Hausbau-Lexikon - Baubegriffe G
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Baubegriffe G


Gasfeuerung (Heizung) bis Gussasphalt (Bodenbelag)

Gasfeuerung (Heizung)
Hierbei ist zu unterscheiden zwischen dem so genannten Gebläsegasbrenner und dem atmosphärischen Brenner. Dem Gebläsebasbrenner muss die Verbrennungsluft mechanisch zugefügt werden, während es sich beim atmosphärischen Brenner um einen Gasbrenner ohne Gebläse handelt

Gastgewerbe
Öffentliche Betriebe, die für jedermann zugänglich sind, bezeichnet man als Gastgewerbe. Zusätzlich bieten Gastgewerbe oft auch noch Speisen und Getränke direkt vor Ort an und stellen Gästen Herberge und/oder Unterhaltung zur Verfügung.

Gebäudeentwässerung (Kanalisation)
Als Gebäudeentwässerung bezeichnet man die Entwässerungssysteme innerhalb eines Bauwerks.

Gebäudeinstallationen (Haustechnik)
Hierbei handelt es sich um Anlagen installationstechnischer Art.

Gebäudetrennfuge
Eine Fuge zwischen Gebäuden oder Gebäudeteilen, deren Auflager ebenfalls durch eine Fuge geteilt sind, nennt man Gebäudetrennfuge.

Gleitende Neuwertfaktor (Gebäudeversicherungswert)
Der gleitende Neuwertfaktor gibt an, um wie viel ein Neubau eines Hauses teurer wäre als im Jahr 1914 – diesen Vergleichswert, der ein fiktiver ist, nennt man Gebäudeversicherungswert 1914. Er ist dazu da, bei der Wohngebäudeversicherung eine gleichförmige Basis zur Kalkulation des Neuwertes des Hauses und damit auch der Sondervergütungen zu erzielen.

Gefällsbruch (Kanalisation)
Hierbei handelt es sich um einen Sektor einer Sammelleitung, die eine Neigung von 15° bis 45° aufweist.

Gefällsschicht (Flachdach)
Um ein Gefälle zu erstellen, ist eine Schicht vonnöten. Diese Schicht bezeichnet man als Gefällsschicht.

Gefräst (Kunststein)
Wenn die Oberfläche eines Kunststein-Bauteils mit einer Fräse bearbeitet wird, nennt man das Gefräst.

Geruchverschluss GV (Kanalisation)
Der so genannte Geruchsverschluss wird dafür verwendet, dass Austreten von üblen Düften aus dem Entwässerungssystem einzudämmen bzw. zu abzuwenden.

Gesamtleitung
Die Gesamtleitung ist jene Leitung, die der Konzeption und der Ausführung eines Projekts zugrunde liegt. Die Vertretung obliegt dem Bauherrn.

Geschliffen (Kunststein)
Hierbei muss unterschieden werden zwischen:
Grob: Bearbeitung mit rauem Fräs- oder Schleifstein, wobei die Spuren des Schleifens erkennbar sind. Die Poren werden nicht ausgespachtelt. Fein: Bearbeitung mit einzig einem feinen Schleifstein. Diesmal bleiben keine Schleifspuren zurück, aber die Poren werden auch hier nicht ausgespachtelt. Porenlos fein: Die Poren werden vor dem Feinschliff mit einer Masse ausgespachtelt.

Geschoßfläche (Grundlagen)
Hierbei handelt es sich um die Gesamtzahl der Geschoßflächen eines bestimmten Gebiets, wobei die Konstruktionsflächen inbegriffen sind.

Gespitzt (Kunststein)
Damit bezeichnet man steinhauerartiges Bearbeiten einer ausgehärteten Oberfläche eines Kunststeins mithilfe eines Spitzeisens. Man unterscheidet zwischen:
Grob: weniger als 10 Einschläge pro dm2 mittel: 10 bis 30 Einschläge pro dm2 fein: mehr als 30 Einschläge pro dm2

Gestockt (Kunststein)
Das Bearbeiten einer ausgehärteten Oberfläche eines Kunststeins mithilfe eines Stockhammers nennt man Gestockt. Man unterscheidet zwischen:
Grob: Stockhammereinsatz von 12 mm Zahnweite. Mittel: Stockhammereinsatz von 7 mm Zahnweite. Fein: Stockhammereinsatz von 4 mm Zahnweite.

