Hallo zusammen, ich beschäftige mich gerade damit, wie man einen Ikea Pax Schrank wirksam gegen Schall isolieren kann. Das Ziel wäre, dass ein darin eventuell aufgestelltes Gerät oder auch Unterhaltungen darin besser vom restlichen Raum abgeschirmt sind, also eine tatsächlich messbare Dämmung gegen durchdringenden Lärm. Ich weiß, dass Möbel meist nicht für Schallschutz ausgelegt sind, und der Pax relativ dünne Seiten und Türen hat. Hat jemand Erfahrungen oder Tipps, mit welchen Materialien man innen besser dämmen kann, ohne die Funktion des Schranks oder das Öffnen der Türen zu beeinträchtigen? Wichtig wäre auch, ob zusätzlicher Aufwand an Stabilität oder Gewicht zu erwarten ist. Würde mich über praktische Vorschläge und Ideen freuen, die tatsächlich funktionieren und sich umsetzen lassen. Danke schon mal!
Wenn es um Schallisolierung geht, kannst du in den Pax-Innenraum Akustikschaumstoff einlegen oder spezielle Dämmmatten. Achte darauf, dass die Türdichtungen gut schließen, sonst bringst du dir wenig Gewinn. Eine zweite Tür oder Schallschutzvorhänge vor den Schrank können ebenfalls helfen.
G
Genevieve04.06.22 11:26Ich frage mich, ob eine einfache Dämmung im Pax wirklich viel bringt, wenn die Wände des Schranks aus eher dünnem Spanholz bestehen und die Tür nicht luftdicht abschließt.
Abgesehen davon ist es fraglich, ob Dämmmaterial den Schall wirklich absorbiert oder nur etwas dämmt. Die Masse der Flächen wäre eigentlich entscheidend, um Schall zu dämmen – ein Pax hat recht wenig Masse. Ich hätte Bedenken, dass es am Ende nur minimal hilft, wenn man nicht von außen an die Konstruktion ran und diese verstärken kann.
Ein weiterer Gedanke: Was genau für Schall soll reduziert werden? Tieffrequenter Bass ist schwer zu isolieren, hohe Frequenzen eher leichter. Je nach Quelle muss man das unterschiedlich angehen. Das wäre nochmal ein spannender Aspekt, den Fragesteller bitte noch klären könnte.
GLAEL schrieb:Das halte ich für den wichtigsten Punkt: Ohne wirklich dichte Türen gibt es viel Schall-Leckage.
Achte darauf, dass die Türdichtungen gut schließen, sonst bringst du dir wenig Gewinn.
Abgesehen davon ist es fraglich, ob Dämmmaterial den Schall wirklich absorbiert oder nur etwas dämmt. Die Masse der Flächen wäre eigentlich entscheidend, um Schall zu dämmen – ein Pax hat recht wenig Masse. Ich hätte Bedenken, dass es am Ende nur minimal hilft, wenn man nicht von außen an die Konstruktion ran und diese verstärken kann.
Ein weiterer Gedanke: Was genau für Schall soll reduziert werden? Tieffrequenter Bass ist schwer zu isolieren, hohe Frequenzen eher leichter. Je nach Quelle muss man das unterschiedlich angehen. Das wäre nochmal ein spannender Aspekt, den Fragesteller bitte noch klären könnte.
Hallo Momete, ich kann verstehen, dass du eine effektive Lösung suchst, denn ein Pax ist ja von Haus aus nicht als schallisolierender Schrank konzipiert. Für eine Verbesserung kannst du folgendes probieren:
- Innenwände mit Akustikschaumstoffplatten oder speziellen Schalldämmmatten auslegen. Diese nehmen Schallwellen im Inneren auf.
- Die Türen solltest du mit selbstklebenden Dichtungsleisten versehen, damit die Spalten geschlossen werden.
- Eventuell kannst du zusätzlich eine dünne MDF-Platte innen vor die Seitenwände schrauben, um die Masse zu erhöhen. Mehr Masse bedeutet bessere Schalldämmung.
