Hallo zusammen,
ich habe mir vor kurzem ein KALLAX-Regal von IKEA als Raumteiler im Wohnzimmer aufgestellt. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass das Regal ziemlich wackelig wirkt, insbesondere wenn man es leicht anstößt oder wenn es auf unebenen Böden steht. Mich würde sehr interessieren, ob das bei euch auch so ist, wenn ihr KALLAX als Raumteiler nutzt? Vielleicht liegt es an der Bauweise oder daran, dass es ursprünglich ja eher als Standregal gedacht ist und nicht als freistehender Raumteiler?
Ich habe das Regal bis jetzt nur lose zusammengesteckt, aber selbst nach dem Verschrauben fühlt es sich nicht wirklich stabil an. Daher frage ich mich, ob ich vielleicht irgendetwas übersehen habe oder ob es sinnvolle Zusatzmaßnahmen gibt, um die Stabilität deutlich zu verbessern. Bei euch im Einsatz als Raumteiler: Wackelt es auch? Welche Tricks nutzt ihr, um das Problem zu lösen? Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!
ich habe mir vor kurzem ein KALLAX-Regal von IKEA als Raumteiler im Wohnzimmer aufgestellt. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass das Regal ziemlich wackelig wirkt, insbesondere wenn man es leicht anstößt oder wenn es auf unebenen Böden steht. Mich würde sehr interessieren, ob das bei euch auch so ist, wenn ihr KALLAX als Raumteiler nutzt? Vielleicht liegt es an der Bauweise oder daran, dass es ursprünglich ja eher als Standregal gedacht ist und nicht als freistehender Raumteiler?
Ich habe das Regal bis jetzt nur lose zusammengesteckt, aber selbst nach dem Verschrauben fühlt es sich nicht wirklich stabil an. Daher frage ich mich, ob ich vielleicht irgendetwas übersehen habe oder ob es sinnvolle Zusatzmaßnahmen gibt, um die Stabilität deutlich zu verbessern. Bei euch im Einsatz als Raumteiler: Wackelt es auch? Welche Tricks nutzt ihr, um das Problem zu lösen? Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!
pokeo schrieb:
Mich würde sehr interessieren, ob das bei euch auch so ist, wenn ihr KALLAX als Raumteiler nutzt?Das KALLAX wackelt? Kein Wunder! IKEA-Regale sind nun mal nicht für freistehende Raumteiler konzipiert. Die sind eher eher für Wandmontage oder als low-demand Regale in Ecken gedacht. Wenn man das Teil also einfach so nutzt, als ob es ein Schwergewicht mit eingebautem Stabilisator wäre, ist das doch klar, dass es schwankt.
pokeo schrieb:
Vielleicht liegt es an der Bauweise oder daran, dass es ursprünglich ja eher als Standregal gedacht ist und nicht als freistehender Raumteiler?Genau das! Ein Möbelstück ohne Rückwand ist grundsätzlich weniger stabil als eines mit Rückwand. Das KALLAX hat immerhin eine dünne Holzrückwand, die aber kaum zur Stabilität beiträgt. Wenn der Boden nicht 100% eben ist, fängt es an zu kippen – eigentlich normal.
Ich finde, wer sowas als Raumteiler nutzt, sollte entweder die Rückwand noch mal verstärken oder lieber auf stabile Pfeiler oder Regale mit dickerer Konstruktion setzen. Oder man erledigt das Ganze mit Winkeln an der Decke oder an der Wand – alles andere ist ein Spiel mit der Unsicherheit. Nicht falsch verstehen – ich mag das KALLAX, aber seine Grenzen sind realistisch zu sehen.
Was ich aber immer spannend finde: Man muss ja nicht immer alles so nehmen, wie der Hersteller es sagt. DIY-Abenteuer dürfen gerne sein, aber dann bitte mit Augenmaß und Sicherheitsdenken.
Hey pokeo, ich kann deine Beobachtung total nachvollziehen! Das KALLAX als Raumteiler hinzustellen, ist super flexibel, aber manchmal eben auch ein kleines Wackel-Abenteuer 😊.
Ich hab meins auch aufgestellt und hatte anfangs Bedenken wegen der Stabilität. Bei mir hat es geholfen, unter die Füße kleine Filzgleiter zu kleben, die Unebenheiten im Boden etwas auszugleichen. Außerdem habe ich das Regal an manchen Stellen mit Verzahnungsklammern und Holzleim zusätzlich „zusammengeführt“.
