Hausbau-Lexikon - Baubegriffe K
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Baubegriffe K


Kaltdach (Flachdach) bis Kunststoffputz (Verputz)

Kaltdach (Flachdach)
Das so genannte Kaltdach setzt sich aus einer Raum abschließenden Innenschale, einer Außenschale mitsamt Abdichtung und einem dazwischen liegenden Belüftungsraum zusammen.

Kaltdach (Steildach)
Hierbei handelt es sich um ein wärmegedämmtes Steildach, das eine Durchlüftungsschicht zwischen Wärmedämmschicht und Unterdach aufweist.

Kanalanschluss (Kanalisation)
Als Kanalanschluss bezeichnet man den Übergang der Anschlussleitung des Grundstücks an die Kanalisation.

Kantholz (Holz)
Schnittholz, das mit einem rechteckigen oder quadratischen Querschnitt bis zum Seitenverhältnis von 1 : 3 versehen ist, nennt man Kantholz. Die Mindestlänge beträgt 6 cm.

Kapitalisierungssatz (Kapitalisierungsfaktor)
Hierbei handelt es sich um den Faktor, womit Werteinheiten WE der Flurstücke in Euro-Beträge umgerechnet werden. Daraus entstehen Grundstückswerte, welche beinahe den ortsüblichen Verkehrswerten gleichkommen. Diese Umrechung ist dann erforderlich, wenn in einer Bodenordnung ein Interessent auf eine Landabfindung verzichtet und dafür einen Geldausgleich bekommt oder eine Differenz zwischen dem Landabfindungsanspruch und der wirklich zugeteilten Flurstücke in Geld aufzuheben ist.

Kitte (Malerarbeiten)
Bei Kitte handelt es sich um eine Füllmasse, die zum Füllen von Vertiefungen oder von Ritzen, die keine Bewegungen aufnehmen müssen, gedacht ist.

Klang (Akustik)
Als Klang bezeichnet man den Grundton und eine ziemlich große Anzahl von harmonischen Obertönen, deren Frequenzen ganze Vielfache der Frequenz des Grundtones darstellen.

Klarlacke (Malerarbeiten)
Hierbei handelt es sich um nicht eingefärbte, unpigmentierte Anstrichstoffe, die sich aus Bindemitteln und Lösemitteln zusammensetzen.

Klebeparkett (Bodenbelag)
Das Klebeparkett ist eine Verlegeeinheit auf einer Trägerschicht, deren Faserrichtung parallel zur Bodenebene geklebt wird. Nach dem Verlegen erfolgt noch ein Oberflächenschliff und eine Versiegelung.

Kleinbauten
Als Kleinbauten bezeichnet man freistehende Gebäude, die einzig als Nutznebenflächen gedacht sind wie beispielsweise Garagen, Carports, Geräteschuppen, Geschirrhütten, Gartenhäuser, Pavillons u.s.w. Möchte man Kleinbauten genehmigen lassen, so gelten die gleichen Bedingungen wie beim Antrag auf Baugenehmigung.

Klinkerplatten (Nutzschicht)
Hierbei handelt es sich um Platten, die auf Silikatbasis und bei hohen Temperaturen gebrannt wurden und sehr perennierend sind.

Knagge (Dachkonstruktion)
Das ist ein konsolenartiger Baubestandteil.

Komplementärteile (Deckenverkleidung)
Die so genannten Komplementärteile sind in oder an die Deckenverkleidung fixierte Teile, die spezielle Funktionen innehaben, wie beispielsweise die Belüftung, die Beleuchtung etc.

Kondensation
Hierbei handelt es sich um einen generell durch Abkühlung verursachten Wechsel von dampfförmigem zu flüssigem Wasser.

Konterprofil (Deckenverkleidung)
Als Konterprofil bezeichnet man den Teil der Unterkonstruktion.

Kontrollschacht KS (Kanalisation)
Eine Apparatur, die dem Austreten von Gerüchen aus dem Entwässerungssystem entgegenwirkt, nennt man Kontrollschacht.

Kopfband (Bug) (Dachkonstruktion)
Hierbei handelt es sich um einen schräg liegenden Teil der Konstruktion, der als Dreiecksverband zur Längsaussteifung und Verminderung der Spannweite dient.

Kork (Wärmeschutz) Rohdichte 100 bis 150 kg/m3
Als Kork bezeichnet man zu Granulat gemahlenes Kork, das geröstet und mit Korkharz oder Bitumen gebunden wird.

Körperschall (Akustik)
Bei Körperschall handelt es sich um jenen Schall, der sich in festen Stoffen ausbreitet.

Korporationsrecht (Holzgerechtigkeit)
Hierbei handelt es sich um das Recht zur Nutzung des Holzes in einem bestimmten Waldgebiet.

Kriechen
Beim so genannten Kriechen handelt es sich um die zeitabhängige Vergrößerung einer Verformung unter der Beeinflussung von länger wirkenden Beanspruchungen.

Kubatur
Hierbei handelt es sich um das Volumen eines Bauwerks, das unabhängig von der Formung oder der Materialität berechnet wird.

Kubikmeterpreis
Die Kosten je Kubikmeter eines umgebauten Raumes heißen Kubikmeterpreis. Für die Ermittlung der puren Baukosten ist er von großer Bedeutung, wobei die Höhe des Kubikmeterpreises vornehmlich von der Ausgestaltung bestimmt wird.

Kulturerde (Erdbau)
Hierbei gibt es die so genannte Vegetationsschicht, welche die leicht durchwurzelbare, oberste Bodenschicht aus organischen und mineralischen Bestandteilen darstellt.

Kunstharzgebundener Belag (Bodenbelag)
Dies ist der Belag, welcher sich aus lösungsmittelfreien Reaktionsharzsystemen und Zuschlagstoffen zusammensetzt.

Kunststein (Kunststein)
Bei Kunstsein handelt es sich um Bauteile, welche gewöhnlich zementgebunden sind und deren Sichtflächen normalerweise bearbeitet sind.

Kunststoffputz (Verputz)
Hierbei handelt es sich um Putzmörtel aus Zuschlägen, Zusätzen und einem organischen Bindemittel.

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