Guten Morgen Zusammen,
wie der ein oder andere vielleicht am Rande mitbekommen hat, bauen wir eine Doppelhaushälfte als Fertighaus. Wie bei den Anbietern üblich, sind die Außenanlagen nicht im Preis inkludiert. Heißt also man muss selbst ran.
Ich habe mich sehr lange und intensiv in die Thematik eingelesen, finde aber leider viele gegensätzliche Preise bzw. Kostenaufstellungen.
Erst vor ein paar Tagen war hier ein Thread, wo jemand 6-stellig für den Garten ausgeben möchte, da bin ich fast vom Stuhl gefallen.
Also zu unserem Garten: Der Teil hinterm Haus ist rund 230 qm groß, etwas über 10 Meter breit und etwas über 20 Meter lang. Wir haben geplant eine einfache (!) gepflasterte Terrasse zu bauen, diese ist wahrscheinlich (?) etwas höher als es später der Rest vom Garten wird. Das Haus muss nämlich (da Holzständerweise) 30cm über dem Boden stehen. Und da wir gern ebenerdig auf die Terrasse möchten, wird diese dann plangleich mit der Türe gebaut und der Rasen dann entsprechend etwas tiefer. Es müsste dann noch eine Drainage zwischen Terrasse und Haus verlegt werden, damit das Wasser nicht ins Haus fließen kann. Sollte aber kein Problem werden, da die Abwasserleitungen der Fallrohre vom Haus ebenfalls da lang laufen. Die Preise für Terrasse pflastern liegen laut Go*** bei rund 100 Euro / qm.
Bezüglich des Zauns werden wir uns natürlich mit unseren zukünftigen Nachbarn absprechen. Wir hatten überlegt, die Terrasse mit Gabionen zum Nachbarn abzutrennen (auf einer Länge von ca. 4 Metern). Der Rest des Gartens soll mit Doppelstabmattenzaun (bitte keine Diskussion über den Zaun, der Bebauungsplan sagt Hecken, Maschendrahtzaun oder Doppelstabmatten) eingezäunt werden. Auf diversen Seiten habe ich mir Preise hierfür errechnen lassen. So kosten die rund 50 Meter Zaun (1,80 Meter hoch und pro Element 2 Meter breit) inkl. Pfosten rund 4.000 Euro. Dazu käme evtl. noch Sichtschutzstreifen, die man aber recht einfach selbst montieren kann. Daher lasse ich diese mal bewusst weg (Kosten hierfür rund 700 Euro).
Dazu möchten wir eine Wiese. Ich finde Rollrasen sieht am schönsten aus, allerdings liest man auch hier von sehr unterschiedlichen Preisen. Sucht man nach Preisen, wird einem ein Preis von ca. 10 Euro / qm angezeigt. Ansonsten kann man natürlich auch selbst Rasensamen ausstreuen (wobei da die Gefahr besteht dass die Vögel kommen und sich die wegpicken).
Blumen, Bäume, Sträucher etc. sind erstmal nicht geplant. Rechts neben das Haus soll eine Garage hin (Angebote liegen vor, geht bei 15k Euro los für eine 8x3 Meter Fertiggarage mit Elektro, Fundament und Montage).
Die Einfahrt / Vorgarten kann erst gemacht werden, wenn die Baustraße weg ist.
Was macht also den Garten so teuer?
Ich überschlage mal meine kalkulierten Preise:
Terrasse: 40qm x 100 Euro = 4.000 Euro (evtl. etwas mehr falls höher aufgeschottert werden muss)
Rollrasen: 200qm x 10 Euro = 2.000 Euro
Zaun: 4.000 Euro
Somit käme ich auf 10.000 Euro Kosten (wobei die Kosten für die Terrasse schon inkl. Arbeitslohn sind)
Dann käme noch Arbeitslohn für Zaun und Rollrasen dazu (leider traue ich mir das selbst nicht zu und im Bekanntenkreis wäre auch niemand, der das machen könnte).
Ist der Arbeitslohn wirklich der springende Punkt, der das ganze so extrem teuer macht? Welche Kosten würdet ihr für die Arbeiten veranschlagen?
Und macht es Sinn, die Garage erst nach Abschluss der Gartenarbeiten aufstellen zu lassen? Sonst wäre es halt schwierig, mit Bagger und Co. in den Garten zu fahren.
Welche Tipps hättet ihr noch, um den Garten möglichst kostengünstig anzulegen?
Das Grundstück war übrigens Ackerland, ist also plan und der Boden sollte sich gut für sowas eignen.
wie der ein oder andere vielleicht am Rande mitbekommen hat, bauen wir eine Doppelhaushälfte als Fertighaus. Wie bei den Anbietern üblich, sind die Außenanlagen nicht im Preis inkludiert. Heißt also man muss selbst ran.
Ich habe mich sehr lange und intensiv in die Thematik eingelesen, finde aber leider viele gegensätzliche Preise bzw. Kostenaufstellungen.
Erst vor ein paar Tagen war hier ein Thread, wo jemand 6-stellig für den Garten ausgeben möchte, da bin ich fast vom Stuhl gefallen.
Also zu unserem Garten: Der Teil hinterm Haus ist rund 230 qm groß, etwas über 10 Meter breit und etwas über 20 Meter lang. Wir haben geplant eine einfache (!) gepflasterte Terrasse zu bauen, diese ist wahrscheinlich (?) etwas höher als es später der Rest vom Garten wird. Das Haus muss nämlich (da Holzständerweise) 30cm über dem Boden stehen. Und da wir gern ebenerdig auf die Terrasse möchten, wird diese dann plangleich mit der Türe gebaut und der Rasen dann entsprechend etwas tiefer. Es müsste dann noch eine Drainage zwischen Terrasse und Haus verlegt werden, damit das Wasser nicht ins Haus fließen kann. Sollte aber kein Problem werden, da die Abwasserleitungen der Fallrohre vom Haus ebenfalls da lang laufen. Die Preise für Terrasse pflastern liegen laut Go*** bei rund 100 Euro / qm.