Gewände (Kunststein)
Gewände sind seitliche Bordüren für Fenster und Türen usw.

Gewässer
Gewässerflächen, die entweder fließen oder stehen und ständig oder nur manchmal Wasser führen, nennt man Gewässer.

Gewaschen (Kunststein)
Hierbei handelt es sich um das vor dem Aushärten stattfindende Ausschwemmen einer Kunststeinoberfläche.

GFZ
Steht für die Geschossflächenzahl

Glasfaserplatte (Wärmeschutz)
Die umfasst eine Rohdichte von 16 bis 140 kg/m3.

Glasmosaik (Nutzschicht)
Bei Glasmosaiken handelt es sich um Bestandteile aus ungefärbter oder gefärbter Glasmasse.

Gleitfestigkeit (Naturstein)
Dies bezeichnet eine gewisse Funktion einer Oberfläche, welche dafür konzipiert ist, die Haftung von Benutzern zu gewährleisten.

Grenzwert (Heizung)
Der Grenzwert ist eine zu erfüllende Forderung, die mithilfe des heutigen Stands der Technik erreicht werden kann – unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Aspektes.

Grundbuch
Das behördliche und öffentliche Register von Grundstücken nennt man Grundbuch. Es kann in schriftlicher oder in elektronischer Form geführt sein und dient dazu, sämtliche Eigentumsverhältnisse sowie eventuelle Rechte und Lasten des Grundstücks, die damit in Verbindung stehen, zu erfassen. Das Grundbuch enthält unter anderem:

Ein Bestandsverzeichnis: dieses ist in drei Abteilungen untergliedert; die 1. Abteilung enthält die Eigentümer oder Erbbauberechtigten, die 2. Abteilung listet alle Lasten und Beschränkungen, die nicht in der 3. Abteilung einzutragen sind, auf und die 3. Abteilung enthält die Grundpfandrechte wie Hypotheken. Grundstücksgleiche Rechte wie z. B. das Wohnungseigentum Das Erbbaurecht Gemeinderechte (z. B. ein Weiderecht auf einer Gemeindewiese) werden hier eingetragen. Grundierung (Malerarbeiten)

Als Grundierung bezeichnet man den Anstrich, der als Schutz vor Korrosion, als Sperrschicht, zur Verringerung der Saugkraft des Untergrundes oder zur Haftvermittlung gedacht ist.

Grundleitung (Kanalisation)
Hierbei handelt es sich um eine Leitung, die unterhalb des Kellebodens oder im Bereich des Fundaments liegt. Sie ist dazu da, das Abwasser der Grundstückanschlussleitung zuzuführen.

Grundpfandverschreibung
Den öffentlich urkundlichen und im Grundbuch vermerkten Vertrag, durch welchen eine Forderung grundpfändlich sichergestellt wird, nennt man Grundpfandverschreibung.

Grundputz (Verputz)
Dies ist die unterste Schicht des Aufbaus des Verputzes.

Grundstücke
Hierbei handelt es sich um einen äußerlich abgegrenzten Teil der Erdoberfläche, der zu einer Liegenschaft gehört. Ein Grundstück ist dann ein Grundstück, wenn es im Grundbuch auf einem gesonderten Grundbuchblatt oder unter einer eigenen Nummer im Bestandsverzeichnis auf einem gemeinschaftlichen Grundbuchblatt registriert ist.

Grundstückentwässerung (Kanalisation)
Damit sind Entwässerungssysteme gemeint, die außerhalb eines Bauwerks bis zur Kanalisation verlaufen.

Grundwasser (Kanalisation)
Bei Grundwasser handelt es sich um in einen durchlässigen Grundwasserträger strömendes Sickerwasser.

GRZ
Steht für Grundflächenzahl

Gussasphalt (Bodenbelag)
Hierbei handelt es sich um bituminöses Gemisch, das sich aus Bitumen, Filler, Sand und Split zusammensetzt.


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