Hallo zusammen,
eines vorneweg: Ich habe alle Subforen geprüft, es gibt keines welches sich explizit um Garagen dreht, daher hoffe ich, dass das Thema hier richtig aufgehoben ist.
Wir haben 2014 eine Doppelhaushälfte gekauft (s. meinen damaligen Thread zu D&Z Bau) und nur die standardmäßigen zwei Stellplätze genommen. Einer der Stellplätze ist breiter, da er für eine Garage gedacht ist. Die haben wir aber damals als einzige Partei in dem Bauvorhaben weggelassen. Nun möchten wir das nachholen und aber gleich eine Doppelgarage bauen. Ich habe das auch schon mit der Gemeinde geklärt - ich darf eine entsprechende Garage aufstellen. Nun ist die Frage wie ich das am besten angehe und bisher bin ich nur in der Ideenfindung.
Gründe, warum wir eine Garage wollen: Auto steht witterungsgeschützt. 2022 werden wir uns einen Vollstromer als Auto anschaffen. Dessen Wallbox soll dann in die Garage. Geladen werden soll über Photovoltaik, welche wir auf das Dach der Garage packen werden. Strom vom Haus hinlegen ist leider keine Lösung, da wir da durch zwei andere Grundstücke durch müssten.
Nun denken wir bei Garagen an massiv gemauerte Garagen - gibt es da noch Alternativen? Idealerweise hätten wir gerne Fundamente, Garage und Solar aus einer Hand. Das scheint es aber so nicht zu geben. Manche Garagenhersteller bieten noch die Fundamenterstellung an, aber Solar auf dem Dach habe ich bei fast keinem gesehen - und wenn, dann nur als Vorbereitung oder der Link zum entsprechenden Fachpartner führte ins Leere.
Ich habe ein paar der großen Hersteller angeschrieben zwecks Angebot. Da die Breite durch die Stellplätze festgelegt ist (5,45m) fallen einige schon raus, weil die das prinzipiell nur in 6m Breite machen.
Zwei Angebote für Garage ohne Fundament habe ich nun - eines für 13k, eines für 18k. Beide inkl. Sektionaltor + elektrischem Antrieb.
Das finde ich sehr, sehr viel Geld und die Spreizung finde ich auch enorm. Gibt es noch günstigere Garagenarten? Ist es sinnvoll, das Fundament ggf. separat zu erstellen oder sollte das alles immer aus einer Hand kommen?
Kann man die Garage auch "Stein auf Stein" mauern oder ist das eher wenig sinnvoll? Wenn ich die Webseiten der Garagenhersteller besuche, so bieten manche auch an die Garage als Bausatz zu liefern. Ist das empfehlenswert oder bekommt man den Aufbau als Laie der Marke "hat schon mal Ikea-Möbel aufgebaut" eher nicht sinnvoll hin?
Viele Grüße
StuttgartDHH
eines vorneweg: Ich habe alle Subforen geprüft, es gibt keines welches sich explizit um Garagen dreht, daher hoffe ich, dass das Thema hier richtig aufgehoben ist.
Wir haben 2014 eine Doppelhaushälfte gekauft (s. meinen damaligen Thread zu D&Z Bau) und nur die standardmäßigen zwei Stellplätze genommen. Einer der Stellplätze ist breiter, da er für eine Garage gedacht ist. Die haben wir aber damals als einzige Partei in dem Bauvorhaben weggelassen. Nun möchten wir das nachholen und aber gleich eine Doppelgarage bauen. Ich habe das auch schon mit der Gemeinde geklärt - ich darf eine entsprechende Garage aufstellen. Nun ist die Frage wie ich das am besten angehe und bisher bin ich nur in der Ideenfindung.
Gründe, warum wir eine Garage wollen: Auto steht witterungsgeschützt. 2022 werden wir uns einen Vollstromer als Auto anschaffen. Dessen Wallbox soll dann in die Garage. Geladen werden soll über Photovoltaik, welche wir auf das Dach der Garage packen werden. Strom vom Haus hinlegen ist leider keine Lösung, da wir da durch zwei andere Grundstücke durch müssten.
Nun denken wir bei Garagen an massiv gemauerte Garagen - gibt es da noch Alternativen? Idealerweise hätten wir gerne Fundamente, Garage und Solar aus einer Hand. Das scheint es aber so nicht zu geben. Manche Garagenhersteller bieten noch die Fundamenterstellung an, aber Solar auf dem Dach habe ich bei fast keinem gesehen - und wenn, dann nur als Vorbereitung oder der Link zum entsprechenden Fachpartner führte ins Leere.
