Liebes Forum,
wir haben heuer im April aufgrund einer Komplettsanierung unserer Doppelhaushälfte die Fenster tauschen lassen.
Hier ist eine Fensterfirma gekommen, welche alles ausgemessen und die neuen Fenster dann auch eigebaut hat.
Da wir einen 18cm Vollwärmeschutz auf die Fassade bekommen wurden diese jetzt an die Außenkante der Mauer gesetzt.
Das Problem besteht jetzt darin, dass der Fenstersetzer einfach die Außenlaibung gemessen hat, ohne davor den Außenputz abzuschlagen.
Jetzt sind die neuen Fenster, die Balkontüren und die Haustür im Schnitt zwischen 5 und 10 cm zu schmal, da ziemlich viel Putz drauf war.
Meine Fragen wären jetzt folgende:
1. Wer ist in so einem Fall Schuld? Wer müsste evtl. anfallende Kosten übernehmen?
2. Ist das überhaupt erlaubt die Fenster nur auf den Außenputz zu montieren? Diese gehören doch normal direkt auf den Ziegel montiert?
3. Wie könnte man diese Fenster in Zukunft wieder ausbauen? Außen kommt der Vollwärmeschutz drauf und innen sollten wir lt. Fenstersetzter Rigipsplatten mit Profilen am Fenster befestigen, damit die Laibung wieder passt, da man auf den bereits bestehenden Innenputz nicht einfach noch einmal 4cm Putz pro Seite raufgeben kann. (Abgesehen davon, dass dies wahrscheinlich ein Vermögen kostet, da ja auch jede Kante etc. neu gesetzt werden muss). Sollte man jemals die Fenster tauschen müsste man sich dann ja die komplette Rigipslaibung wieder zerstören?
4. Hat man in dem Zwischenraum zwischen Ziegel und Rigipsplatte dann keine Kältebrücke? Davor ist ja nur die dünne Schicht Außenputz.
Im Anhang ist noch ein Foto - ich hoffe man erkennt, dass die Fenster nur am Putz montiert wurden.
Würde mich über Antworten wirklich freuen 🙂
wir haben heuer im April aufgrund einer Komplettsanierung unserer Doppelhaushälfte die Fenster tauschen lassen.
Hier ist eine Fensterfirma gekommen, welche alles ausgemessen und die neuen Fenster dann auch eigebaut hat.
Da wir einen 18cm Vollwärmeschutz auf die Fassade bekommen wurden diese jetzt an die Außenkante der Mauer gesetzt.
Das Problem besteht jetzt darin, dass der Fenstersetzer einfach die Außenlaibung gemessen hat, ohne davor den Außenputz abzuschlagen.
Jetzt sind die neuen Fenster, die Balkontüren und die Haustür im Schnitt zwischen 5 und 10 cm zu schmal, da ziemlich viel Putz drauf war.
Meine Fragen wären jetzt folgende:
1. Wer ist in so einem Fall Schuld? Wer müsste evtl. anfallende Kosten übernehmen?
2. Ist das überhaupt erlaubt die Fenster nur auf den Außenputz zu montieren? Diese gehören doch normal direkt auf den Ziegel montiert?
3. Wie könnte man diese Fenster in Zukunft wieder ausbauen? Außen kommt der Vollwärmeschutz drauf und innen sollten wir lt. Fenstersetzter Rigipsplatten mit Profilen am Fenster befestigen, damit die Laibung wieder passt, da man auf den bereits bestehenden Innenputz nicht einfach noch einmal 4cm Putz pro Seite raufgeben kann. (Abgesehen davon, dass dies wahrscheinlich ein Vermögen kostet, da ja auch jede Kante etc. neu gesetzt werden muss). Sollte man jemals die Fenster tauschen müsste man sich dann ja die komplette Rigipslaibung wieder zerstören?
4. Hat man in dem Zwischenraum zwischen Ziegel und Rigipsplatte dann keine Kältebrücke? Davor ist ja nur die dünne Schicht Außenputz.
