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ᐅ Kallax im Musikzimmer – Schwingungen ein Problem?

Erstellt am: 04.01.20 19:37
T
Tolusar
T
Tolusar
04.01.20 19:37
Hallo zusammen,

ich plane aktuell mein Musikzimmer neu zu gestalten und möchte dabei ein IKEA Kallax-Regal als Stauraumlösung verwenden. Allerdings mache ich mir Sorgen wegen der möglichen Auswirkungen von Körperschall und Schwingungen, insbesondere bei tieffrequenten Bassvibrationen, die von einem Subwoofer oder Instrumenten ausgehen könnten.

Kann die Konstruktion des Kallax Regals die Schwingungen verstärken oder sogar problematisch für die Stabilität und Klangqualität im Raum werden? Ich frage mich, ob das Regal durch die üblichen Materialeigenschaften (Spanplatte, Verbindungen) Resonanzen erzeugt, die bei empfindlichen Aufnahmen oder beim Musizieren stören können.

Gibt es Erfahrungen oder Empfehlungen, wie man ein Kallax optimal im Musikzimmer einsetzt, ohne negative Effekte durch Schwingungen zu riskieren? Vielleicht kann man das Regal auch dämpfen oder entkoppeln?

Danke für jede Einschätzung!
W
WARREN
04.01.20 20:45
Tolusar schrieb:
Kann die Konstruktion des Kallax Regals die Schwingungen verstärken oder sogar problematisch für die Stabilität und Klangqualität im Raum werden?

Das Kallax ist recht stabil, aber bei starker Tieftonbelastung wirst du minimale Resonanzen spüren. Wenn es dich stört, einfach Gummipads unterlegen oder das Regal an der Wand fixieren.
T
Tommy38
05.01.20 08:23
Hallo Tolusar,

ich kann dein Anliegen gut nachvollziehen. Schwingungen im Musikzimmer sind gerade bei tieffrequentem Bass ein Thema, da Möbel oft als Resonanzkörper wirken. Das Kallax besteht aus Holzspanplatten, die grundsätzlich schwingungsanfällig sind, aber nicht extrem resonant.
WARREN schrieb:
Wenn es dich stört, einfach Gummipads unterlegen oder das Regal an der Wand fixieren.

Das sind schon gute erste Maßnahmen. Zusätzlich würde ich empfehlen, schwerere Gegenstände möglichst vorsichtig platzieren, um unnötige Vibrationen zu minimieren. Wer ganz sicher gehen will, kann das Regal mit Dämmmaterial hinterlegen oder spezielle Entkopplungsmatten verwenden.

Bedenke auch die Raumakustik insgesamt: Manchmal ist es sinnvoller, den Bass über den Boden oder spezielle Schwingungsabsorber zu adressieren, statt Möbel als Hauptschwingverursacher anzusehen.

Hoffe das hilft dir etwas weiter!
T
Tause
06.01.20 13:11
Ich finde die Sorge um die Schwingungen bei einem Kallax zwar nachvollziehbar, aber vielleicht etwas überzogen, je nachdem wie stark die Bassquelle ist und wie empfindlich deine Aufnahmegeräte sind.
Tolusar schrieb:
ob das Regal durch die üblichen Materialeigenschaften Resonanzen erzeugt, die bei empfindlichen Aufnahmen oder beim Musizieren stören können

Das Kallax wird keineswegs als akustisches Element oder Resonator konstruiert. Die dünnen Spanplatten sind nicht gerade für ihre schwingungsdämpfenden Eigenschaften bekannt, dennoch sind sie nicht von sich aus stark schwingend. Wenn du allerdings eine High-End-Aufnahmesituation hast, wäre ich skeptisch, das Möbelstück direkt neben Mikrofonen oder Lautsprechern zu platzieren.

Viel entscheidender finde ich den Faktor Raumakustik und die korrekte Entkopplung der Schallquellen vom Boden.
WARREN schrieb:
Gummipads unterlegen oder das Regal an der Wand fixieren

Das ist eine pragmatische Empfehlung, die ich unterstützen kann. Generell: Möbelstücke wie Kallax nehmen zwar Schwingung auf, aber sie übertragen meist weniger Schallenergie als fest verbaute Elemente oder schlecht gedämmte Wände.

Mich würde interessieren, ob du eher eine Recording-Situation gemeint hast oder es um das reine Musizieren geht. Die Anforderungen sind da sehr unterschiedlich.
F
flota
07.01.20 09:42
Zum Thema Kallax im Musikzimmer und Schwingungen kann ich ergänzen:

Werkstoffbedingt ist Kallax keine optimierte Lösung für schalltechnische Zwecke. Die dünnen Spanplatten und die Kastenkonstruktion können Schwingungen minimal verstärken oder dämpfen, je nachdem, wie das Regal gefüllt ist und wo welche Frequenzen angeregt werden.
Tommy38 schrieb:
Das Kallax besteht aus Holzspanplatten, die grundsätzlich schwingungsanfällig sind, aber nicht extrem resonant.

Das trifft es gut. Ich würde empfehlen, insbesondere wenn du mit Mikrofonen arbeitest, das Regal auf Entkopplungsmaterial zu stellen und darauf zu achten, dass keine Geräte direkt auf dem Regal Schwingungen übertragen. Eine akustische Entkopplung der Bassquelle (z.B. Subwoofer) vom Boden ist außerdem oft viel wirkungsvoller als die Sorge über Möbelvibrationen.

Zusätzlich kann man Fächer mit schallabsorbierenden Materialien wie Akustikschaum oder sogar schweren Büchern füllen, um Resonanzen zu minimieren.

Mein Tipp: Teste den Raum mit und ohne Kallax und höre genau hin, ob sich Klangänderungen bemerkbar machen. In der Praxis ist das Regal eher kein Problem, wenn man es nicht als diffus reflektierende Fläche missbraucht.

Wenn du magst, kann ich auch noch Empfehlungen zur gezielten Raumakustik-Maßnahmen geben.
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