ᐅ Grundriss Überarbeitung, Tipps und Erfahrungen zur Verbesserung?
Erstellt am: 29.08.25 22:16
P
Philip St
Hallo,
wir haben uns von einer bekannten Baufirma in unserer Nähe einen Entwurf für unser zukünftiges Bauvorhaben anfertigen lassen und diesen auch bereits mehrmals überarbeitet. Für den aktuellen Plan würden wir sehr dankbar über Tipps oder alternative Gestaltungsideen sein.
Wir hätten gerne einen Sichtdachstuhl und würden auf den sowieso sehr reduzierten Spitzboden gerne verzichten.
Die steile Einfahrt hätten wir in Kauf genommen, um eine bessere Aussicht zu erreichen.
Terrasse hinten ist aktuell nur durch den Garten erreichbar.
Gebaut werden soll aus verschiedenen Gründen erst in ca. 8 Monaten. Zwei Erwachsene, zwei Kinder (bis dahin 13 und 11 Jahre alt).
Leichtes Hanggrubdstück, 670qm.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Kein Bebauungsplan
Größe des Grundstücks
670qm
Hang
Ja, aus Plan ersichtlich
Geschossflächenzahl
2 (Baufirma meinte, es wird sonst zu globig und wir wollen ja nur zwei Etagen)
Anzahl Stellplatz
Wir benötigen mindestens zwei Autos
Garage groß genug, um gut aussteigen zu können. Auch parken vor Garage muss möglich sein.
Dachform
Satteldach, versetztes Pultdach, noch flexibel, gerne Sichtdachstuhl, da Platz auf aktuellem Spitzboden verschwindend gering ist
Stilrichtung
Modern, mit viel Holz
Ausrichtung
Süden
Maximale Höhen/Begrenzungen
Mir nicht bekannt. Nachbar akzeptiert keine Abstandsflächenübernahme, daher haben wir auf dem Freisitz eine Begrünung zu ihm nach Osten errichtet.
Anforderungen der Bauherren
Anzahl der Personen
Zwei Erwachsene, 40 Jahre, zwei Kinder, 11 und 13 Jahre
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?
Büro als Gästezimmer nutzbar machen, kein Homeoffice notwendig. Trotzdem Schreibtisch und Schränke notwendig
Evtl später im OG als Schlafzimmer für die Eltern, damit ein Kind unten die Einliegerwohnung nutzen kann. Zwei Wohneinheiten also.
Schlafgäste pro Jahr
Sehr selten Besuch
offene oder geschlossene Architektur
Offen, aber mit Rückzugsmöglichkeiten
konservativ oder moderne Bauweise
Modern
offene Küche mit Kochinsel
Anzahl Essplätze 8
Kamin ja
Balkon aktuell eingezeichnet, er überspannt etwas die darunter befindliche Terrasse
Dachterrasse auf Garage
Garage als Großraumgarage mit etwas Stauraum
Nutzgarten für Zierpflanzen, viel Sträucher und eine Hecke an der Vorderseite, um Privatsphäre zu erreichen, wir würden gerne auf Schupfen verzichten können
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Wir wollen etwas den Ausblick nutzen, da das Grundstück sehr teuer war.
Wir sind mit dem momentanen Entwurf nicht ganz zufrieden, was ich bereits im Beitrag erklärt habe.
Steile Einfahrt, Weg von Garage zu Küche, Nach Treppe steht man vor einer Wand im OG und sieht nicht direkt aus den Fenstern, Dachterrasse isoliert, kein schneller Gartenzugang aus OG zur Terrasse im Norden
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
Baufirma aus unserer Gegend, eine Architektin davon fertigte den Plan an
Was gefällt besonders? Warum?
