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Erker Vor- und Nachteile

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Bei einem so genannten Erker handelt es sich um den an der Fassade angebrachten Vorbau eines Gebäudes, wobei dieser sowohl überdacht als auch geschlossen ist und sich über mehrere Stockwerke erstrecken kann. Des Weiteren werden Erker vorwiegend dadurch charakterisiert, dass sie oft viele kleine Fenster besitzen und ob der Tatsache, dass sie die Innenräume vergrößern, vollkommen zur Stockwerkfläche dazugehören, was sie schlussendlich von den Balkonen unterscheidet.

Ursprünglich stammt der Begriff „Erker“ aus dem Französischen und lässt sich in etwa mit „Mauerausbuchtung“ übersetzen. Bereits im Mittelalter machte man von dieser Bauform Gebrauch und verwendete sie zum Beispiel als Wehrbauten – in diesem Fall ist von so genannten Wehrerkern die Rede –, und auch Schlösser weisen sehr oft so genannte Kapellenerker auf, in welche oft auch ein Altarraum integriert ist. Aber auch der Stubenerker erfreut sich bereits seit der Renaissance sehr großer Beliebtheit.

Im Folgenden sollen sämtliche Zwecke aufgelistet werden, die ein Erker in einem Wohnhaus innehaben kann:

Durch einen Erker kann die bewohnbare Fläche sehr erweitert werden. Erker sind sehr beliebt, um der Fassade einige sehr prägnante Verschönerungen hinzuzufügen. Die Räume werden von mehr Licht durchflutet. Sofern eine angemessene Größe gegeben ist, ist es durchaus möglich, den Erker zu einer Sitzecke oder einer Kreativecke (schreiben, malen) umzufunktionieren. Der Erker bietet Wohlbehagen und Ästhetik (innen und außen).
Im Falle eines Hausbaus verlaufen die ersten Überlegungen natürlich in jene Richtung, wie das Haus in fertig gestelltem Zustand schlussendlich aussehen soll, um sämtlichen persönlichen Vorstellungen gerecht zu werden. Sofern man ein Haus mit beeindruckender Optik wünscht, stellen Erker definitiv eine wunderbare Möglichkeit zur Bereicherung und Verzierung des äußeren Eindruckes dar. Dennoch ist es ratsam, sich vorerst ein paar Dingen bewusst zu werden, ehe man beschließt, einen oder mehrere Erker an sein Haus anbauen zu lassen.

Sollte man zum Beispiel vorhaben, beim Hausbau relativ sparsam umzugehen, so sollte man es sich gründlich überlegen, ob man denn einen Erker haben möchte, da sich die Kosten eines solchen – beispielsweise bei Fertighausherstellern – zwischen 5000 und 7000 Euro, sprich zwischen ca. 8000 und 12000 Schweizer Franken, als Mehrpreis belaufen.

Als zweiter Punkt wäre die Tatsache zu nennen, dass Häuser, die mit Erkern versehen sind, eine größere Oberfläche besitzen, ergo ein höherer Wärmeverlust unumgänglich ist. Zusätzlich ist es durchaus möglich, dass Erker oft Übergangsprobleme (Wärmebrücken) beim Montierten der Außendämmung hervorrufen. Auch das Verhältnis zwischen dem beheizten Volumen des Hauses und der Fläche der Haushülle kann negativ beeinflusst werden, weshalb man mit höherem Energieverlust zu rechnen hat. Es ist zwar durchaus möglich, auch Erker ausreichend zu isolieren, doch ein solcher Vorgang ist zwangsweise mit einem Mehraufwand und dementsprechend höheren Kosten verbunden. Sollte man also anstreben, all diese Nachteile zu vermeiden, wäre es ratsam, sich für eine kompakte Bauform ohne Erker zu entscheiden.

Hauptsächlich sollte der Grundriss eines Gebäudes vorwiegend aufgrund der individuellen Wohnbedürfnisse und des zur Verfügung stehenden Barvermögens gewählt werden, wobei noch zu klären wäre, welche Fragen man sich vor dem Bau eines Erkers unbedingt durch den Kopf gehen lassen sollte:

Inwieweit sind die Einsatzmöglichkeiten zweckmäßig? Offeriert der Erker ausreichend Platz bzw. wie günstig verläuft der Gewinn des Raumes? Welche Auswirkungen hat der Erker auf den Energieverbrauch? In welchem Maß werden die Lichtverhältnisse im Haus durch den Erker verbessert? Für den Fall, dass der Erker abgesehen vom Standpunkt der reinen Ästhetik keinerlei Nutzen hat: wie viel Geld möchte man aufwenden?