräger Konstruktionsteil, der die Konstruktion unterstützt und verstärkt.

Stukkatur (Verputz)
Gezogene Profile oder aufgesetzte Ornamente, die mit Hilfe einer Schablone angebracht werden.

Sturzgefälle (Kanalisation)
Der Teil einer Grundleitung, der ein Gefälle von 15° bis 45° hat.

Substantielle Schäden
Das sind Bauschäden an dem Material, die sich meistens nicht mehr vollständig beheben lassen. Sie stammen meist von Setzungen, Feuchtigkeit, Spannungen, dem Gebrauch des Gegenstandes usw.


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