Hallo Forengemeinde,
ich wollte den Thread eigentlich erst nach dem Termin mit dem Planungsbüro erstellen. Da hoffentlich noch Optimierungen kommen und dann auch ein konkreter Plan vorliegt. Wie in einem anderen Thread thematisiert, scheint es aber doch hilfreich zu sein euch vorher schon mitzunehmen 🙂
Hintergrund:
Grundstück ist vorhanden, 1800m², Gefälle über die Hausbreite 6% und über die Hauslänge 9%. Das Grundstück soll größtenteils angeglichen und begradigt werden. Anschlüsse liegen bereits an der Grundstücksgrenze.
Wir denken aktuell an ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung (notwendig), 240m² Wohnfläche (Hanghaus, Massiv). Ursprünglich mal als KFW40+, jetzt wirds eher etwas zwischen KFW55 und KFW40 werden. Budget für das Haus liegt nach Puffer und Eigenleistung bei 500k.
Standort ist ein ländlicher Raum in Niederbayern
Bauzeit steht bei uns nicht im Fokus. Wir peilen einen Einzug für 2025 an, wenn es ein Jahr länger dauert ists auch ok.
Ein wichtiger Posten soll die Eigenleistung sein, die wir einbringen wollen und die gilt es nun REALISTISCH zu betrachten und zu kalkulieren und da bin ich sehr auf kritische Stimmen von euch gespannt.
Meist überschätzt man (oder die Familie) sich gerne, kennt man ja 🙂
Fachliche Unterstützung aus der Familie:
- Elektriker
- Maler
Fachliche Unterstützung Freundeskreis:
- Heizungsbauer
- Schreiner
Laien Unterstützung:
- 5 Personen
Ich selbst bringe mit:
Erfahrung als Helfer auf diversen Baustellen u.a. Hallenbau, Einfamilienhaus Abbruch/Bau und Kernsanierung eines Altbaus.
Von Boden-/Außenisolierung setzen, Laminat legen, Kabel ziehen, pflastern, Streifenfundamente betonieren, Schlitze fräßen, Trockenbauarbeiten, Dach eindecken, Holzschalung anbringen über Ringgrabenkollektor verlegen habe ich alles schonmal in der Praxis durch. Die Bedienung von Minibagger, Rüttelplatte, Betonmischer und Traktor ist auch kein Neuland.
Zeit: Jahresurlaub, 1-2 Monate Freistellung p.a., Wochenende und Feierabend.
Bereits vorhanden bzw. kostenneutral nutzbar:
Die üblichen Werkzeuge einer gut ausgestatteten Werkstatt in mehrfacher Ausführung (Kapsäge, Winkelschleifer, Bohrmaschinen, Bohrhammer, Kreuzlaser, Mauernutfräße usw.)
Zwangsbetonmischer
Teleskoparbeitsbühne
Traktor + Anhänger
Traktor mit Frontlader
3,8t Minibagger
Wasser
WC und Brotzeitversorgung 🙂 im Nachbarhaus
Bisher als Eigenleistung geplant:
- Ringgrabenkollektor Verlegung
- Gräben zur Erschließung
- Elektroinstallation Verlegung
- Lüftungsrohre Verlegung
- Decken abhängen
- Malerarbeiten
- Außenanlagen
- Erstellung von Schlitzen/Durchbrüchen
- Fußbodenisolierung
- Böden legen
- Pflasterarbeiten
- kleinere Holzarbeiten (z. B. Baustellentreppe)
- Dacheindeckung (Ziegel einhängen, Photovoltaik Montage)
Nun ist die Frage, ob mein Ansinnen überhaupt monetär berechenbar ist?
Alle Helfer inklusive mir haben noch einen Fulltime-Job. Betrachten wir die 3k/m² mal als gesetzt, wie viel davon kann man realistischerweise in seiner Freizeit tatsächlich "einarbeiten"? Macht es überhaupt Sinn die Eigenleistung in die Planung detailliert mit einzubeziehen? Oder einfach mal grob geschätzt 50k an Eigenleistung veranschlagen und abziehen? Lassen sich die Baupreise tatsächlich soweit pauschalisieren das jeder qm stur min. 3k kostet?