Ich habe ein paar der großen Hersteller angeschrieben zwecks Angebot. Da die Breite durch die Stellplätze festgelegt ist (5,45m) fallen einige schon raus, weil die das prinzipiell nur in 6m Breite machen.
Zwei Angebote für Garage ohne Fundament habe ich nun - eines für 13k, eines für 18k. Beide inkl. Sektionaltor + elektrischem Antrieb.
Das finde ich sehr, sehr viel Geld und die Spreizung finde ich auch enorm. Gibt es noch günstigere Garagenarten? Ist es sinnvoll, das Fundament ggf. separat zu erstellen oder sollte das alles immer aus einer Hand kommen?
Kann man die Garage auch "Stein auf Stein" mauern oder ist das eher wenig sinnvoll? Wenn ich die Webseiten der Garagenhersteller besuche, so bieten manche auch an die Garage als Bausatz zu liefern. Ist das empfehlenswert oder bekommt man den Aufbau als Laie der Marke "hat schon mal Ikea-Möbel aufgebaut" eher nicht sinnvoll hin?
Viele Grüße
StuttgartDHH
Reicht der Strom von der Photovoltaik um ein E-Auto zu laden? Auf jeden Fall brauchst du dann auch einen Strom Speicher. Oftmals steht das Auto ja wahrscheinlich nur Nachts in der Garage zum laden.
Und für den elektrischen Tor Antrieb natürlich auch. Bist du dir sicher dass das so funktioniert nur mit Photovoltaik ohne Stromanschluss?
Und für den elektrischen Tor Antrieb natürlich auch. Bist du dir sicher dass das so funktioniert nur mit Photovoltaik ohne Stromanschluss?
S
StuttgartDHH02.04.21 22:44Ralle90 schrieb:
Reicht der Strom von der Photovoltaik um ein E-Auto zu laden? Auf jeden Fall brauchst du dann auch einen Strom Speicher. Oftmals steht das Auto ja wahrscheinlich nur Nachts in der Garage zum laden.
Und für den elektrischen Tor Antrieb natürlich auch. Bist du dir sicher dass das so funktioniert nur mit Photovoltaik ohne Stromanschluss?Ich denke der sollte reichen. Das mit dem Speicher fürchte ich auch. Allerdings fahren wir nicht viel/oft. Pro Jahr ca. 10.000 km. Daher kann sich das Auto auch Zeit lassen mit dem Laden.
Aber alleine wegen des Torantriebes muss ein Speicher her. Der soll dann mit in die Garage.
M
MM1506zzzz02.04.21 23:01Ich bin ja ein Fan von Garagen, aber dein Projekt sehe ich aus folgenden Gründen kritisch:
Sicher, daß die Breite wirklich 5,45 Meter beträgt ?
Dem Lage Planentnehme ich 7,10 Meter beite für die 3 Stellplätze, macht 2,36 Meter pro Stellplatz. Zuzüglich 2,98 Meter für den "Garagenplatz" macht zusammen nur 5,34 Meter.
Davon sind noch die Wandstärken abzuziehen, z.B. 17,5 cm für einen Kalksandstein.
Macht eine Innenbreite von nur noch 5,01 Meter. Die lichte Durchfahrbeite des Tores dürfte dann nur noch auf 4,60 Meter kommen.
Das ist für zwei Autos ein ganz schön knappes Höschen...
Was für ein Vollstromer soll es werden ?
Ein VW ID3 hat in der Basisvariante einen Akku mit 48 kWh, ein Tesla 3 in Basisvariante 52 kWh. Um die mit einer Photovoltaikanlage zu laden, sollte diese - nach dem was ich auf die Schnelle im Netzgefunden habe, mindestens 10 kWp haben, eine größere Anlage dürfte auch gar nicht auf das Garagendach passen. Das Netz wirft für so eine Anlage rund 16.000 € aus.
Wie sieht Dein Fahrprofil aus ?
Üblicherweise werden ja E-Fahrzeuge in der Nacht geladen, wenn man schläft und nicht fährt oder am Arbeitsplatz ist. Nachts liefern Photovoltaik.Anlagen nicht gerade den meisten Strom, eher gar keinen. Folglich brauchst Du einen Akku in der Garage der kontinuierlich geladen wird, sobald die Photovoltaikanlage liefert, der jedoch groß genug ist, das Auto aufzuladen. Ich habe im Netz Preise von 800 € / kWh (!!!) gefunden.
Hast Du Dir zu diesen Punkten Überlegungen gemacht ?
