Wir hätten nun nach mehrjähriger Suche unser Traumgrundstück entdeckt. Problem ist, dass es direkt hinter einem Damm an der Donau liegt (von den Altbauten darauf mal abgesehen, aber anderes Thema :p). Kellerbau haben wir von Vornherein ausgeschlossen, da das Grundwasser auch nicht allzu weit weg ist.
Falls wir uns aber trotzdem dafür entscheiden sollten, wie kann man das Haus möglichst vor Grund- und Hochwasser schützen, falls der Damm doch mal nachgibt. Ist zwar noch nie passiert, seit er existiert (30 Jahre), aber man weiß ja bekanntlich nie.
Wie baut man ein Erdgeschoss und Bodenplatte auf? Gibt es Fenster bzw. Türen, die stabiler gegen Wasser sind, als die Normalen? Heizung und Elektrik hätten wir im 1. Stock angedacht. Welche Heizungsart eignet sich da insbesondere? Würde mich über viele Tipps und Tricks freuen 😀
Falls wir uns aber trotzdem dafür entscheiden sollten, wie kann man das Haus möglichst vor Grund- und Hochwasser schützen, falls der Damm doch mal nachgibt. Ist zwar noch nie passiert, seit er existiert (30 Jahre), aber man weiß ja bekanntlich nie.
Wie baut man ein Erdgeschoss und Bodenplatte auf? Gibt es Fenster bzw. Türen, die stabiler gegen Wasser sind, als die Normalen? Heizung und Elektrik hätten wir im 1. Stock angedacht. Welche Heizungsart eignet sich da insbesondere? Würde mich über viele Tipps und Tricks freuen 😀
lastdrop schrieb:
@Musketier: Nee, andersrum. Keller sorgt für Auftrieb wegen Wasserverdrängung.Und eine Wasserfeste Wanne fürs EG nicht?
Das ist schon klar.
Deswegen war das Thema Keller ja schon abgehakt.
Aber bei dem Haus mit einer EG-Wanne wird bei Hochwasser das Gleiche passieren. Insgesamt muß der Wasserspiegel dafür natürlich höher stehen.
Aber während bei einem Keller das Aufschwimmen bei vielleicht 2,50m zwischen Unterkante der Wanne bis Wasserspiegel passiert wird das bei einem Haus auf Bodenplatte vielleicht schon bei 1,50m zwischen Wannenunterkante bis Wasserspiegel passieren. (Höhenangaben frei geschätzt)
Vergleichbar ist das mit dem Tiefgang eines leichten und eines schweren Schiffes.
Bei einem Haus mit Keller lasten beim Einfamilienhaus i.d.R. noch das Gewicht von mindestens 1,5 Geschossen auf der Wanne bei einem Haus auf Bodenplatte nur 0,5 Geschosse. Zusätzlich kommen noch die Reibungskräfte zwischen Kellerwand und Boden ins Spiel.
Deswegen war das Thema Keller ja schon abgehakt.
Aber bei dem Haus mit einer EG-Wanne wird bei Hochwasser das Gleiche passieren. Insgesamt muß der Wasserspiegel dafür natürlich höher stehen.
Aber während bei einem Keller das Aufschwimmen bei vielleicht 2,50m zwischen Unterkante der Wanne bis Wasserspiegel passiert wird das bei einem Haus auf Bodenplatte vielleicht schon bei 1,50m zwischen Wannenunterkante bis Wasserspiegel passieren. (Höhenangaben frei geschätzt)
Vergleichbar ist das mit dem Tiefgang eines leichten und eines schweren Schiffes.
Bei einem Haus mit Keller lasten beim Einfamilienhaus i.d.R. noch das Gewicht von mindestens 1,5 Geschossen auf der Wanne bei einem Haus auf Bodenplatte nur 0,5 Geschosse. Zusätzlich kommen noch die Reibungskräfte zwischen Kellerwand und Boden ins Spiel.
F
felix-dreyer29.07.13 14:23Da muss ich Musketier Recht geben... Keller kannst du vergessen, ich hatte dasselbe Problem beim Bau meines Hauses...aber wegen dem eigentlichen Thema mit der Versicherung da gibt es Möglichkeiten während der Bauphase haftet eine BLV bei unnatürlich höhen Grund- und Hochwasser danach wird es nur kompliziert bzw. teuer da bei der Gebäudeversicherung Hochwasserschutz mit drin sein muss und da weiß ich leider nicht wie genau die Lage des Grundstücks ist da sollte vorm bau am besten mal mit einem Gutachter gesprochen werden welche Faktoren eingehalten werden müssen Entfernung zum Deich etc. das kommt natürlich immer auf die Region und Lage an
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