Immobilienbewertung

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Immobilienbewertung


Nicht nur wenn sie eine Immobilie erwerben wollen ist der Wert wichtig, auch wenn sie ein Haus bauen möchten, sollten sie sich schon mal informieren, nach welchen Kriterien und Methoden ihr Eigenheim später mal bewertet wird. Dies ist wichtig für die richtigen Investitionen.

Die Immobilienbewertung ist heutzutage ein eigener Geschäftszweig geworden. Sogenannte Facility Manager überprüfen risikoreiche Objekte für Banken, ebenso Immobilien für Manager und Geschäftsführer. Diese haben schon früh entdeckt, dass die Investierung in ein gutes Objekt, Jahre später einen großen Gewinn bedeuten kann. Ein Gespräch mit einem Immobilienprofi kann für spätere Gewinne also nicht schaden.

Je nach Immobilie oder Gutachter gibt es verschiedene Bewertungsverfahren. Für Objekte in Städten ist meist der Marktpreis relevant, der über Fragebögen oder über die gespeicherten Verträge im Grundbuch ausgewertet wird. Dies sind dann in der Regel die verschiedenen Quadratmeterpreise. Anhand diesen kann man sich bei Immobilien mit verschiedenen Eigenschaften orientieren. Natürlich sind dies nur Durchschnittswerte, da sie meist für ein ganzes Stadtgebiet angegeben werden.

Da es am Land kaum solche Erhebungen gibt, muss man auf andere Methoden zurückgreifen. Makler orientieren sich gerne an Mieteinnahmen und aktuellen Baukosten der vorhandenen Wohnfläche.

Bei einer fachmännischen Bewertung steht das Thema „Energie“ an oberster Stelle. Ausschlaggebend sind nicht nur die derzeitigen Energiepreise sondern auch der Wunsch der Wärmedämmung und der niedrige Energieverbrauch. Wer auf diesen Punkt achtet, kann selbst später mal viel an Energiekosten einsparen.

Materialien spielen auch hierbei eine große Rolle. Holz wird höher eingestuft als Metall, weil es mehr Wohngefühl vermittelt und beständiger ist. Ebenso ist Metall schwerer zu ersetzen.

Die Infrastruktur und zukünftige Baupläne sind auch ein sehr wichtiger Punkt. Bei umliegenden Grundstücken in kleinen Orten kann man leicht herausfinden, was damit in Zukunft passiert. Dies beeinflusst nämlich sehr den Wert der Immobilie.

Dann gibt es noch die Aspekte die man bei bestimmten Situationen des Käufers beachten muss. Spezielle Anpassung der Einrichtung können einen Wert natürlich steigen lassen, ebenso aber sinken, weil der Käufer es als störend empfindet.

Schon vor der Hausbaufinanzierung sollte abklärt werden, was später mal mit dem Objekt passieren soll. Planen zum Beispiel die Erben jetzt schon, es später mal zu verkaufen, sollte man dies in die Bewertung einfließen lassen. Weil dies wieder bares Geld wert sein kann.







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