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ᐅ Passt ein 3D-Druck Einsatz wirklich gut ins Kallax?

Erstellt am: 07.02.15 08:42
K
kennethnu
K
kennethnu
07.02.15 08:42
Hallo zusammen, ich möchte gern mal eine Diskussion starten zum Thema: Passt ein 3D-Druck Einsatz wirklich gut ins Kallax Regal?

Konkret interessiert mich, ob das Standard-Kallax von Ikea - mit seinen typischen Maßen und dem relativ schlichten Design - eine gute Basis für den Einbau oder die Integration eines 3D-Druckers bzw. der ganzen Druckerelektronik ist.

Mir geht es dabei weniger um das reine Abstellen des Druckers auf das Regal, sondern vielmehr darum, wie gut sich der Korpus des Kallax anpassen lässt, um etwa das Druckbett, den Filamenthalter oder die Elektronik gut und staubgeschützt unterzubringen. Gibt es praktische Einbaumöglichkeiten, die das Kallax-Design gut unterstützt? Wie macht ihr das mit der Belüftung?

Ich habe schon ein bisschen im Internet nach Lösungen gesucht, aber entweder sind das DIY-Projekte mit komplett selbstgebauten Boxen oder Regalen, oder es werden sehr große Schränke verwendet, die den Kallax quasi ersetzen.

Hat jemand von euch Erfahrungen damit gesammelt oder vielleicht sogar einen 3D-Drucker in ein Kallax eingebaut? Wie zufrieden seid ihr mit der Stabilität, der Zugänglichkeit und der Nutzung? Das Thema Staub möchte ich ebenfalls nicht vernachlässigen, gerade bei offenen Regalen, das scheint mir ein Problem zu sein.

Danke schon mal für eure Einschätzungen und Tipps!
L
Loruli
07.02.15 09:57
Hallo kennethnu,

ich glaube, deine Frage ist sehr berechtigt und wichtig, vor allem wenn man bedenkt, wie unterschiedlich 3D-Drucker in ihrer Bauform und Größe sein können. Das Kallax ist ja eigentlich als offenes Regal konzipiert und hat eine recht kompakte Tiefe von ca. 39 cm. Für viele gängige Drucker könnte das schon recht knapp werden, vor allem wenn man noch Platz für Filamentrollen und Elektronik einplanen möchte.

Zum Thema Staubschutz: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man unbedingt eine zusätzliche Abdeckung oder Tür braucht, gerade wenn der Drucker längere Zeit in einem Wohnraum steht. Das Kallax lässt sich relativ einfach mit Plexiglas- oder Holzplatten aufrüsten, um eine Art Gehäuse draus zu machen. Ventilation ist aber das Stichwort: Eine gute Luftzirkulation ist nötig, da 3D-Drucker beim Drucken Wärme und manchmal auch Gerüche erzeugen.

Wenn du eine Belüftung konstruierst, solltest du auf Staubfilter und einen kleinen Ventilator achten, damit Staub draußen bleibt und die Temperatur nicht zu hoch wird.

Zusammenfassend: Das Kallax kann funktionieren, wenn man es etwas anpasst – mit Türen, Abdeckungen und Lüftung. Es ist aber definitiv kein Plug-&-Play-Lösung. Falls du magst, kann ich dir noch ein paar Tipps geben, wie du das selbst umbauen kannst.
R
rotofra
07.02.15 11:13
Loruli schrieb:
Das Kallax ist ja eigentlich als offenes Regal konzipiert und hat eine recht kompakte Tiefe von ca. 39 cm.

Genau, und das ist ein wichtiger Punkt, darum hier mal meine strukturierte Herangehensweise:

1. Maße checken: Die meisten Kallax-Fächer sind ca. 33 x 33 cm (Breite x Höhe), Tiefe ca. 39 cm. Das bedeutet, dein Drucker muss grundsätzlich kleiner oder zumindest nicht zu viel größer sein, oder du nutzt zwei nebeneinanderliegende Fächer.

2. Belüftung: 3D-Drucker brauchen Luftzufuhr, oft auch wegen Kastenkühlung der Elektronik. Du kannst hinter den Kallax Rückwand-Ausschnitte anbringen (mäßige Öffnungen, gut mit Mesh gegen Staub absichern).