Ich freue mich auf euren Input!
ich wollte den Thread eigentlich erst nach dem Termin mit dem Planungsbüro erstellen. Da hoffentlich noch Optimierungen kommen und dann auch ein konkreter Plan vorliegt. Wie in einem anderen Thread thematisiert, scheint es aber doch hilfreich zu sein euch vorher schon mitzunehmen 🙂
Hintergrund:
Grundstück ist vorhanden, 1800m², Gefälle über die Hausbreite 6% und über die Hauslänge 9%. Das Grundstück soll größtenteils angeglichen und begradigt werden. Anschlüsse liegen bereits an der Grundstücksgrenze.
Wir denken aktuell an ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung (notwendig), 240m² Wohnfläche (Hanghaus, Massiv). Ursprünglich mal als KFW40+, jetzt wirds eher etwas zwischen KFW55 und KFW40 werden. Budget für das Haus liegt nach Puffer und Eigenleistung bei 500k.
Standort ist ein ländlicher Raum in Niederbayern
Bauzeit steht bei uns nicht im Fokus. Wir peilen einen Einzug für 2025 an, wenn es ein Jahr länger dauert ists auch ok.
Ein wichtiger Posten soll die Eigenleistung sein, die wir einbringen wollen und die gilt es nun REALISTISCH zu betrachten und zu kalkulieren und da bin ich sehr auf kritische Stimmen von euch gespannt.
Meist überschätzt man (oder die Familie) sich gerne, kennt man ja 🙂
Fachliche Unterstützung aus der Familie:
- Elektriker
- Maler
Fachliche Unterstützung Freundeskreis:
- Heizungsbauer
- Schreiner
Laien Unterstützung:
- 5 Personen
Ich selbst bringe mit:
Erfahrung als Helfer auf diversen Baustellen u.a. Hallenbau, Einfamilienhaus Abbruch/Bau und Kernsanierung eines Altbaus.
Von Boden-/Außenisolierung setzen, Laminat legen, Kabel ziehen, pflastern, Streifenfundamente betonieren, Schlitze fräßen, Trockenbauarbeiten, Dach eindecken, Holzschalung anbringen über Ringgrabenkollektor verlegen habe ich alles schonmal in der Praxis durch. Die Bedienung von Minibagger, Rüttelplatte, Betonmischer und Traktor ist auch kein Neuland.
Zeit: Jahresurlaub, 1-2 Monate Freistellung p.a., Wochenende und Feierabend.
Bereits vorhanden bzw. kostenneutral nutzbar:
Die üblichen Werkzeuge einer gut ausgestatteten Werkstatt in mehrfacher Ausführung (Kapsäge, Winkelschleifer, Bohrmaschinen, Bohrhammer, Kreuzlaser, Mauernutfräße usw.)
Zwangsbetonmischer
Teleskoparbeitsbühne
Traktor + Anhänger
Traktor mit Frontlader
3,8t Minibagger
Wasser
WC und Brotzeitversorgung 🙂 im Nachbarhaus
Bisher als Eigenleistung geplant:
- Ringgrabenkollektor Verlegung
- Gräben zur Erschließung
- Elektroinstallation Verlegung
- Lüftungsrohre Verlegung
- Decken abhängen
- Malerarbeiten
- Außenanlagen
- Erstellung von Schlitzen/Durchbrüchen
- Fußbodenisolierung
- Böden legen
- Pflasterarbeiten
- kleinere Holzarbeiten (z. B. Baustellentreppe)
- Dacheindeckung (Ziegel einhängen, Photovoltaik Montage)
Nun ist die Frage, ob mein Ansinnen überhaupt monetär berechenbar ist?
Alle Helfer inklusive mir haben noch einen Fulltime-Job. Betrachten wir die 3k/m² mal als gesetzt, wie viel davon kann man realistischerweise in seiner Freizeit tatsächlich "einarbeiten"? Macht es überhaupt Sinn die Eigenleistung in die Planung detailliert mit einzubeziehen? Oder einfach mal grob geschätzt 50k an Eigenleistung veranschlagen und abziehen? Lassen sich die Baupreise tatsächlich soweit pauschalisieren das jeder qm stur min. 3k kostet?
