ᐅ Elementbau Satteldach: Vor- und Nachteile von Deckenelementen, Dämmung und Schallschutz
Erstellt am: 28.12.25 14:11
P
Pianist
Schönen guten Tag!
Gehen wir mal von einem Haus mit zwei Vollgeschossen aus, welches in Elementbauweise errichtet wird. Geplant sei ein Satteldach mit rund 30 Grad Neigung. Einen Spitzboden als Stauraum lassen wir überflüssig erscheinen. Nun die Frage: was spricht dafür und was dagegen, wenn man die Wandelemente des Obergeschosses so gestaltet, dass man da einfach Deckenelemente in der entsprechenden Neigung drauflegt und ringankermäßig einbindet und vergießt?
Dann hat man einen massiven Abschluss, gut für den Lärmschutz. Aber man hat noch keine Wärmedämmung. Wie würde man da weiter vorgehen, um am Ende die Eindeckung machen zu können, und eine gute Wärmedämmung zu haben? Da zusätzlich Holzsparren draufbringen und die Zwischenräume mineralisch dämmen? Oder die Dämmung nach innen? Gibt es da anerkannte und bewährte Ausführungsformen?
An sich bin ich ein großer Fan des Zimmererhandwerks, aber ich bin eben auch sehr geräuschempfindlich und leide bei meinem derzeitigen Haus hin und wieder ein wenig, wenn windbedingtes Knacken durch das Gebälk geht. Und mein derzeitiger Standort ist auch nachts ziemlich laut... (bei einem Neubauprojekt woanders mag das nicht mehr so sein)
Oder würdet Ihr sagen: Immer ein ordentlicher Dachstuhl?
Es bedankt sich Matthias!
Gehen wir mal von einem Haus mit zwei Vollgeschossen aus, welches in Elementbauweise errichtet wird. Geplant sei ein Satteldach mit rund 30 Grad Neigung. Einen Spitzboden als Stauraum lassen wir überflüssig erscheinen. Nun die Frage: was spricht dafür und was dagegen, wenn man die Wandelemente des Obergeschosses so gestaltet, dass man da einfach Deckenelemente in der entsprechenden Neigung drauflegt und ringankermäßig einbindet und vergießt?
Dann hat man einen massiven Abschluss, gut für den Lärmschutz. Aber man hat noch keine Wärmedämmung. Wie würde man da weiter vorgehen, um am Ende die Eindeckung machen zu können, und eine gute Wärmedämmung zu haben? Da zusätzlich Holzsparren draufbringen und die Zwischenräume mineralisch dämmen? Oder die Dämmung nach innen? Gibt es da anerkannte und bewährte Ausführungsformen?
An sich bin ich ein großer Fan des Zimmererhandwerks, aber ich bin eben auch sehr geräuschempfindlich und leide bei meinem derzeitigen Haus hin und wieder ein wenig, wenn windbedingtes Knacken durch das Gebälk geht. Und mein derzeitiger Standort ist auch nachts ziemlich laut... (bei einem Neubauprojekt woanders mag das nicht mehr so sein)
Oder würdet Ihr sagen: Immer ein ordentlicher Dachstuhl?
Es bedankt sich Matthias!
N
nordanney28.12.25 17:02Pianist schrieb:
Zu Flachdächern hätte ich persönlich kein Vertrauen.Ist nur subjektiv. Objektiv halten die sehr lange dicht inzwischen (ordentlich gemacht)Ich habe schon seit vielen Jahren die Idee im Hinterkopf, an anderer Stelle ein kleineres Haus als mein jetziges zu bauen, und da schwebt mir vor, mich bei Schinkel und Persius zu bedienen, weil ich deren Bauten einfach obergeil finde. Und da würde für mich eher ein flach geneigtes Dach als ein Flachdach dazugehören. Und ich denke mal, dass es am Ende doch wieder auf einen zimmermannsmäßigen Dachstuhl hinauslaufen wird, mit einem Luftsparren an beiden Giebelseiten und mit verzierten Sparrenköpfen. Ich zeichne dazu gerade was, das können wir demnächst mal durchdiskutieren.
Tolentino schrieb:
Ich meine es gibt auch Dach-Fertigelemente aus Porenbeton.Das ist auch mein erster Gedanke, dass Xella (ich weiß gerade nicht, ob gelb oder orange oder beide) so etwas im Programm hat.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/