Moin, in unserem Gästebad (Neubau massiv) waren die Anschlüsse für das Bidet falsch gesetzt (zu weit auseinander, für ein anderes Modell), und sind nun für das Villeroy & Boch Subway 2.0 Compact "korrigiert" worden.
Die vom HSK-Mann hinterlassene Situation ist wie im Bild, er hat viel weggeschlagen, übrig ist wenig Kalksandstein und viel Schaum.
Der Fliesenleger meinte, diese Situation habe er beispielsweise in Altbausanierungen häufiger, er schmeiße da ordentlich Fliesenkleber an, ließe den anziehen und könne dann darauf fliesen.
Wir finden das fragwürdig, wenn da ein Bidet mit seinen Bolzen gerade noch so im Kalksandstein befestigt wird, und die Fliese, auf der das Bidet hängt, auf einem Untergrund aus 4cm Fliesenkleber und 10cm Bauschaum klebt.
Ich würde gerne für einen belastbaren Untergrund zum Fliesen Bauschaum reduzieren und "Wand nachwachsen lassen", spontan und ohne viel Ahnung von Mauern und Beton denke ich an "kleine Armierungseisen", also Bolzen oder Stockschrauben in den vorhandenen Kalksandstein oben und seitlich, ggf. eine Art Schalung (bzw. vorhandenen Schaum als Schalung schneiden oder noch etwas "Schalung schäumen") und dann betonieren.
Ist das sinnvoll/so durchführbar, falls ja, was für einen Beton/Mörtel kann ich dafür nehmen, bzw. gibt es sinnvollere Wege, wieder Wand zu schaffen die nicht elastisch ist? Ab welcher Stärke würde beispielsweise eine kleine Wedi-Platte stabil genug sein?
Die vom HSK-Mann hinterlassene Situation ist wie im Bild, er hat viel weggeschlagen, übrig ist wenig Kalksandstein und viel Schaum.
Der Fliesenleger meinte, diese Situation habe er beispielsweise in Altbausanierungen häufiger, er schmeiße da ordentlich Fliesenkleber an, ließe den anziehen und könne dann darauf fliesen.
Wir finden das fragwürdig, wenn da ein Bidet mit seinen Bolzen gerade noch so im Kalksandstein befestigt wird, und die Fliese, auf der das Bidet hängt, auf einem Untergrund aus 4cm Fliesenkleber und 10cm Bauschaum klebt.
Ich würde gerne für einen belastbaren Untergrund zum Fliesen Bauschaum reduzieren und "Wand nachwachsen lassen", spontan und ohne viel Ahnung von Mauern und Beton denke ich an "kleine Armierungseisen", also Bolzen oder Stockschrauben in den vorhandenen Kalksandstein oben und seitlich, ggf. eine Art Schalung (bzw. vorhandenen Schaum als Schalung schneiden oder noch etwas "Schalung schäumen") und dann betonieren.
Ist das sinnvoll/so durchführbar, falls ja, was für einen Beton/Mörtel kann ich dafür nehmen, bzw. gibt es sinnvollere Wege, wieder Wand zu schaffen die nicht elastisch ist? Ab welcher Stärke würde beispielsweise eine kleine Wedi-Platte stabil genug sein?
Ok, ich habe es gelöst. Links und rechts so viel Bauschaum wie möglich entfernt, Bohrungen in den Kalksandstein gemacht, zwei 8er Gewindestangen aus Edelstahl in Stücke geschnitten, und mit Fixzement in den Bohrlöchern im Kalksandstein verankert. Dann mit einem sehr zementreichen Mörtel quasi Stahlbeton des kleinen Mannes um die Gewindestangen gebaut, und einmal mit Zementmörtel drübergeputzt.
Den übrigen Gipsputz entfernt, und eine Wediplatte auf die entstandene Fläche geklebt.



Den übrigen Gipsputz entfernt, und eine Wediplatte auf die entstandene Fläche geklebt.
Tim1979 schrieb:
… Stahlbeton des kleinen Mannes …Sehr schön, ich musste lachen!Ähnliche Themen