3. Staubschutz: Wie Loruli schrieb, Türen oder Plexiglasfronten helfen enorm. Für IKEA-Kallax kannst du passende Türen kaufen oder selbst machen, ja sogar Scharniere lassen sich nachträglich befestigen.

4. Stabilität: Das Regal trägt in den meisten Fällen den Drucker gut, aber schleunigst solltest du sicherstellen, dass das Regal gerade steht und idealerweise an der Wand befestigt ist. Drucker im Betrieb erzeugen manchmal Vibrationen.

Kommen wir zum Filamenthalter: Ich empfehle, den außerhalb des Kallax oder wenigstens in einem separaten Fach einzubauen, damit man schnell an das Filament kommt.

Fazit: Ein 3D-Drucker passt durchaus, aber du musst ein bisschen basteln und modifizieren, gerade wegen Staub- und Lüftungsfragen.
T
Tause
08.02.15 07:46
kennethnu schrieb:
Wie gut sich der Korpus des Kallax anpassen lässt, um etwa das Druckbett, den Filamenthalter oder die Elektronik gut und staubgeschützt unterzubringen.

Ich hier mal eine Grundfrage an alle: Ist es denn sinnvoll, das Kallax so weit umzubauen, dass der Drucker quasi "eingebaut" wird?

Denn dadurch leidet oft die Zugänglichkeit, eine der wichtigsten Eigenschaften bei 3D-Druckern, die häufig manuell nachjustiert oder am laufenden Druck Eingriffe benötigen. Wenn man das Regal mit Türen oder Abdeckungen zumacht, riskiert man schnell Thermoprobleme oder schwer zugängliche Komponenten.

Ein weiterer Punkt ist die Temperaturführung. Offene Regale erlauben einen gleichmäßigen Luftaustausch, was wichtig ist für die Druckqualität (z.B. mit ABS-Material). Wenn man die Belüftung nicht optimal hinbekommt, riskierst du schlechtere Druckergebnisse.

Ich will nicht generell gegen das Kallax sprechen, nur ist meine Beobachtung, dass viele den 3D-Drucker eher "reinpressen" ohne die ergonomischen und technischen Anforderungen hinreichend zu berücksichtigen.

Dein Anliegen mit Staubschutz verstehe ich aber gut. Andererseits muss man abwägen, ob nicht ein gezieltes Gehäuse um den Drucker herum unter Nutzung der Werkstatt oder eines anderen Luftfiltersystems sinnvoller wäre als ein Umbau des Kallax.
P
parpeo
08.02.15 09:57
Tause schrieb:
Der Kallax so weit umzubauen, dass der Drucker quasi "eingebaut" wird... Dadurch leidet oft die Zugänglichkeit.

Dem stimme ich zu, 100%.

Ich habe selbst einen 3D-Drucker auf einem Kallax stehen und nutze die Module unterhalb für PLA-Filament und Werkzeuge. Ich habe das Regal nicht verändert außer einer Plexiglasplatte als Abdeckung oben, die ich bei Bedarf entfernen kann.

Der Vorteil dieser Lösung ist, dass ich den Drucker jederzeit frei erreiche, auch wenn ich mal an die Elektronik oder den Extruder muss. Außerdem bleibt die Luftzirkulation unverändert und der Staub hält sich in Grenzen, weil ich den Arbeitsbereich regelmäßig reinige.

Die Idee mit Türen oder Abdeckungen finde ich zwar interessant, aber ich würde die auf jeden Fall so bauen, dass man sie leicht entfernen oder öffnen kann.

Zum Filament: Es gibt praktische Halter, die man an die Seiten eines Kallax-Moduls schrauben kann, somit bleibt alles kompakt und organisiert.
F
FIKALE
08.02.15 12:22
Passt der Drucker ins Kallax?
Das hängt am Ende von der Größe des Druckers und dem benötigten Platz für Peripherie ab.

Staubschutz erreichst du am einfachsten mit einer Plexiglas- oder Acrylhaube.

Lüftung solltest du gezielt mit kleinen Ventilatoren verbessern, sonst wird es warm.

Zugriff bei Druckerproblemen musst du immer sicherstellen, also keine festen Türen, die nicht schnell aufgehen.
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