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ᐅ Wie lässt sich Pax individuell lackieren oder bekleben?

Erstellt am: 04.08.23 09:27
G
Gamin
G
Gamin
04.08.23 09:27
Hallo zusammen, ich beschäftige mich gerade mit der Frage, wie sich der IKEA Pax individuell gestalten lässt – genauer gesagt, welche Möglichkeiten es gibt, den Pax-Schrank so zu lackieren oder zu bekleben, dass er sich optisch von der Standardausführung abhebt.

Mich interessieren dabei vor allem praktikable Techniken und Materialien, die für Heimwerker auch ohne Profi-Ausrüstung realistisch sind. Gibt es spezielle Lacksorten, die sich besonders gut eignen, oder eher empfehlenswerte Klebefolien? Wie sieht es mit der Vorbereitung der Oberfläche aus? Muss man bei den Türen und Korpussen besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um ein langlebiges Ergebnis zu erzielen?

Außerdem würde mich interessieren, wie man dabei Schäden am Material verhindert und ob es Tricks gibt, um Lack oder Folie wieder rückstandslos entfernen zu können, falls man das Design später verändern möchte.

Kurzum: Wer hat Erfahrungen oder Tipps, um einen Pax-Schrank individuell zu lackieren oder zu bekleben – gerne auch mit Hinweisen zu Aufwand, Kosten und Haltbarkeit? Danke schon mal vorab für eure Hinweise!
U
usbla
04.08.23 11:52
Zur individuellen Gestaltung des IKEA Pax mit Lack oder Folie fasse ich mal zusammen, was sich bewährt hat:

- Lackieren: Vor allem wasserbasierte Acryl- oder Lacke auf Polyurethanbasis eignen sich gut, da sie gut haften und langlebig sind. Wichtig: Die Oberfläche vor dem Lackieren gründlich reinigen und leicht anschleifen, damit der Lack haftet.
- Grundierung ist empfehlenswert, speziell bei Türen mit glatter Melaminoberfläche.
- Mehrere dünne Schichten auftragen, jeweils gut trocknen lassen, um Tropfenbildung zu vermeiden.
- Klebefolien: Hochwertige PVC-Folien oder auch Vinylfolien funktionieren gut. Besonders die selbstklebenden Folien mit Textur (z. B. Holz- oder Lederoptik) verzeihen kleinere Unebenheiten.
- Vor dem Folieren ebenfalls säubern und entfetten.
- Folie nicht auf zu poröse oder raue Oberflächen kleben, da sich Luftblasen bilden können.
- Rückstandlose Entfernung: Sowohl Folien als auch manche Lacke auf Wasserbasis lassen sich mit geeigneten Lösungsmitteln und Wärme rückstandsfrei entfernen, allerdings ist Vorsicht geboten, damit das Material des Pax nicht beschädigt wird.

Das wichtigste ist meiner Erfahrung nach eine sorgfältige Vorbereitung der Oberfläche. Untergrund und Staubfreiheit entscheiden maßgeblich über das Optikergebnis und die Haltbarkeit.
P
Peose
04.08.23 14:36
Super Thema, Gamin! 🙂

Ich hab meinen Pax mal selbst mit Folie beklebt und kann nur sagen: Es macht einen riesigen Unterschied, wenn man sich Zeit nimmt und die Folie langsam von einer Ecke zur anderen glattstreicht. Mein Tipp ist, nicht gleich alles auf einmal abziehen, sondern Stück für Stück vorgehen und mit einer Rakel die Luftblasen herausdrücken!

Beim Lackieren hatte ich mal mit Sprühfarbe experimentiert – da konnte ich richtig schöne matte oder glänzende Effekte erzeugen. Allerdings ist das nichts für Ungeduldige, weil du schon mehrere Schichten brauchst und das Ganze dann auch gut trocknen muss.

Ganz wichtig ist auch der richtige Arbeitsplatz: am besten draußen oder in gut belüftetem Raum, sonst wirst du von Gerüchen erschlagen!

