Hallo zusammen,
Da ich hier neu bin, hoffe ich auf eure helfenden Tipps. Wir haben neu gebaut und hatten uns vorgenommen den Innenausbau selbst zu machen. So weit so gut. Hat auch alles recht gut funktioniert. Nur beim Boden verlegen hab ich mich blöderweise einen riesigen Fehler gemacht. Im Ess- und Wohnbereich ist eine Dehnungsfuge und ein Bekannter hat mir vorgeschlagen den Boden da einfach drüber zu verlegen. Das sieht erstens besser aus und zweitens spar ich mir die Zuschnitte. Hat er bei sich auch gemacht. Naja ich dachte mir eigentlich hat er recht (sonst hab ich penibel auf alle Abstände geschaut) Mit fataler Auswirkung. Nachdem jetzt die Küche steht und auch die restlichen Möbel stehen, wölbt sich genau an der Stelle der Boden. Zwar nicht stark aber man merkt es. Mir ist das aber am Anfang nicht aufgefallen bzw. man hat es nicht großartig gemerkt. Naja war auf jeden Fall zu spät! Da ja aber schon überall im ganzen Raum der Boden liegt möchte ich nur ungern nochmal alles raus machen. Ich hab mir gedacht, dass ich den Boden genau da wo die Dehnungsfuge verläuft aufschneide. Mit einem Multifunktionswerkzeug o.ä. aber ich weiß leider nicht genau wo die Dehnungsfuge verläuft. Vielleicht habt ihr eine Idee oder eine Lösung wie man da am besten rangeht. Ich ärger mich so über mich selber. Und sorry für den langen Text... Ich dank euch jetzt schon vielmals
Gruß David
Da ich hier neu bin, hoffe ich auf eure helfenden Tipps. Wir haben neu gebaut und hatten uns vorgenommen den Innenausbau selbst zu machen. So weit so gut. Hat auch alles recht gut funktioniert. Nur beim Boden verlegen hab ich mich blöderweise einen riesigen Fehler gemacht. Im Ess- und Wohnbereich ist eine Dehnungsfuge und ein Bekannter hat mir vorgeschlagen den Boden da einfach drüber zu verlegen. Das sieht erstens besser aus und zweitens spar ich mir die Zuschnitte. Hat er bei sich auch gemacht. Naja ich dachte mir eigentlich hat er recht (sonst hab ich penibel auf alle Abstände geschaut) Mit fataler Auswirkung. Nachdem jetzt die Küche steht und auch die restlichen Möbel stehen, wölbt sich genau an der Stelle der Boden. Zwar nicht stark aber man merkt es. Mir ist das aber am Anfang nicht aufgefallen bzw. man hat es nicht großartig gemerkt. Naja war auf jeden Fall zu spät! Da ja aber schon überall im ganzen Raum der Boden liegt möchte ich nur ungern nochmal alles raus machen. Ich hab mir gedacht, dass ich den Boden genau da wo die Dehnungsfuge verläuft aufschneide. Mit einem Multifunktionswerkzeug o.ä. aber ich weiß leider nicht genau wo die Dehnungsfuge verläuft. Vielleicht habt ihr eine Idee oder eine Lösung wie man da am besten rangeht. Ich ärger mich so über mich selber. Und sorry für den langen Text... Ich dank euch jetzt schon vielmals
Gruß David
@ "dobrusn":
Die von Dir verlegten Fußbodenelemente verfügen über die Gesamtdicke von rund 8mm.
Das bedeutet, dass diese schon einiges an Zug- speziell an Stauchkräften aufnehmen können, ohne sich zu verformen.
Die von Dir beschriebene "Dehnungsfuge" kann nur eine Scheinfuge im Estrich sein.
Und die hat ihre Aufgabe nach dem Trocknen des Estrichs, die auftretenden Zugspannungen im Estrichgefüge rissefrei aufzunehmen, erfüllt, ist danach ohne Bedeutung.
Das heißt, so falsch hast Du es mir der Verlegung nicht gemacht.
Ich rate dringend davon ab, hier in einem Aktionismus den Bodenbelag an der Stelle aufschneiden zu wollen, wo Du eine Entlastung für ihn vermutest!!
Schaue, das ist die beste Variante, an wirklich allen Stellen rundherum pedantisch nach, ob er nicht irgendwo anstößt, wo also die Randfuge, in welche er seine Längenveränderung ausdehnen kann, nicht mehr existiert.
Die zweite Möglichkeit wäre bei einer durchgehenden (nicht fachgerechten) Verlegung durch bzw. über alle Räume hinweg, ohne zwischenzeitliche Dehnungsfuge, dass die Raumgeometrie Grund für die Aufwölbung ist.
Dann, nur in diesem Fall, wäre es sinnvoll, mit einem entsprechenden Werkzeug unterhalb des Türblattes einen Belagstreifen von vielleicht 10mm herauszutrennen und ein Übergangsprofil einzusetzen.