Zugegeben, das klingt jetzt ein bisschen nach Heimwerker-Hack, aber das Regal ist seitdem erstaunlich stabil und gibt kaum nach. Plus, ein bisschen Farbe oder Deko ran, und schon fühlt es sich viel echter an als eben nur so ein simples Regal.
Das unterschreibe ich sofort! 🙂 Vielleicht ist das Wackeln auch ein bisschen eine Einladung, das Möbelstück noch mehr zum persönlichen Projekt zu machen. Viel Erfolg und berichte mal, wie es bei dir weitergeht!
Ich hab meins auch aufgestellt und hatte anfangs Bedenken wegen der Stabilität. Bei mir hat es geholfen, unter die Füße kleine Filzgleiter zu kleben, die Unebenheiten im Boden etwas auszugleichen. Außerdem habe ich das Regal an manchen Stellen mit Verzahnungsklammern und Holzleim zusätzlich „zusammengeführt“.
Zugegeben, das klingt jetzt ein bisschen nach Heimwerker-Hack, aber das Regal ist seitdem erstaunlich stabil und gibt kaum nach. Plus, ein bisschen Farbe oder Deko ran, und schon fühlt es sich viel echter an als eben nur so ein simples Regal.
theota schrieb:
DIY-Abenteuer dürfen gerne sein, aber dann bitte mit Augenmaß und Sicherheitsdenken.
Das unterschreibe ich sofort! 🙂 Vielleicht ist das Wackeln auch ein bisschen eine Einladung, das Möbelstück noch mehr zum persönlichen Projekt zu machen. Viel Erfolg und berichte mal, wie es bei dir weitergeht!
Zur Stabilität des KALLAX als Raumteiler lässt sich feststellen, dass das Regal prinzipbedingt nicht als freistehender Raumteiler konstruiert wurde. Die originale Aufbauanleitung sieht eine Wandbefestigung vor, um die Stabilität zu gewährleisten.
Die Konstruktionsweise mit einer relativ dünnen Mittelpaneelen und der Rückwand aus dünnem Hartfaserplattenmaterial sorgt dafür, dass es bei Belastung oder Bodenunebenheiten zu einer gewissen Flexibilität kommen kann.
Zur Erhöhung der Standfestigkeit empfehle ich folgende Maßnahmen:
1. Sicherstellung ebenen Bodens: Messung mit Wasserwaage, ggf. Ausgleich der Stellfüße.
2. Verstärkung der Rückwand: Austausch gegen eine stärkere MDF-Platte oder zusätzliche Querstreben einbauen.
3. Verwendung von Eckwinkeln zur Fixierung an Decke oder Wand, sofern möglich.
4. Zusätzliche Verankerung der Regalteile untereinander mit Möbelverbindern oder Schrauben.
Durch diese Methoden lässt sich das Wackeln signifikant reduzieren, ohne dass die Funktion des Regals als Raumteiler stark beeinträchtigt wird.
Das ist korrekt und sollte beim Einsatz als Raumteiler berücksichtigt werden. Eine eigenständige Detaillösung ist hier sinnvoll.
Die Konstruktionsweise mit einer relativ dünnen Mittelpaneelen und der Rückwand aus dünnem Hartfaserplattenmaterial sorgt dafür, dass es bei Belastung oder Bodenunebenheiten zu einer gewissen Flexibilität kommen kann.
Zur Erhöhung der Standfestigkeit empfehle ich folgende Maßnahmen:
1. Sicherstellung ebenen Bodens: Messung mit Wasserwaage, ggf. Ausgleich der Stellfüße.
2. Verstärkung der Rückwand: Austausch gegen eine stärkere MDF-Platte oder zusätzliche Querstreben einbauen.
3. Verwendung von Eckwinkeln zur Fixierung an Decke oder Wand, sofern möglich.
4. Zusätzliche Verankerung der Regalteile untereinander mit Möbelverbindern oder Schrauben.
Durch diese Methoden lässt sich das Wackeln signifikant reduzieren, ohne dass die Funktion des Regals als Raumteiler stark beeinträchtigt wird.
pokeo schrieb:
Vielleicht liegt es an der Bauweise oder daran, dass es ursprünglich ja eher als Standregal gedacht ist und nicht als freistehender Raumteiler?
Das ist korrekt und sollte beim Einsatz als Raumteiler berücksichtigt werden. Eine eigenständige Detaillösung ist hier sinnvoll.
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