- Die Rückwand kannst du auch ersetzen durch eine mehrschalige Konstruktion mit Dämmmaterial dazwischen, das vermindert Schalltransmission.
Materialien wie Mineralwolle eignen sich zwar gut, dürfen aber nicht bröseln und sollten gut verpackt sein, da diese recht staubig sind und nicht so gut für Möbel geeignet sind. Außerdem darf die Belüftung nicht komplett ausgesperrt werden, weil sonst Feuchtigkeit ein Problem werden kann.
Wichtig ist, dass du nicht nur auf Dämmung setzt, sondern auf Kombinationen: Masse, Dichtheit und Absorption. Je mehr du von diesen drei Faktoren verbessern kannst, desto besser wird das Ergebnis.
- Innenwände mit Akustikschaumstoffplatten oder speziellen Schalldämmmatten auslegen. Diese nehmen Schallwellen im Inneren auf.
- Die Türen solltest du mit selbstklebenden Dichtungsleisten versehen, damit die Spalten geschlossen werden.
- Eventuell kannst du zusätzlich eine dünne MDF-Platte innen vor die Seitenwände schrauben, um die Masse zu erhöhen. Mehr Masse bedeutet bessere Schalldämmung.
- Die Rückwand kannst du auch ersetzen durch eine mehrschalige Konstruktion mit Dämmmaterial dazwischen, das vermindert Schalltransmission.
Materialien wie Mineralwolle eignen sich zwar gut, dürfen aber nicht bröseln und sollten gut verpackt sein, da diese recht staubig sind und nicht so gut für Möbel geeignet sind. Außerdem darf die Belüftung nicht komplett ausgesperrt werden, weil sonst Feuchtigkeit ein Problem werden kann.
Wichtig ist, dass du nicht nur auf Dämmung setzt, sondern auf Kombinationen: Masse, Dichtheit und Absorption. Je mehr du von diesen drei Faktoren verbessern kannst, desto besser wird das Ergebnis.
Zur Ergänzung: Die Schallisolierung eines Möbelstücks wie des Pax ist naturgemäß limitiert, weil die Konstruktion nicht massiv ist und der Schrank als Hohlraum wirkt, der Schall reflektiert und überträgt.
Ich empfehle, zusätzlich den Raum außen besser zu dämmen oder an der Schallquelle selbst anzusetzen. Wenn das keine Option ist, dann sollten die Türen mit einer Art Schallschutzdichtung ausgestattet werden, die mit Gummiprofilen luftdichte Abschlüsse schafft.
Vermeide Materialien, die Feuchtigkeit einfangen oder den Innenraum versiegeln, weil das Schimmel fördern kann.
Der Knackpunkt ist die Kombination aus:
- Erhöhung der Flächenmasse (z.B. durch zusätzliche MDF-Platten inside)
- Volumenänderung und Innenabsorption (Schalldämmplatten oder -schaum)
- Luftdichte Abschlüsse an Türen und Kanten.
Ohne diese drei Aspekte ist der Effekt kaum spürbar.
Ich empfehle, zusätzlich den Raum außen besser zu dämmen oder an der Schallquelle selbst anzusetzen. Wenn das keine Option ist, dann sollten die Türen mit einer Art Schallschutzdichtung ausgestattet werden, die mit Gummiprofilen luftdichte Abschlüsse schafft.
Vermeide Materialien, die Feuchtigkeit einfangen oder den Innenraum versiegeln, weil das Schimmel fördern kann.
Der Knackpunkt ist die Kombination aus:
- Erhöhung der Flächenmasse (z.B. durch zusätzliche MDF-Platten inside)
- Volumenänderung und Innenabsorption (Schalldämmplatten oder -schaum)
- Luftdichte Abschlüsse an Türen und Kanten.
Ohne diese drei Aspekte ist der Effekt kaum spürbar.
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