Bezüglich des Zauns werden wir uns natürlich mit unseren zukünftigen Nachbarn absprechen. Wir hatten überlegt, die Terrasse mit Gabionen zum Nachbarn abzutrennen (auf einer Länge von ca. 4 Metern). Der Rest des Gartens soll mit Doppelstabmattenzaun (bitte keine Diskussion über den Zaun, der Bebauungsplan sagt Hecken, Maschendrahtzaun oder Doppelstabmatten) eingezäunt werden. Auf diversen Seiten habe ich mir Preise hierfür errechnen lassen. So kosten die rund 50 Meter Zaun (1,80 Meter hoch und pro Element 2 Meter breit) inkl. Pfosten rund 4.000 Euro. Dazu käme evtl. noch Sichtschutzstreifen, die man aber recht einfach selbst montieren kann. Daher lasse ich diese mal bewusst weg (Kosten hierfür rund 700 Euro).
Dazu möchten wir eine Wiese. Ich finde Rollrasen sieht am schönsten aus, allerdings liest man auch hier von sehr unterschiedlichen Preisen. Sucht man nach Preisen, wird einem ein Preis von ca. 10 Euro / qm angezeigt. Ansonsten kann man natürlich auch selbst Rasensamen ausstreuen (wobei da die Gefahr besteht dass die Vögel kommen und sich die wegpicken).
Blumen, Bäume, Sträucher etc. sind erstmal nicht geplant. Rechts neben das Haus soll eine Garage hin (Angebote liegen vor, geht bei 15k Euro los für eine 8x3 Meter Fertiggarage mit Elektro, Fundament und Montage).
Die Einfahrt / Vorgarten kann erst gemacht werden, wenn die Baustraße weg ist.
Was macht also den Garten so teuer?
Ich überschlage mal meine kalkulierten Preise:
Terrasse: 40qm x 100 Euro = 4.000 Euro (evtl. etwas mehr falls höher aufgeschottert werden muss)
Rollrasen: 200qm x 10 Euro = 2.000 Euro
Zaun: 4.000 Euro
Somit käme ich auf 10.000 Euro Kosten (wobei die Kosten für die Terrasse schon inkl. Arbeitslohn sind)
Dann käme noch Arbeitslohn für Zaun und Rollrasen dazu (leider traue ich mir das selbst nicht zu und im Bekanntenkreis wäre auch niemand, der das machen könnte).
Ist der Arbeitslohn wirklich der springende Punkt, der das ganze so extrem teuer macht? Welche Kosten würdet ihr für die Arbeiten veranschlagen?
Und macht es Sinn, die Garage erst nach Abschluss der Gartenarbeiten aufstellen zu lassen? Sonst wäre es halt schwierig, mit Bagger und Co. in den Garten zu fahren.
Welche Tipps hättet ihr noch, um den Garten möglichst kostengünstig anzulegen?
Das Grundstück war übrigens Ackerland, ist also plan und der Boden sollte sich gut für sowas eignen.
F
Fummelbrett!12.04.22 11:22Bin ich jetzt deppert? Ich dachte dass ich gestern hier die Frage nach einem Foto vom Klee gelesen habe. Nur Einbildung? Egal. Foto habe ich gemacht - wie gesagt, der Boden wurde nur provisorisch besät, da sind noch einige Batzen Mineralbeton auf der Buckelpiste (war Lagerplatz für Sand und Mineralbeton und wird es bald auch wieder... das Pflaster im Hintergrund will auch noch verlegt werden).

F
Fuchsbau3512.04.22 23:04Die Kleewiese finde ich richtig schön. Wobei ich ja am liebsten so eine Wildblumenwiese hatte. Alles mögliche an "Unkraut" durcheinander. Da unser Garten aber sehr klein und voll nach Süden ausgerichtet ist, sind evtl. nicht alle Wünsche umsetzbar. Wenn es soweit ist, werde ich euch Mal befragen 🙂
Zu klein passiert schnell, wenn man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Mein Mann witzelt schon immer, ich muß den Nachbarn fragen, ob wir den Garten bekommen. Fangt nur nicht an euch mit alten Tomatensorten zu beschäftigen. Ich habe an einer Tauschbörse teilgenommen und Stunden mit der Auswahl gebraucht. Nach der Ersten Runde war ich bei 60 Sorten.
F
Fuchsbau3513.04.22 10:30haydee schrieb:
Zu klein passiert schnell, wenn man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt.Der Garten wird tatsächlich klein sein (was für uns eigentlich ideal ist), auch ohne Pool und Gartenhäuschen. 38 qm, 5,75m breit. Dazu noch eine 20 qm große Terrasse. Reihenhaushandtuchgarten eben. Und wenn ich überlege, was wir da alles drin haben wollen, dann sollten wir unsere Nachbarn mal freundlich fragen, ob wir deren angrenzende Streuobswiese pachten dürfen. Es wird also spannend 🙂
F
Fuchsbau3513.04.22 11:02haydee schrieb:
Da gibt es Beispiele bei Mein-Schöner-Garten. Versuche den Garten so zu öffnen, dass die Streuobstwiese wie eine Verlängerung aussiehtDanke für den Tipp. Ich möchte hier keinen fremden Threads kapern und unser Haus ist ja auch noch gar nicht fertig. Wenn es so weit ist, werde ich mich hier mit wahrscheinlich 1000 dummen Fragen an euch wenden 🙂
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