ᐅ Immobilienfinanzierung möglich? Kaum Eigenkapital, Raum Berlin
Erstellt am: 16.12.20 20:35
M
midsummer
Hallo zusammen,
wir (beide 30J, ohne Kinder) suchen derzeit im Raum Berlin ein Eigenheim. Es gibt einige Neubauprojekte in der Stadt, ob Wohnung oder Einfamilienhaus/Reihenhaus ist uns eigentlich egal. Wir möchten vor allem einen eigenen Garten, mindestens 4 Zimmer (100 qm) und eine moderne Ausstattung, am liebsten im Neubau. Die Immobilien, die wir im Auge haben, fangen alle bei ungefähr 500.000€ an und wir fragen uns wie hoch wir bei der Suche gehen können, oder ob wir umsonst träumen.
Hier die Fakten:
Ich: 2600€ netto
Er: 2850€ netto
Zusammen also 5450€ netto
derzeitige Warmmiete: 1750€
derzeitiges Eigenkapital: 35.000€
sonstige Fixkosten (Strom, Internet, Versicherungen, Handy): ca. 500€
Essen/Sonstiges/Freizeit: ca. 400€ - 500€
derzeitige Sparrate: mindestens 2000€ pro Monat und der Rest, der vom Monat über bleibt
Wir fahren ein sehr altes Auto, das muss irgendwann ausgetauscht werden. Allerdings sehe ich das in der Stadt nicht so eng, da reicht das alte Auto noch. Wir arbeiten beide in krisensicheren Jobs und können mit Gehaltssteigerung in den nächsten Jahren rechnen, da wir beide nach Tarif bezahlt werden. Außerdem habe ich Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht mit eingerechnet. Kinder sind in in spätestens 3 Jahren geplant. Mit der derzeitigen finanziellen Situation kommen wir gut zurecht und müssen auch für Urlaub oder größere Anschaffungen nicht an die Ersparnissen ran.
Da wir relativ am Anfang unserer Überlegungen sind, fragen wir uns wie hoch wir gehen könnten bei den Immobilienpreisen. Die Auswahl ist mit 500.000€ um einiges geringer als mit 550.000€ oder 600.000€. Was sagt ihr? Sollen wir lieber noch sparen und das nötige Eigenkapital ersparen, sollen wir jetzt schon suchen und eher nach Schnäppchen Ausschau halten, oder was ratet ihr uns? Ich vermute auch, dass wir relativ schnell 50.000€ Eigenkapital zusammenhätten, wenn wir ab jetzt eisern sparen.
wir (beide 30J, ohne Kinder) suchen derzeit im Raum Berlin ein Eigenheim. Es gibt einige Neubauprojekte in der Stadt, ob Wohnung oder Einfamilienhaus/Reihenhaus ist uns eigentlich egal. Wir möchten vor allem einen eigenen Garten, mindestens 4 Zimmer (100 qm) und eine moderne Ausstattung, am liebsten im Neubau. Die Immobilien, die wir im Auge haben, fangen alle bei ungefähr 500.000€ an und wir fragen uns wie hoch wir bei der Suche gehen können, oder ob wir umsonst träumen.
Hier die Fakten:
Ich: 2600€ netto
Er: 2850€ netto
Zusammen also 5450€ netto
derzeitige Warmmiete: 1750€
derzeitiges Eigenkapital: 35.000€
sonstige Fixkosten (Strom, Internet, Versicherungen, Handy): ca. 500€
Essen/Sonstiges/Freizeit: ca. 400€ - 500€
derzeitige Sparrate: mindestens 2000€ pro Monat und der Rest, der vom Monat über bleibt
Wir fahren ein sehr altes Auto, das muss irgendwann ausgetauscht werden. Allerdings sehe ich das in der Stadt nicht so eng, da reicht das alte Auto noch. Wir arbeiten beide in krisensicheren Jobs und können mit Gehaltssteigerung in den nächsten Jahren rechnen, da wir beide nach Tarif bezahlt werden. Außerdem habe ich Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht mit eingerechnet. Kinder sind in in spätestens 3 Jahren geplant. Mit der derzeitigen finanziellen Situation kommen wir gut zurecht und müssen auch für Urlaub oder größere Anschaffungen nicht an die Ersparnissen ran.
Da wir relativ am Anfang unserer Überlegungen sind, fragen wir uns wie hoch wir gehen könnten bei den Immobilienpreisen. Die Auswahl ist mit 500.000€ um einiges geringer als mit 550.000€ oder 600.000€. Was sagt ihr? Sollen wir lieber noch sparen und das nötige Eigenkapital ersparen, sollen wir jetzt schon suchen und eher nach Schnäppchen Ausschau halten, oder was ratet ihr uns? Ich vermute auch, dass wir relativ schnell 50.000€ Eigenkapital zusammenhätten, wenn wir ab jetzt eisern sparen.
