Moin Leute,
wir würden gerne bauen. Einen Entwurf hab ich in Sketchup gemacht und eine Voranfrage wurde positiv beschieden. Die meisten Bauunternehmer antworteten gar nicht auf meine Anfrage nach Angeboten, wohl weil sie ausgelastet waren.
Nun waren wir bei einem sympathischen Bauunternehmer.
Er sagte: "Wir machen die Vorplanung und übertragen Ihre Zeichungen. Erst auf deren Bais kann man eine Kostenaufstellung geben." "Dann können Sie auch noch mal woanders anfragen." Und: "Wenn Sie die Vorplanung mit uns machen wollen, sollten wir aber den Auftrag bekommen."
Ist das normal? Ich dachte, ich geh da hin, geb denen meinen Entwurf, die rechnen das durch und ich kriege 2 Tage später ein PixDaumen-Angebot, um mir bei der Konkurrenz Vergleichsangebote einholen zu können. Denn wenn mein Traumhaus nachher eh finanziell out of reach ist, brauch ich doch gar keine präzise Vorplanung.
1. Angenommen, ich lasse die Vorplanung dort machen und spring dann ab, was kostet denn so eine Vorplanung? (Die haben einen eigenen Statiker, etc.)
2. Oder sollte ich so eine Vorplanung von einem Architekten machen lassen? b) Gibt der mir dann die CAD-Files mit, damit den Rest dann ein von MIR nach Preisvergleich ausgesuchter Bauunternehmer-Architekt fortführen kann? Wäre ja fair.
3. Bzw.: Wie würdet Ihr heutzutage mit Euren Vorentwürfen/Skizzen bei einzelnen Bauunternehmern anfragen, um ein VERGLEICHBARES Angebot zu bekommen?
Ich hätte gerne einen Komplettpreis für ein Haus, plusminus 10.000 Euro genau, auf Basis meiner Entwürfe von mehreren Unternehmern, deren Preise ich dann vergleichen kann. Geht sowas nicht? Oder besser gefragt: wie geht das am besten?
Wie gesagt: Bauchgefühl passt bei dem guten Mann. Nur konnte er keinerlei Zahlen nennen, ausser "ca. 2000 pro Quadratmeter plus X", aber da käme noch einiges drauf und er machte den Eindruck, als wolle er mich nur aufgrund von Sympathie binden.
LG
Stardust
wir würden gerne bauen. Einen Entwurf hab ich in Sketchup gemacht und eine Voranfrage wurde positiv beschieden. Die meisten Bauunternehmer antworteten gar nicht auf meine Anfrage nach Angeboten, wohl weil sie ausgelastet waren.
Nun waren wir bei einem sympathischen Bauunternehmer.
Er sagte: "Wir machen die Vorplanung und übertragen Ihre Zeichungen. Erst auf deren Bais kann man eine Kostenaufstellung geben." "Dann können Sie auch noch mal woanders anfragen." Und: "Wenn Sie die Vorplanung mit uns machen wollen, sollten wir aber den Auftrag bekommen."
Ist das normal? Ich dachte, ich geh da hin, geb denen meinen Entwurf, die rechnen das durch und ich kriege 2 Tage später ein PixDaumen-Angebot, um mir bei der Konkurrenz Vergleichsangebote einholen zu können. Denn wenn mein Traumhaus nachher eh finanziell out of reach ist, brauch ich doch gar keine präzise Vorplanung.
1. Angenommen, ich lasse die Vorplanung dort machen und spring dann ab, was kostet denn so eine Vorplanung? (Die haben einen eigenen Statiker, etc.)
2. Oder sollte ich so eine Vorplanung von einem Architekten machen lassen? b) Gibt der mir dann die CAD-Files mit, damit den Rest dann ein von MIR nach Preisvergleich ausgesuchter Bauunternehmer-Architekt fortführen kann? Wäre ja fair.
3. Bzw.: Wie würdet Ihr heutzutage mit Euren Vorentwürfen/Skizzen bei einzelnen Bauunternehmern anfragen, um ein VERGLEICHBARES Angebot zu bekommen?
Ich hätte gerne einen Komplettpreis für ein Haus, plusminus 10.000 Euro genau, auf Basis meiner Entwürfe von mehreren Unternehmern, deren Preise ich dann vergleichen kann. Geht sowas nicht? Oder besser gefragt: wie geht das am besten?
Wie gesagt: Bauchgefühl passt bei dem guten Mann. Nur konnte er keinerlei Zahlen nennen, ausser "ca. 2000 pro Quadratmeter plus X", aber da käme noch einiges drauf und er machte den Eindruck, als wolle er mich nur aufgrund von Sympathie binden.
LG
Stardust
S
Stardust197927.01.22 16:24Hi Leute,
wir haben nächste Woche wieder einen Termin mit einem Bauunternehmer.
Im Anhang ist unsere aktuelle Planung, mit der wir (nebst BVA, Lageplänen etc.) dorthin gehen. Damit Ihr Euch das auch vorstellen könnt.
Grundsätzliche Punkte nochmal im Überblick:
1. Schlicht, klar strukturiert, wenig Flur, hell. Massivbauweise, Wohnfläche: ca. 120m² plus Keller. Satteldach 45 Grad.
2. Keller für Lager und Werkstatt. Wenn möglich Hochkeller und mit Zugang von außen.
3. KfW40-Standard; Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Geothermienutzung. Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
4. Grundstück vorhanden, Bauvorbescheid liegt wie geagt vor und Haus und Anlagen mit Grundfläche, Höhe, etc. passen. Es geht jetzt nur um den Hausbau.