Aber schneide bitte nicht den Belag an der Stelle auf, wo auf dem Foto die rote Markierung gesetzt wurde!
Das wird nicht zielführend sein, aber die Gesamtoptik des Fußbodens zerstören, ohne die Gewissheit, dass damit das corpus delicti auch wirklich entfernt wurde!
-------------------
Gruß und gutes Gelingen: KlaRa
Die von Dir verlegten Fußbodenelemente verfügen über die Gesamtdicke von rund 8mm.
Das bedeutet, dass diese schon einiges an Zug- speziell an Stauchkräften aufnehmen können, ohne sich zu verformen.
Die von Dir beschriebene "Dehnungsfuge" kann nur eine Scheinfuge im Estrich sein.
Und die hat ihre Aufgabe nach dem Trocknen des Estrichs, die auftretenden Zugspannungen im Estrichgefüge rissefrei aufzunehmen, erfüllt, ist danach ohne Bedeutung.
Das heißt, so falsch hast Du es mir der Verlegung nicht gemacht.
Ich rate dringend davon ab, hier in einem Aktionismus den Bodenbelag an der Stelle aufschneiden zu wollen, wo Du eine Entlastung für ihn vermutest!!
Schaue, das ist die beste Variante, an wirklich allen Stellen rundherum pedantisch nach, ob er nicht irgendwo anstößt, wo also die Randfuge, in welche er seine Längenveränderung ausdehnen kann, nicht mehr existiert.
Die zweite Möglichkeit wäre bei einer durchgehenden (nicht fachgerechten) Verlegung durch bzw. über alle Räume hinweg, ohne zwischenzeitliche Dehnungsfuge, dass die Raumgeometrie Grund für die Aufwölbung ist.
Dann, nur in diesem Fall, wäre es sinnvoll, mit einem entsprechenden Werkzeug unterhalb des Türblattes einen Belagstreifen von vielleicht 10mm herauszutrennen und ein Übergangsprofil einzusetzen.
Aber schneide bitte nicht den Belag an der Stelle auf, wo auf dem Foto die rote Markierung gesetzt wurde!
Das wird nicht zielführend sein, aber die Gesamtoptik des Fußbodens zerstören, ohne die Gewissheit, dass damit das corpus delicti auch wirklich entfernt wurde!
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Gruß und gutes Gelingen: KlaRa
dobrusn schrieb:
Man soll den Boden um die Küche verlegen. Andere sagen man kann bedenkenlos die Küche auf den Vinyl drauf stellen. Da wir im Zeitdruck waren haben wir uns halt für zweiteres entschiedenAlso wenn es wirklich schwimmend verlegt ist (Klick Vinyl), dann würde ich dort das Problem vermuten. Küche auf Vinyl ist m.E. nur in Ordnung wenn das Vinyl geklebt ist. Du hast den schwimmenden Bodenbelag in der Richtung zur Küche ja komplett fixiert ohne jegliche Möglichkeit der Ausdehnung.S
Schorsch_baut27.04.23 10:52Was mir auffällt: Vor die (schwere) Insel knallt die Sonne auf den Boden. Danach kommt gleich eine schattige Zone. Das ist meines Wissens nach bei schwimmendem Belag extrem ungünstig.
Vielen Dank für die ganzen Antworten. Also es ist ja so. Diese Wölbung bzw. Erhöhung (ca. 5mm) ist ja im Prinzip nur links bei der Insel (etwa 1 Meter lang). Ich bin halt davon ausgegangen, dass das mit der Dehnungsfuge zu tun hat. Durch die ganzen Antworten (vor allem von pacmansh und KlaRa) bin ich mir jetzt schon verunsichert und denke dass es vielleicht mit der Insel zu tun haben kann. Was die Sonneneinstrahlung (Temperaturunterschied) angeht bezweifle ich eher, da es auch nicht verändert. Was könnte ich in dem Fall jetzt unternehmen? Was wäre eure Meinung. Habe auch überall geschaut ob zu den Wänden genug Platz ist. Das ist auf jeden Fall ausreichend

Also meine einzige Kompetenz in diesem Bereich ist, dass ich einmal Klickvinyl verlegt habe und im Neubau geklebtes Vinyl nutzen werden (Kücheninsel drauf). Bei Klickvinyl hätte ich es an die Insel rangelegt. Nicht, dass ich noch als Fachmann tituliert werde.
Ich finde aber es spricht alles dafür, dass das Problem an den Schränken und der Kücheninsel liegt. Siehst du vielleicht eine Möglichkeit im Bereich unter der Insel, der durch den Sockel verdeckt ist, was rauszuschneiden? Also das wäre wohl das, was ich als erstes versuchen würde.
Ich finde aber es spricht alles dafür, dass das Problem an den Schränken und der Kücheninsel liegt. Siehst du vielleicht eine Möglichkeit im Bereich unter der Insel, der durch den Sockel verdeckt ist, was rauszuschneiden? Also das wäre wohl das, was ich als erstes versuchen würde.
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