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Das Blockhaus

4.5/5 (7 Bewertungen)

Bauten die man heutzutage in vielen Gärten sieht und mittlerweile sehr beliebt sind. Anfangs wurden sie lediglich als Gartenhäuser verwendet, doch in letzter Zeit hat sich das verändert.

Blockhäuser werden vermehrt dazu benutzt, als Wochenend-, Ferien- oder sogar als Wohnhaus zu dienen. Vielleicht auch weil die Nachfrage nach kleinen Vorortsgrundstücken steigt – Orte, an denen sich viele Menschen ein Abseits von dem anstrengenden Alltagsleben verheißen. Orte, an denen man Ruhe, Erholung und Entspannung finden kann, was vielleicht auch durch die Gegenwart vieler Obst- und Gemüsegärten auf diesen Grundstücken bekräftigt wird. Und meistens steht in diesen Ruheoasen dann eben ein Blockhaus – denn man kann viel mehr damit tun, als lediglich Gartenwerkzeuge darin aufzubewahren!

Der Blockhausbau – Vorteile, so weit das Auge reicht
Holz ist Natur pur – und in einem Blockhaus bekommt man das auch zu spüren. Ein Duft, der an den Wald erinnert, ein romantisches Feeling, eine angenehme Raumakustik und noch dazu Strahlungs- und Magnetfreiheit – wie könnte man sich in einem Blockhaus aus Holz nicht wohl fühlen? Doch das sind nicht die einzigen Vorteile, die dieser naturverbundene Bau mit sich bringt. Besonders für Allergiker und Asthmatiker sind Blockhäuser zu empfehlen, da Holzwände luftfeuchtigkeitsregulierend wirken. Außerdem wird durch die bescheidenen Baumaterialien (hauptsächlich Holz) der Preis, sowohl als auch die Montagezeit niedrig gehalten.

Der Blockhausbau – Ein einfacher und unkomplizierter Bau
Ein Blockhaus setzt sich aus Holzwänden und einer tragenden Holzkonstruktion zusammen, die in Form waagrecht übereinander gestapelter Baumstämme oder Balken auftritt. Anfangs dichtete man diese Balken mit Moos oder ähnlichen, aus der Natur gewonnenen, Materialien ab. Auch heute noch verwendet man bei so genannten Naturstammhäusern Schafwolle als Dichtungsmaterial, obwohl es natürlich auch andere Möglichkeiten gibt. Bei dem gängigeren Bau von Blockhäusern aus industriell hergestellten Balken wird die Dichtung mit Hilfe von dauerelastischem Dichtband erledigt. Bei dem Bau von Blockhäusern muss man darauf achten, dass die Stämme, die man verwendet, nicht zu trocken sind – sonst kann es passieren, dass nach einiger Zeit das Holz rissig wird, sodass der Bau möglicherweise auf einmal nicht mehr winddicht ist. Stämme oder Balken legt man aufeinander und fügt natürlich Dämmstoffe unterschiedlicher Art dazwischen hinzu. Man erkennt diese Konstruktionsweise besonders deutlich an den Ecken eines Blockhauses.

Dies ist jedoch nicht die einzige Bauvariante, die es gibt. Als Alternative findet sich beispielsweise die Full Scribe-Methode. Bei einem Prozess, der als Scribing bekannt ist, werden die Konturen des unteren Stammes jeweils auf den oberen übertragen und dementsprechend formschlüssig ausgearbeitet. Das Ausschlaggebende hieran ist, dass Dichtungsmaterial selten benötigt wird. Lediglich die Ecken des Baus werden mit verschiedenen Verbindungen verdämmt. Die meist verwendete Variante ist die so genannte Saddle Notch-Methode. Hier wird eine sattelförmige Einkerbung in den unteren Stamm gemacht, während dem darüber gelegenen Stamm dank Scribing eine passende Gestalt verpasst wird.

Eine andere bekannte Variante, die übrigens die älteste ihrer Art ist, nennt sich Chinker. Stämme behalten ihre runde Form und werden aufeinander gestapelt. Die Lücke, die bei dieser Vorgehensweise entsteht, nennt sich „chink“. Man füllt diesen chink mit Dämmmaterial – früher mit Birkenrinde und Moos, heute meistens mit einem dauerelastischem Dichtstoff, der aus einer Vermischung von Latex und Kreide besteht. Die Ecken des Baus stößt man stumpf, wenn alle Stämme in einer Ebene liegen, oder man versetzt jeden zweiten Stamm um einen halben Stammdurchmesser, was man als Verkämmung bezeichnet.

Schnelle Montagezeiten – ein weiterer Vorteil des Modernen Blockhausbaus
Moderne Blockhäuser erhält man bereits in den meisten Fällen als fertigen Bausatz. Dieser ist in kurzer Zeit angebracht und unverzüglich verwendbar. Man kann die Installation sogar selbst machen – sie ist nämlich äußerst einfach. Wer allerdings lieber einen Montageservice nutzen möchte, findet diesen auch. Fleißige und erfahrene Mitarbeiter stehen fast überall zur Verfügung! Auf diese Art und Weise kann man ein vollständiges Blockhaus bald sein eigen nennen, und es auch sofort einrichten. Nicht umsonst reicht die Tradition des Holzbauens weit in die Vergangenheit der Menschheit zurück!
Bei dem Aufbau eines Holzblockhauses befestigt man zuallererst die vertikal ausgerichteten Haltebalken auf dem Fundament. Dies ermöglicht die Befestigung der Blockbohlen, welche später die Wände bilden. Der nächste Schritt ist die Beplankung, Dämmung und Versiegelung der Wände, was eine gemütliche Innentemperatur stets garantiert und für das typisch romantische Feeling und die wohltuende Stimmung sorgt, welche man sich von einem Blockhaus aus Holz erwarten darf!