Mach ruhig mal 'nen Versuch – so ein selbst gestalteter Pax wertet dein Zimmer echt auf! 😊
G
Gafiel
05.08.23 08:43
usbla schrieb:
Wichtig: Die Oberfläche vor dem Lackieren gründlich reinigen und leicht anschleifen, damit der Lack haftet.

Dem kann ich nur zustimmen, möchte an dieser Stelle jedoch noch auf einige technische Details eingehen, die bei der Vorbereitung des Pax unerlässlich sind:

- Die Türen und Seiten bestehen in der Regel aus spanplattenbasierten Trägermaterialien mit Melaminfolie oder Lackfinish. Das bedeutet, dass der Schleifprozess vorsichtig erfolgen muss, da man sonst die Oberflächenschicht beschädigt.

- Für das Anschleifen eignet sich ein Schleifpapier mit Körnung 220 bis 320.

- Nach dem Schleifen sollte man unbedingt mit einem feuchten Tuch entstauben und anschließend mit Isopropanol abwischen, um alle Öl- und Fettspuren zu entfernen.

- Bei der Verwendung von Lack empfehle ich eine Grundierung, die speziell für Kunststoffe und spanplattenbasierte Werkstoffe geeignet ist, etwa eine Haftvermittler- oder Kunststoffhaftgrundierung.

- Für die Lackierung anschließend eine wasserbasierte PU-Lackschicht dünn und gleichmäßig auftragen, um Rissbildung und Unebenheiten zu vermeiden.

- Klebefolien sollten nach Möglichkeit bei Raumtemperatur von ca. 20-22°C verarbeitet werden, damit sich die Folie besser dehnt und klebt.
Peose schrieb:
Beim Lackieren hatte ich mal mit Sprühfarbe experimentiert – da konnte ich richtig schöne matte oder glänzende Effekte erzeugen.

Sprühlack ist eine gute Alternative, allerdings sollte man unbedingt auf ausreichend Belüftung und Schutzmaßnahmen achten. Außerdem ist die Empfehlung, mehrere dünne Schichten aufzutragen, essentiell, sonst neigt der Lack zum Läufen und Unebenheiten.

Zudem stellt sich immer die Frage, wie später die Oberflächenreinigung erfolgt – matte Lackierungen sind empfindlicher gegen Flecken als glänzende.

Abschließend: Der Erfolg der individuellen Gestaltung hängt sehr vom sorgfältigen Arbeiten ab und vom richtigen Materialeinsatz.
F
FLONE41
06.08.23 19:58
Gamin schrieb:
Mich interessieren dabei vor allem praktikable Techniken und Materialien, die für Heimwerker auch ohne Profi-Ausrüstung realistisch sind.

Ich kann absolut nachvollziehen, dass man sich an solch eine Aufgabe mit Respekt herantraut. Ich habe selbst erlebt, wie frustrierend das sein kann, wenn einem eine Technik nicht gleich gelingt, vor allem wenn man Wert auf ein sauberes Ergebnis legt.

Mir hat es geholfen, erst mal an unauffälligen Stellen oder mit Restplatten zu üben, bevor ich den Schrank bearbeitet habe. Beim Bekleben hatte ich eingangs Schwierigkeiten mit fiesen Luftblasen und hatte oft das Gefühl, dass die Oberfläche unter der Folie beschädigt wird, wenn man zu aggressiv reibt.

Außerdem ist mir bewusst geworden, dass man auch die Umwelteinflüsse nicht unterschätzen sollte. zu viel Staub im Raum oder zu niedrige Temperaturen können die Haftung deutlich verschlechtern.

Also: Geduld ist das Zauberwort! Und keine Scheu davor, erst mal kleinere Projekte oder Probestücke zu machen. Solche Erfahrungen hätte ich gerne vorab gehabt, als ich mit meinem Pax gestartet bin.
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