Ich freue mich auf euren Input!
maulwurf79 schrieb:
148000 Euro. Wenn ich nochmal 100000 in den Innenausbau stecke bin ich bei Kosten von 1300 Euro pro Quadratmeter circa. Dann ist es aber auch ein Palast. Inklusive 45 Meter langer Einfahrt.Heldenhaft!nur ist ein Palast nicht für jeden ein Palast (ich habe zwar ein Haus gebaut, worauf ich stolz bin, würde es aber neverever Palast nennen, wenn nicht mind. 3 Zwiebeltürmchen drauf sind… also &TE: bedenke Anmerkungen von Usern, die Leistungen und ihr Haus überbewerten. Schon die 45 Meter(!) Auffahrt (die ja eher negativ sind) bringen Einem ins Grübeln.
ypg schrieb:
Heldenhaft!
nur ist ein Palast nicht für jeden ein Palast (ich habe zwar ein Haus gebaut, worauf ich stolz bin, würde es aber neverever Palast nennen, wenn nicht mind. 3 Zwiebeltürmchen drauf sind… also &TE: bedenke Anmerkungen von Usern, die Leistungen und ihr Haus überbewerten. Schon die 45 Meter(!) Auffahrt (die ja eher negativ sind) bringen Einem ins Grübeln.Ich denke mit palast meint er die Qualität der verbauten Materialien.Bäder, Böden, Türen usw.
TmMike_2 schrieb:
Ich denke mit palast meint er die Qualität der verbauten Materialien.
Bäder, Böden, Türen usw....die selbstverständlich alle besser verlegt / verbaut sind, als ein Profi das gemacht hätte. Weil muss ja so sein...Ich habe schon mehrere Komplett-Eigenbau-Häuser sehen dürfen. Worauf manche da stolz waren war sehr "interessant".
SoL schrieb:
...die selbstverständlich alle besser verlegt / verbaut sind, als ein Profi das gemacht hätte. Weil muss ja so sein...
Ich habe schon mehrere Komplett-Eigenbau-Häuser sehen dürfen. Worauf manche da stolz waren war sehr "interessant".Ich kenne eins, da ist alles in Perfektion,pfusch sehe ich aber such häufig.
Mit Innenlaser und Nivelliersystem kann Bodenfliesen aber jeder legen.
Ob jeder 1x1m Fliesen auf Gehrung schneiden kann wage ich aber zu bezweifeln.
Ich möchte mich da auch gar nicht einmischen
M
maulwurf7923.03.22 08:22Wassermann schrieb:
Plan selbst erstellt?
Statik selbst gerechnet?
Selbst vermessen?
Bodengutachten selbst erstellt?
Baugrube selbst ausgehoben?
Aushub selbst abgefahren?
Fundamentarbeiten abgesehen von den 4 Stunden Tiefbaufirma selbst durchgeführt? (Frostschürzen/Streifenfundament/Polster eingebaut)
Haus selbst konstruiert?
Haus mit wirklich nur einem zusätzlichen Zimmerer aufgestellt?
Habe den kompletten Bauantrag inklusive Statik und allem Pipapo selber erstellt und mein Zimmermeister der zugleich auch mein Bauleiter ist hat ihn unterschrieben. Das hat mich nur circa 800 Euro Gebühren gekostet.
Natürlich nicht selbst vermessen. Geht ja gar nicht. Habe nur das Schnurgerüst selbst aufgebaut.
Ich habe kein Bodengutachten. Brauche ich bei einer Bodenplatte auch nicht.
Den Tiefbau habe ich in der Tat komplett alleine gemacht. Mit Schaufel, Kreuzhacke, Schubkarre und Rüttelplatte.
Und mit Containerdienst.
Die gesamte Gründung der Platte mit Frostschürze, 160 Tonnen Schotter, 20 cm Glasschotter, Leerrohren , Einschalen und Armieren habe ich auch alleine gemacht.
Die Frostschürze habe ich aber nicht mit Transportbeton gemacht sondern selber vor Ort gemischt. Das ist billiger.
Und als die Platte fertig war und ich den Bitumen aufgebracht habe, Habe ich mir einen Montagetisch aus Holz gebaut der 5x3 m Größe hatte. Dann habe ich mir einen kleinen Turmdreher gemietet und ich und der Zimmermeister haben die 32 Elemente auf dem Tisch verzimmert und neben der Platte gestapelt. Das hat 3 Wochen gedauert. In der vierten Woche haben wir das Haus inklusive Dachstuhl gerichtet und in der fünften Woche haben wir das Dach verschalt und mit Unterspannbahn versehen. Damit war die Kuh vom Eis und das Haus war wetterfest.
Ich will niemandem sagen das er das so machen soll, aber ich finde es stimmt eben nicht das ein Haus 3000 Euro pro Quadratmeter kosten muss.
B
Benutzer20023.03.22 08:40maulwurf79 schrieb:
Ich habe kein Bodengutachten. Brauche ich bei einer Bodenplatte auch nicht. Ähnliche Themen