Platz im Haus und draußen für kleines Grundstück gut genutzt
Es bleibt uns genug Gartenfläche übrig
Helle Räume, unten schlafen, oben wohnen, große Speise, Kamin im Wohnbereich, später zwei Wohneinheiten möglich, Podesttreppe
Preisschätzung laut Architekt/Planer:
680k mit Außenanlagen
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 700k ohne Grundstück
favorisierte Heiztechnik: Luftwärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
Wir sind völlig flexibel
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer? Nein, er wurde individuell geplant, nur viel ohne uns und mit wenig Absprachen über Genauigkeiten, keine Tipps
Anbei noch Bilder und der Lageplan.










wir haben uns von einer bekannten Baufirma in unserer Nähe einen Entwurf für unser zukünftiges Bauvorhaben anfertigen lassen und diesen auch bereits mehrmals überarbeitet. Für den aktuellen Plan würden wir sehr dankbar über Tipps oder alternative Gestaltungsideen sein.
Wir hätten gerne einen Sichtdachstuhl und würden auf den sowieso sehr reduzierten Spitzboden gerne verzichten.
Die steile Einfahrt hätten wir in Kauf genommen, um eine bessere Aussicht zu erreichen.
Terrasse hinten ist aktuell nur durch den Garten erreichbar.
Gebaut werden soll aus verschiedenen Gründen erst in ca. 8 Monaten. Zwei Erwachsene, zwei Kinder (bis dahin 13 und 11 Jahre alt).
Leichtes Hanggrubdstück, 670qm.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Kein Bebauungsplan
Größe des Grundstücks
670qm
Hang
Ja, aus Plan ersichtlich
Geschossflächenzahl
2 (Baufirma meinte, es wird sonst zu globig und wir wollen ja nur zwei Etagen)
Anzahl Stellplatz
Wir benötigen mindestens zwei Autos
Garage groß genug, um gut aussteigen zu können. Auch parken vor Garage muss möglich sein.
Dachform
Satteldach, versetztes Pultdach, noch flexibel, gerne Sichtdachstuhl, da Platz auf aktuellem Spitzboden verschwindend gering ist
Stilrichtung
Modern, mit viel Holz
Ausrichtung
Süden
Maximale Höhen/Begrenzungen
Mir nicht bekannt. Nachbar akzeptiert keine Abstandsflächenübernahme, daher haben wir auf dem Freisitz eine Begrünung zu ihm nach Osten errichtet.
Anforderungen der Bauherren
Anzahl der Personen
Zwei Erwachsene, 40 Jahre, zwei Kinder, 11 und 13 Jahre
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?
Büro als Gästezimmer nutzbar machen, kein Homeoffice notwendig. Trotzdem Schreibtisch und Schränke notwendig
Evtl später im OG als Schlafzimmer für die Eltern, damit ein Kind unten die Einliegerwohnung nutzen kann. Zwei Wohneinheiten also.
Schlafgäste pro Jahr
Sehr selten Besuch
offene oder geschlossene Architektur
Offen, aber mit Rückzugsmöglichkeiten
konservativ oder moderne Bauweise
Modern
offene Küche mit Kochinsel
Anzahl Essplätze 8
Kamin ja
Balkon aktuell eingezeichnet, er überspannt etwas die darunter befindliche Terrasse
Dachterrasse auf Garage
Garage als Großraumgarage mit etwas Stauraum
Nutzgarten für Zierpflanzen, viel Sträucher und eine Hecke an der Vorderseite, um Privatsphäre zu erreichen, wir würden gerne auf Schupfen verzichten können
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Wir wollen etwas den Ausblick nutzen, da das Grundstück sehr teuer war.
Wir sind mit dem momentanen Entwurf nicht ganz zufrieden, was ich bereits im Beitrag erklärt habe.
Steile Einfahrt, Weg von Garage zu Küche, Nach Treppe steht man vor einer Wand im OG und sieht nicht direkt aus den Fenstern, Dachterrasse isoliert, kein schneller Gartenzugang aus OG zur Terrasse im Norden
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
Baufirma aus unserer Gegend, eine Architektin davon fertigte den Plan an
Was gefällt besonders? Warum?