Vielleicht soll es ja ein Renault Twizzy (6,1 kWh) werden...
Sicher, daß die Breite wirklich 5,45 Meter beträgt ?
Dem Lage Planentnehme ich 7,10 Meter beite für die 3 Stellplätze, macht 2,36 Meter pro Stellplatz. Zuzüglich 2,98 Meter für den "Garagenplatz" macht zusammen nur 5,34 Meter.
Davon sind noch die Wandstärken abzuziehen, z.B. 17,5 cm für einen Kalksandstein.
Macht eine Innenbreite von nur noch 5,01 Meter. Die lichte Durchfahrbeite des Tores dürfte dann nur noch auf 4,60 Meter kommen.
Das ist für zwei Autos ein ganz schön knappes Höschen...
Was für ein Vollstromer soll es werden ?
Ein VW ID3 hat in der Basisvariante einen Akku mit 48 kWh, ein Tesla 3 in Basisvariante 52 kWh. Um die mit einer Photovoltaikanlage zu laden, sollte diese - nach dem was ich auf die Schnelle im Netzgefunden habe, mindestens 10 kWp haben, eine größere Anlage dürfte auch gar nicht auf das Garagendach passen. Das Netz wirft für so eine Anlage rund 16.000 € aus.
Wie sieht Dein Fahrprofil aus ?
Üblicherweise werden ja E-Fahrzeuge in der Nacht geladen, wenn man schläft und nicht fährt oder am Arbeitsplatz ist. Nachts liefern Photovoltaik.Anlagen nicht gerade den meisten Strom, eher gar keinen. Folglich brauchst Du einen Akku in der Garage der kontinuierlich geladen wird, sobald die Photovoltaikanlage liefert, der jedoch groß genug ist, das Auto aufzuladen. Ich habe im Netz Preise von 800 € / kWh (!!!) gefunden.
Hast Du Dir zu diesen Punkten Überlegungen gemacht ?
Vielleicht soll es ja ein Renault Twizzy (6,1 kWh) werden...
S
StuttgartDHH02.04.21 23:33Wegen der Breite: Ganz sicher bin ich nicht. Du hast Recht mit den Maßen, die du ermittelt hast.
Allerdings ist mir nicht ganz klar, warum der Platz nicht reichen sollte. Der eine Stellplatz ist ja extra breiter wegen der Garagenwände. Wenn es nun eine Doppelgarage wird anstelle einer Einzelgarage habe ich ja deswegen nicht mehr Garagenwände. Oder müssen die Wände doppelt so dick ausfallen?
Also mit Doppelgarage meine ich nicht eine Garage mit zwei Einzeltoren, sondern eine Garage mit breitem Tor.
Es soll ein BMW iX3 werden. Allerdings ist mir 16.000 € für die Photovoltaikanlage zu viel. Damit hat sich das dann erledigt bzw. dann müsste ich ggf. mal bei den Nachbarn vorfühlen ob man nicht doch ein Kabel unter dem Fußweg legen lassen kann.
Genau, ein Akku wird wohl sein müssen. Er muss aber vllt. nicht ganz so groß sein, da das Auto nicht täglich bewegt wird. Es ist also nicht der Anspruch, dass das Auto in einer Nacht von 0 auf 100 geladen wird.
Allerdings ist mir nicht ganz klar, warum der Platz nicht reichen sollte. Der eine Stellplatz ist ja extra breiter wegen der Garagenwände. Wenn es nun eine Doppelgarage wird anstelle einer Einzelgarage habe ich ja deswegen nicht mehr Garagenwände. Oder müssen die Wände doppelt so dick ausfallen?
Also mit Doppelgarage meine ich nicht eine Garage mit zwei Einzeltoren, sondern eine Garage mit breitem Tor.
Es soll ein BMW iX3 werden. Allerdings ist mir 16.000 € für die Photovoltaikanlage zu viel. Damit hat sich das dann erledigt bzw. dann müsste ich ggf. mal bei den Nachbarn vorfühlen ob man nicht doch ein Kabel unter dem Fußweg legen lassen kann.
Genau, ein Akku wird wohl sein müssen. Er muss aber vllt. nicht ganz so groß sein, da das Auto nicht täglich bewegt wird. Es ist also nicht der Anspruch, dass das Auto in einer Nacht von 0 auf 100 geladen wird.
MM1506zzzz schrieb:
Garagenplatz" macht zusammen nur 5,34 Meter.
Davon sind noch die Wandstärken abzuziehen, z.B. 17,5 cm für einen Kalksandstein.Minus Aufbauspielraum für die Garage planrechts.Ähnliche Themen