Im Anhang ist noch ein Foto - ich hoffe man erkennt, dass die Fenster nur am Putz montiert wurden.
Würde mich über Antworten wirklich freuen 🙂
Es gibt bis auf den VWS keine bauliche Veränderung am Haus (zumindest keine welche die Fenster betreffen). Der Fenstermesser hatte alle Pläne vorliegen, auf welchen die richtigen lichten Maße der Mauerlaibung (ohne Außenputz) angeführt waren. Dieser Plan wurde scheinbar ignoriert und nur das Aufmaß inkl. Putz genommen
H
hampshire06.08.21 10:49firas21 schrieb:
Der Fenstermesser hatte alle Pläne vorliegen, auf welchen die richtigen lichten Maße der Mauerlaibung (ohne Außenputz) angeführt waren. Dieser Plan wurde scheinbar ignoriert und nur das Aufmaß inkl. Putz genommenWenn das so zum Auftrag gehörte, hast Du eine Chance. Hast Du die Leistung bereits abgenommen oder schriftlich begründet bemängelt?firas21 schrieb:
dass an die Außenfassade ein 18cm VWS angebracht wirdNachweislich oder mündlich?firas21 schrieb:
Der Fenstermesser hatte alle Pläne vorliegen, auf welchen die richtigen lichten Maße der Mauerlaibung (ohne Außenputz) angeführt waren. Dieser Plan wurde scheinbar ignoriert und nur das Aufmaß inkl. Putz genommenWar dem Plan zu entnehmen, dass da noch Wärmeschutz mit entsprechenden Maßen draufkommt?Hast du schriftlich nachweislich die Mängel angezeigt oder alles nur mündlich?
firas21 schrieb:
Nein, es lief alles über eine Fenstermontagefirma,Du meinst: einen Hausmeisterservice, der nicht auch Hecken schneidet ?firas21 schrieb:
Dies würde nur funktionieren wenn alle Kosten von der Fensterfirma übernommen werden?Aber bitte nur die Kosten. Das wird aber rechtlich ein harter Weg, weil auch ein Pfuscher erst einmal nachbessern darf.firas21 schrieb:
Für was gibt es dann ausgebildete Fachleute?Wenn kompetente Leute bei den Fenster-Einbauern nicht noch seltener wären als bei den Immobilienmaklern, hätte ich der Fensterbranche wahrscheinlich nicht den Rücken zu kehren brauchen.firas21 schrieb:
Der Fenstermesser hatte alle Pläne vorliegen, auf welchen die richtigen lichten Maße der Mauerlaibung (ohne Außenputz) angeführt waren. Dieser Plan wurde scheinbar ignoriert und nur das Aufmaß inkl. Putz genommenIch vermute, Du meinst Rohbaupläne mit Sollmaßen. Die sind aber erstens nicht gleichbedeutend mit einem Rohbau-Aufmaß (welches ich in freier Wildbahn noch nicht gesehen habe, das gibt es vermutlich nur in Wolperting), und zweitens macht hier das Ist-Aufmaß nach Putz auch mehr Sinn - lediglich die Info des Einbaues in Bestand hätten die Fachkräfte in der Produktion(splanung) haben müssen.So ganz von ungefähr kommt das schon nicht, daß ich einen echten F(l)achbetrieb vermute ;-)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
H
hampshire06.08.21 23:12firas21 schrieb:
Seitdem diese eingebaut wurden wird gestritten wer hier die Schuld trägtIch wünsche Dir alles Gute. Die Suche nach dem Schuldigen ist fast immer eine Sackgasse und verhindert das Finden einer Lösung. Schnell geht es den Parteien neben der Sache ums Gesichtswahren und ums Gewinnen. Dann ist der Karren im Dreck. Wenn man eine gute Lösung will, muss man dem Gegenüber eine Chance geben dieser ohne persönliche Verluste (nicht Geld) zustimmen zu können. Mit dem Klären einer Schildfrage ist das passé. Zweimal dumm gelaufen.
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