Platz im Haus und draußen für kleines Grundstück gut genutzt
Es bleibt uns genug Gartenfläche übrig
Helle Räume, unten schlafen, oben wohnen, große Speise, Kamin im Wohnbereich, später zwei Wohneinheiten möglich, Podesttreppe
Preisschätzung laut Architekt/Planer:
680k mit Außenanlagen
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 700k ohne Grundstück
favorisierte Heiztechnik: Luftwärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
Wir sind völlig flexibel
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer? Nein, er wurde individuell geplant, nur viel ohne uns und mit wenig Absprachen über Genauigkeiten, keine Tipps
Anbei noch Bilder und der Lageplan.
H
hanghaus202308.09.25 13:034 Min?
Die Entscheidung für 2 volle Etagen scheint wohl gefallen zu sein.
Die Entscheidung für 2 volle Etagen scheint wohl gefallen zu sein.
H
hanghaus202309.09.25 09:18Ich stelle mir das gerade ungerecht vor wenn Ihr nur einem Kind die Einliegerwohnung zuschreiben wollt. Daher meine Frage warum diesen Zwang überhaupt?
P
Philip St09.09.25 09:55Wenn wir zwei Kinderzimmer ins OG setzen würden, stehen die später leer. So kann ich den Platz sinnvoll nutzen oder auch vermieten.
Philip St schrieb:
Wenn wir zwei Kinderzimmer ins OG setzen würden, stehen die später leer. So kann ich den Platz sinnvoll nutzen oder auch vermieten.Kinderzimmer werden Enkel- oder Hobbyzimmer. Da steht nix leer.Hier: ein Single-Kind bekommt Wohnung, Kind 2 heiratet, bekommt Kinder und muss bei Besuch ins Hotel bzw. mit den Kindern in eine Ferienwohnung, weil es keine Zimmer in der „Wohnung im Einfamilienhaus“ gibt.
Zum Thema, aus einem Haus zwei Wohnungen machen:
In 15 Jahren sind die Kinder 26 und 28 Jahre alt, Ihr 55. Kinder sind in Ausbildung oder fertig. Sie gehen ihren Weg, ob allein oder mit Partner, nah oder fern.
Ein Kind braucht ne Wohnung, mit Partner eher zu eng, also nur Notlösung.
Ihr seid mit 55 und schon früher, wenn die Kids ausziehen, dann gerade in dem Alter, das Haus ohne Kinder zu genießen, mit den Vorzügen, zwei Räume (also nur 2 Räume) frei zu nutzen. Getrennt schlafen oder und zusätzliches Hobby.
Da will man doch nicht ein Haus nur auf einer Ebene nutzen, ohne Ankleide und mit Gäste-WC.
Nehmen wir mal an, ein Kind hat es mit 35 selbst nicht zu Wohnkomfort geschafft. Ihr seid dann gerade mal 62, arbeitet immer noch, steht im Leben, dann gilt auch gleiches: man will sich noch nicht einschränken, und man muss es auch nicht. Enkel haben ein ehemaliges Kinderzimmer zum Übernachten.
In 30 Jahren seid ihr 70, aber auch da gilt: goldene Jahre, man genießt sein eigenes Haus mit den Vorzügen. Enkelkinder kommen zwar nicht mehr als Übernachtungsgäste, weil kein Interesse, aber man genießt seinen Freiraum vielleicht denkt man über eine Pflegekraft nach, die könnte ein ehemaliges Kinderzimmer beziehen. Vielleicht braucht man mittlerweile Physio-Geräte, auch die sind gut untergebracht.
Vielleicht weiß man aber auch jetzt schon, dass ein Kind bleiben muss, weil es eingeschränkt ist. Aber dann gehören diese Fakten in den Eingangsthread, also in den Fragebogen, denn sie werden indirekt abgefragt. Insofern gehen wir mal davon aus, dass kein Kind später bedürftig sein wird.
Wenn man sich das mal vor Augen führt und bedenkt, dass ggf. der Partner auch nicht mit unter das Dach von Schwiegereltern ziehen würde, aber man Angst hat, dass das Haus auf Dauer zu groß werden würde, was bleibt?