H
HilfeHilfe21.12.20 06:52BackSteinGotik schrieb:
Warst du nicht ITler in einer Bank, oder hatte ich mir das falsch gemerkt? Wenn du 20+ Jahre im Immobilienbereich tätig wärst, hättest du zumindest schon mal von der nicht weit entfernten Schweiz gehört - ist aber auch schon 30 Jahre her. Spanien lassen wir mal außen vor. Die Schweiz hatte sehr spannende Begleitfaktoren - geringe Zinsen, freizügige Vergabe von Krediten, sehr starke Ausweitung der Geldmenge, große Zuwanderung & das Gefühl, das Immobilien und Grund sichere Anlagen sind. Führte in den 1980ern wohl zu einer lockeren Verdopplung der Preise. Kommt einem alles sehr bekannt vor.
What goes up, must come down - außer beim Baron Münchhausen. Die Frage ist nur, welche Faktorenmischung die Kehrtwende einläutet..Schweiz ist nicht Deutschland oder habe ich was verpasst ? Wir leben hier in Deutschland und es ist ein deutsches Forum. Sonst kannst du auch direkt die USA als Vergleich heranziehen. Oder Dubai. Oder Indonesien 🙂 Ja und ich weiß was in der Schweiz mit den variablen Darlehen war. Das gute deutsche Konstrukt ist aber auf fixe Zinsen ausgelegt und eine gesunde Eigenkapital Qoute wenn es die Bank wünscht.
Eine Blase in Deutschland habe ich immer noch nicht in den letzten 20+ Jahren gesehen sondern steigende Preise. Bedingt durch eine immer steigende Wirtschaftskraft und soliden Arbeitsmarkt. Selbst die Finanzmarktkrise oder jetzt Corona hat nicht zu fallenden Preisen geführt.
Wenn jetzt jemand was investieren möchte ist nicht verkehrt. Wer warten möchte auch Ok. Es gibt kein falsch oder richtig.
M
midsummer21.12.20 13:03Danke für die ganzen Meinungen und Einschätzungen von euch! Ich nehme jetzt mit, dass wir unser Eigenkapital steigern sollten und gleichzeitig nach passenden Immobilien schauen sollten bis maximal 550.000€. Wir möchten uns ungern finanziell übernehmen.
Bei meiner Suche stoße ich immer wieder auf Angebote von Fertighausfirmen wie Allkauf Haus, Massa Haus, Schwabenhaus usw., die Angebote haben, bei denen das Grundstück jeweils schon vorhanden ist und man somit ein Fertighaus mit der jeweiligen Firma bauen kann. Die Angebote sind auf den ersten Blick preislich ziemlich attraktiv, da das Grundstück schon in dem Angebot mit dabei ist. Allerdings steht dann im Kleingedruckten oftmals dabei, dass der Notar, die Grunderwerbsteuer, die Baunebenkosten, sowie die Maler- und Bodenbelagsarbeiten nicht dabei sind. Das ist erst einmal nicht schlimm, dafür zahlt man ja auch weniger. Was haltet ihr von diesen Angeboten? Kommen da noch weitere versteckte Kosten hinzu? Und wie viel müssten wir für die restlichen Posten noch mit einrechnen?
Bei meiner Suche stoße ich immer wieder auf Angebote von Fertighausfirmen wie Allkauf Haus, Massa Haus, Schwabenhaus usw., die Angebote haben, bei denen das Grundstück jeweils schon vorhanden ist und man somit ein Fertighaus mit der jeweiligen Firma bauen kann. Die Angebote sind auf den ersten Blick preislich ziemlich attraktiv, da das Grundstück schon in dem Angebot mit dabei ist. Allerdings steht dann im Kleingedruckten oftmals dabei, dass der Notar, die Grunderwerbsteuer, die Baunebenkosten, sowie die Maler- und Bodenbelagsarbeiten nicht dabei sind. Das ist erst einmal nicht schlimm, dafür zahlt man ja auch weniger. Was haltet ihr von diesen Angeboten? Kommen da noch weitere versteckte Kosten hinzu? Und wie viel müssten wir für die restlichen Posten noch mit einrechnen?
midsummer schrieb:
Danke für die ganzen Meinungen und Einschätzungen von euch! Ich nehme jetzt mit, dass wir unser Eigenkapital steigern sollten und gleichzeitig nach passenden Immobilien schauen sollten bis maximal 550.000€. Wir möchten uns ungern finanziell übernehmen.