Grüße






wir haben nächste Woche wieder einen Termin mit einem Bauunternehmer.
Im Anhang ist unsere aktuelle Planung, mit der wir (nebst BVA, Lageplänen etc.) dorthin gehen. Damit Ihr Euch das auch vorstellen könnt.
Grundsätzliche Punkte nochmal im Überblick:
1. Schlicht, klar strukturiert, wenig Flur, hell. Massivbauweise, Wohnfläche: ca. 120m² plus Keller. Satteldach 45 Grad.
2. Keller für Lager und Werkstatt. Wenn möglich Hochkeller und mit Zugang von außen.
3. KfW40-Standard; Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Geothermienutzung. Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
4. Grundstück vorhanden, Bauvorbescheid liegt wie geagt vor und Haus und Anlagen mit Grundfläche, Höhe, etc. passen. Es geht jetzt nur um den Hausbau.
Grüße
S
Stardust197927.01.22 17:50...ich hoffe, dass wir noch eine Förderung bekommen. Jetzt wo Habeck die KfW-Zuschüsse wegen zu hoher Beliebtheit eingestampft hat. Sonst wird es halt eine Gasheizung.
M
moooooo3228.01.22 14:57Unser Architekt macht es so:
Entwurfsplanung und später Bauantragsplanung,
dann Angebot, dass man über Ihn die Auftragsvergabe an GU ausschreiben kann, wobei ein Leistungskatalog individuell für das Haus erstellt wird, dass der GU abdecken muss.
Damit kann man dann prinzipiell auch zu jedem Anbieter gehen. Die meisten gewähren MinderPreise für die externe Bauantragsplanung etc.
Vielleicht ist sowas für euch eine Option?
Entwurfsplanung und später Bauantragsplanung,
dann Angebot, dass man über Ihn die Auftragsvergabe an GU ausschreiben kann, wobei ein Leistungskatalog individuell für das Haus erstellt wird, dass der GU abdecken muss.
Damit kann man dann prinzipiell auch zu jedem Anbieter gehen. Die meisten gewähren MinderPreise für die externe Bauantragsplanung etc.
Vielleicht ist sowas für euch eine Option?
moooooo32 schrieb:
Unser Architekt macht es so:
Entwurfsplanung und später Bauantragsplanung,
dann Angebot, dass man über Ihn die Auftragsvergabe an GU ausschreiben kann, wobei ein Leistungskatalog individuell für das Haus erstellt wird, dass der GU abdecken muss.D.h. er bietet als Grundmodul die Leistungsphasen 3 und 4 (3 eigentlich schon nur, weil man 4 sonst völlig aus der Luft greifen müßte) und als Erweiterungsmodul dann 6 und 7 an, überspringt aber 5 und läßt 1 und 2 gänzlich aus (beschränkt sich also quasi auf die Teile, die der Bauherr Typ "Selbsteinschätzung: pfiffiger Verbraucher" als sinnvoll begreift) ?Wenn er dazu auch noch gut kostenschätzen kann, wäre das ja der Traumschwiegersohn für @Gerddieter 🙂
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
M
moooooo3228.01.22 19:4911ant schrieb:
D.h. er bietet als Grundmodul die Leistungsphasen 3 und 4 (3 eigentlich schon nur, weil man 4 sonst völlig aus der Luft greifen müßte) und als Erweiterungsmodul dann 6 und 7 an, überspringt aber 5 und läßt 1 und 2 gänzlich aus (beschränkt sich also quasi auf die Teile, die der Bauherr Typ "Selbsteinschätzung: pfiffiger Verbraucher" als sinnvoll begreift) ?
Wenn er dazu auch noch gut kostenschätzen kann, wäre das ja der Traumschwiegersohn für @Gerddieter 🙂Haha, ok, jetzt musste ich mich nochmal kurz belesen, so tief bin ich im Architektengame nicht drin. In unserem Fall berechnet er keinen Vorentwurf, weil ich den geliefert habe. Aber er macht die Leistungsphase 1 -2 durchaus schon, soweit ich weiß. Ausführungsplanung macht definitiv der GU.Und eine ganz grobe Kostenschätzungstabelle hatten wir mit ihm auch gemacht, zum Abgleich sind wir dann zu zwei GUs und haben uns Preisindikationen berechnen lassen.
Ich glaube insbesondere auf Leistungsphase 5 und 8/9 hat er keine Lust und macht daher das, was er vllt auch besser kann. Das Konzept verkauft sich als Architektengeplanter Schlüsselfertigbau. Er hat da noch so ein paar Gimmicks, wie er schreibt nur für GUs aus, die in der Vergangenheit keine Probleme gemacht haben, liquide sind etc.
Sehe den Vorteil darin, dass man eben hoffentlich einen vernünftigen Entwurf hat, aber auch mit Festpreis baut. Und dieser Leistungskatalog ist so aufgebaut, dass man zu jedem GU gehen könnte. Ist das immer so in der VergabeLP?
Kenne mich da nicht so aus 😉
Ach so und GerdDieter kenne ich leider nicht , bin ja neu hier.
Ich habe gute Erfahrung mit dem Konstrukt Architekten + im Anschluss GU gemacht. Architekt hat bis Leistungsphase 4 das Haus bis einschließlich Baugenehmigung geplant (zum Festpreis). Mit den genehmigten Plänen habe ich dann Angebote von regionalen GUs eingeholt. Die Angebote waren zwar immer noch nicht 1:1 vergleichbar, aber dennoch transparent genug für weitere Verhandlungen. Die GUs scheuen natürlich von ihren Standard Bauleistungsbeschreibung abzuweichen weil schwer bzw. mit Mehraufwand kalkulierbar.
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