Vielleicht die Idee, aus dem Multi/Büro/Gast-zimmer gleich ein ordentliches Eltern-Schlafzimmer mit adäquatem Duschbad im OG zu planen und auch gleich so zu bewohnen, dass man sich später nicht einschränken .muss.
Unten die Kinder mit Arbeitszimmer, zweitem (Kinder-)Bad, sodass man sich als „alte Eltern“ dort ausbreiten kann, wie weiter oben genannt, und noch viel später dann tatsächlich unten eine Pflegekraft einzieht, mit adäquaten Räumen ohne Familienbad, sondern kompakter.
Was bleibt noch als Option: natürlich der Verkauf eines zu großen Hauses und Einzug in etwas kompakteres für ein älteres Ehepaar, ohne Hang, Treppe und unnütze Zimmer.
Philip St schrieb:Mach Dir mal Gedanken zur Lebensweise.
Zwei Erwachsene, 40 Jahre, zwei Kinder, 11 und 13 Jahre
In 15 Jahren sind die Kinder 26 und 28 Jahre alt, Ihr 55. Kinder sind in Ausbildung oder fertig. Sie gehen ihren Weg, ob allein oder mit Partner, nah oder fern.
Ein Kind braucht ne Wohnung, mit Partner eher zu eng, also nur Notlösung.
Ihr seid mit 55 und schon früher, wenn die Kids ausziehen, dann gerade in dem Alter, das Haus ohne Kinder zu genießen, mit den Vorzügen, zwei Räume (also nur 2 Räume) frei zu nutzen. Getrennt schlafen oder und zusätzliches Hobby.
Da will man doch nicht ein Haus nur auf einer Ebene nutzen, ohne Ankleide und mit Gäste-WC.
Nehmen wir mal an, ein Kind hat es mit 35 selbst nicht zu Wohnkomfort geschafft. Ihr seid dann gerade mal 62, arbeitet immer noch, steht im Leben, dann gilt auch gleiches: man will sich noch nicht einschränken, und man muss es auch nicht. Enkel haben ein ehemaliges Kinderzimmer zum Übernachten.
In 30 Jahren seid ihr 70, aber auch da gilt: goldene Jahre, man genießt sein eigenes Haus mit den Vorzügen. Enkelkinder kommen zwar nicht mehr als Übernachtungsgäste, weil kein Interesse, aber man genießt seinen Freiraum vielleicht denkt man über eine Pflegekraft nach, die könnte ein ehemaliges Kinderzimmer beziehen. Vielleicht braucht man mittlerweile Physio-Geräte, auch die sind gut untergebracht.
Vielleicht weiß man aber auch jetzt schon, dass ein Kind bleiben muss, weil es eingeschränkt ist. Aber dann gehören diese Fakten in den Eingangsthread, also in den Fragebogen, denn sie werden indirekt abgefragt. Insofern gehen wir mal davon aus, dass kein Kind später bedürftig sein wird.
Wenn man sich das mal vor Augen führt und bedenkt, dass ggf. der Partner auch nicht mit unter das Dach von Schwiegereltern ziehen würde, aber man Angst hat, dass das Haus auf Dauer zu groß werden würde, was bleibt?
Vielleicht die Idee, aus dem Multi/Büro/Gast-zimmer gleich ein ordentliches Eltern-Schlafzimmer mit adäquatem Duschbad im OG zu planen und auch gleich so zu bewohnen, dass man sich später nicht einschränken .muss.
Unten die Kinder mit Arbeitszimmer, zweitem (Kinder-)Bad, sodass man sich als „alte Eltern“ dort ausbreiten kann, wie weiter oben genannt, und noch viel später dann tatsächlich unten eine Pflegekraft einzieht, mit adäquaten Räumen ohne Familienbad, sondern kompakter.
Was bleibt noch als Option: natürlich der Verkauf eines zu großen Hauses und Einzug in etwas kompakteres für ein älteres Ehepaar, ohne Hang, Treppe und unnütze Zimmer.
Ähnliche Themen