Bei meiner Suche stoße ich immer wieder auf Angebote von Fertighausfirmen wie Allkauf Haus, massa haus, schwabenhaus usw., die Angebote haben, bei denen das Grundstück jeweils schon vorhanden ist und man somit ein Fertighaus mit der jeweiligen Firma bauen kann. Die Angebote sind auf den ersten Blick preislich ziemlich attraktiv, da das Grundstück schon in dem Angebot mit dabei ist. Allerdings steht dann im Kleingedruckten oftmals dabei, dass der Notar, die Grunderwerbsteuer, die Baunebenkosten, sowie die Maler- und Bodenbelagsarbeiten nicht dabei sind. Das ist erst einmal nicht schlimm, dafür zahlt man ja auch weniger. Was haltet ihr von diesen Angeboten? Kommen da noch weitere versteckte Kosten hinzu? Und wie viel müssten wir für die restlichen Posten noch mit einrechnen?Ich kann dazu nur sagen, keine Firma hat etwas zu verschenken und erst recht kein Geld/Gewinn!
Wir haben auch mal 2 Gespräche mit den Fertighausfirmen geführt, die solche Angebote im Internet hatten.
Bei der einen Firma war noch ein Makler an dem Grundstücksverkauf beteiligt und wir hätten dem auch noch 5,95% des Kaufpreises zahlen müssen, das sagte man uns aber erst später im Gespräch. Zudem waren da viele viele Sachen, auf die wir als Laie gar nicht gekommen wären. Erst als wir mit Freunden (die bereits gebaut hatten) über die Angebote sprachen, stellten wir fest, dass gefühlt mehr fehlte als inklusive war..
Da würde ich mir auf jeden Fall jemanden mit nehmen, der Ahnung davon hat, was in einer Bauleistungsbeschreibung mindestens drin stehen sollte.
Fazit bei uns war, dass wir auf solche Angebote nicht mehr eingegangen sind.
midsummer schrieb:
Bei meiner Suche stoße ich immer wieder auf Angebote von Fertighausfirmen wie Allkauf Haus, massa haus, schwabenhaus usw., die Angebote haben, bei denen das Grundstück jeweils schon vorhanden ist und man somit ein Fertighaus mit der jeweiligen Firma bauen kann. Die Angebote sind auf den ersten Blick preislich ziemlich attraktiv, da das Grundstück schon in dem Angebot mit dabei ist. Allerdings steht dann im Kleingedruckten oftmals dabei, dass der Notar, die Grunderwerbsteuer, die Baunebenkosten, sowie die Maler- und Bodenbelagsarbeiten nicht dabei sind. Das ist erst einmal nicht schlimm, dafür zahlt man ja auch weniger. Was haltet ihr von diesen Angeboten? Kommen da noch weitere versteckte Kosten hinzu? Und wie viel müssten wir für die restlichen Posten noch mit einrechnen?Nebenkosten, Gebühren etc. sind nie mit dabei und alles, wirklich alles was Du am Haus extra oder auch nur geringfügig anders haben willst, kostet direkt ein paar Hunderter/Tausender Aufpreis. Das fängt schon bei den kleinsten Kleinigkeiten an. Und dann sitzt man da im Planungsgespräch mit dem Berater/Verkäufer und der Angebotspreis erhöht sich von Minute zu Minute. Wenn Du dann 1-2 Tage später das schriftliche Angebot im Mailpostfach öffnest, ist nix mehr mit preislich attraktiv.
Die Grundstücke, die damit verbunden sind, sind meist auch nicht gerade die Sahnestücke, sondern das, was am Ende übrig blieb (Hanglage, ungünstig geschnitten, Nordausrichtung, direkt an der Hauptstraße etc.)
Man kann mit den genannten Firmen bauen, aber das Super-Schnäppchen gibt es da leider auch nicht abzugreifen.
W
WilderSueden21.12.20 19:20midsummer schrieb:
Bei meiner Suche stoße ich immer wieder auf Angebote von Fertighausfirmen wie Allkauf Haus, massa haus, schwabenhaus usw., die Angebote haben, bei denen das Grundstück jeweils schon vorhanden ist und man somit ein Fertighaus mit der jeweiligen Firma bauen kann.Frag mal nach einem Lageplan. Die Grundstücke gibt es nicht, das sind einfach Phantasiegrundstücke damit das ganze rund aussieht. Hier in der Nähe könnte ich etwa 15 Allkauf Haus und 10 Massa Haus-Häuser bauen, dazu noch 20 mal Queenhaus, teilweise mehrfach im gleichen Baugebiet von dem ich weiß dass alle Grundstücke schon längst vergeben sind. Die Gemeinden reservieren normalerweise keine Grundstücke für Baufirmen.Und Vorsicht falls einer behauptet er hätte ein Grundstück. Lasst euch Nachweise dafür geben. Und falls tatsächlich einer ein Grundstück hat, gleich mal die Grunderwerbsteuer aufs Gesamtpaket einkalkulieren, dann seid ihr nämlich beim Bauträger
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