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ᐅ Welche Heizungsart im Neubau?

Erstellt am: 30.03.21 17:34
T
theundertaker
Hallo,
Wir wollen hoffentlich gegen Ende des Jahres ein Haus bauen und jetzt habe ich mir schonmal über die Heizungsart gedanken gemacht.
Es soll ein Einfamilienhaus mit ca 150qm werden und steht im Raum Bremen. Wir sind aktuell 2 Personen, Kind kommt aber bald.
Nach einigen Stunden google und Foren bin ich der Meinung das eine LuftwärmePumpe + Photovoltaikanlage + Batteriespeicher die praktikabelste Lösung ist. Wegen der Gemütlichkeit ist außerdem ein Ofen im Wohn/Essbereich geplant.
Vorteile: keine Kosten für Gasanschluss und Gas, keine Kosten für den Ganzen Bohrprozess und Genehmigungen usw, durch die Stromerzeugung mit Speicher steigt die Effizienz und für die Netzeinspeisung kriegt man noch Geld. Kühlwirkung im Haus im Sommer
Nachteile: höhere Anschaffungskosten gegenüber Gasheizung, erhöhte Stromkosten im Winter wenns wirklich kalt ist.

Eigentlich bin ich mir nur unsicher ob der erhöhte Stromverbrauch nicht die Ersparnis vom nicht vorhandenen Gas aufbraucht? Gibt es weitere Nachteile die ich nicht bedacht habe?
Wieviel teurer ist eine Anlage mit Photovoltaik + Batterie ungefähr als eine herkömmliche Gasheizung?
Unterstüzt der Ofen die Heizung irgendwie oder hat die immer ihre Temperatur egal wie warm der Raum wird?
T
theundertaker
30.03.21 19:48
Bookstar schrieb:

Preis Leistung ist Gas ganz weit vorne. Luft-Wasser-Wärmepumpe auch gut, aber Fehleranfällig und viel Einstellungsarbei erforderlich.

Wenn Gas Leitung liegt, dann Gas. Sonst Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Gasleitung liegt weit entfernt(siehe oben)
Inwiefern fehleranfällig?
N
Nordlys
30.03.21 19:59
Ich denke Erdwärme ist bei den hohen Anschaffungskosten noch etwas für Freaks, die immer was Besonderes brauchen. Viel spricht für Luft-Wasser-Wärmepumpe. Nur eines für die Gastherme, ihre Ausgereiftheit, ihre Betriebsicherheit und ihre Unempfindlichkeit bei Fehlbedienung. Sie läuft klaglos und störungsfrei oft über zwanzig Jahre, das schaffen die Pumpen schlicht nicht.
N
nordanney
30.03.21 20:07
theundertaker schrieb:

Was ist denn besser bei Erdwärme? Im Winter muss nicht elektrisch zugeheizt werden aber sonst?
Zunächst einmal musst Du in unseren Flachlandbreiten im Winter gar nicht elektrisch zuheizen. Das sollte die absolute Ausnahme sein (im Normalfall ab -10 bis -15 Grad, wenn überhaupt).

Aber Erdwärme liefert konstant gute Verbräuche und kann auch besser kühlen (vergiss bitte eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Kühlung, dann bitte Klima einplanen). Ist aber ne ganze Ecke teurer (Bohrung). Bei größeren Grundstücken kann aber auch ein Flachkollektor verwendet werden.

Passat ist gut, E-Klasse ist besser.
N
Nordlys
30.03.21 20:41
Und Ford Fiesta nie in der Werkstatt.
Tarnari30.03.21 21:09
Nordlys schrieb:

Und Ford Fiesta nie in der Werkstatt.
Ich hab zu meinem Ford Fiesta immer Ford Fiasko gesagt. Das Ding war am Ende nur noch in der Werkstatt. 🙁
Y
ypg
30.03.21 21:20
Soll nur zur Info dienen: Es gab vor einem halben Jahr hier mal einen etwas längeren Thread, da ging es um Stromkosten. Meiner Erinnerung heraus waren die jährlich durchschnittlichen Stromkosten mit diesen Heizgeräten höher als die jährlich durchschnittlichen Gaskosten. Ich weiß allerdings nicht, ob die Photovoltaik da eine Rolle spielte.
Aber gern mal selbst den Thread suchen und durchlesen.
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