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ᐅ Zuwegung XXL, ein ungewöhnliches Projekt

Erstellt am: 16.07.20 18:36
M
Mickykitty
Hallo,

In unserer Gegend ist es sehr schwer ein bezahlbares Grundstück zu finden. Nun sind wir auf eines aufmerksam geworden, was etwas speziell ist, dafür aber schön groß.
Bisher ist es ein großes Grundstück mit ca 1400qm.
Es soll geteilt werden und zwei freistehende Einfamilienhäuser drauf kommen.
Da die Lage speziell ist muss eine Zuwegung gebaut werden (siehe Simulation, statt den Reihenhäuser kommen zwei einzelne drauf).
Das Grundstück muss mit einem bestimmten GU gebaut werden.
Die haben wohl schon einen Kostenvoranschlag hierfür eingeholt, auch für den Abriss der Bestandsimmobilie.
Die Zufahrt wird beiden Parteien gehören, die Kosten hierfür werden durch 2 geteilt.

Die Kosten wurden vom GU in einer ersten Musterberechnung wie folgt aufgeführt:

Externe Erschließungskosten 30 000 €
Abrissarbeiten 22 500 €
Mehrgründung / Fundamenterhöhung 10 000 €
Abfuhr Erdaushub und Auffüllung 10 000 €


Meint ihr das könnte grob hinkommen für dieses Projekt? In den o.g. Kosten sind allerdings auch die "normalen" Baunebenkosten für das Einfamilienhaus enthalten. Da wurde nicht getrennt zwischen Auffahrt und Haus.

Sind die veranschlagten Kosten realistisch?

Seht ihr sonst noch Risiken bei diesem Vorgehen? Ich denke da zum Beispiel daran, was ist wenn die andere Partei nicht mehr die andere Hälfte bezahlt? Dann könnten wir nicht weiter machen...

Auf jeden Fall ein ungewöhnliches Projekt und ich freue mich auf eure Einschätzungen!

LG

Luftaufnahme einer Reihenhausanlage mit weißen Fassaden, blauen Türen, Gartenflächen und Parkplatz.


Satellitenbild eines Wohnviertels mit orange markiertem, rechteckigem Grundstück neben Grünfläche.


Lageplan einer Siedlung mit Parzellen 169–175, grauen Gebäuden, pinken Flächen und einer Straße.
11ant17.07.20 13:21
Gut, neuer Versuch mit den weiteren Informationen, aber zunächst noch einmal zum ersten Bild: hier ist klar zu sehen, daß allein vom Parkdeck bis zum Hausvorweg etwa zweieinhalb Meter Höhe mit der Treppe zu überwinden sind. Das Gelände sagt hinsichtlich der Hanglage, meine Interpretation das Bild zeige unten einen Weg auf 230 sei wohl irrig. Aber: dann zeigt das Bild wohl keine Häuserreihe auf 231 allein, sondern der GU (ich bleibe bei der Annahme, er wollte sich hier ursprünglich als BT betätigen) wollte offenbar eher 211 und 228 bis 231 in toto - also mitsamt der gefälligen Villa - überplanen und hat dann aber wohl nur 231 bekommen. Das Bild kann never ever eine Häuserreihe parallel zur Straße nur auf 231 zeigen !
Ich bleibe also bei der Einschätzung, hier werde Resteverwertung eines geplatzten Projektes versucht. Träume keinesfalls davon, das erste Bild zeige die Breite von 231 und unter Weglassung des Reihenmittelhauses wäre praktisch so etwas wie abgebildet umsetzbar. Nach Deiner Gesamtflächenangabe müßte man es mit etwa 24 x 57 m Grundstück zu tun haben. Besorge mal Informationen, wie das Grundstück geteilt groß werden soll, und betreffend der Bauvorschriften. Ich vermute §34 aber mit faktischen Baugrenzen und auch Höhenorientierung an den Nachbarn. Auffahrt und Parkdeck halte ich ähnlich wie im ersten Bild für denkbar, und dahinter sollte dann real geteilt und mit Doppelhaushälfte bebaut werden (?)
Bedenke bei allem: was ein Profi zum Kollegaletztepreis zur Weiterentwicklung an glückssuchende Laien abgibt, hat einen Grund (der mit Freundschaft, Altruismus etcetera keinerlei Ähnlichkeiten hat). Bloß wegen auf andere Projekte mehr Lust würde man es auch an Mitbewerber abgeben können, vernetzt ist die Baggage gut genug. Seht nur äußerst vorsichtig "Eure Chance" bei etwas, was weder der H. noch der J. noch der Pitter vom Günni haben wollen. Wenn ein Wolf sich zurückzieht und die anderen die Beute nicht haben wollen, dann ist irgendetwas faul daran. Und daß sich lediglich kein dritter Mann zum Skat findet, um so ein kleines Reihenhauszeilchen verkauft zu bekommen, ist es bei der aktuellen Marktlage ganz sicher nicht !
Gier frißt Hirn, sagt man bei ähnlichen Geschäften - am Grundstücksmarkt gilt wohl eine variierte Formulierung: Verzweiflung frißt Vorsicht.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
M
Müllerin
17.07.20 14:41
poh also auf dem Grundstück 2 freistehende Einfamilienhaus - da bleibt ja für den Vorderen null Garten über wegen Stellplatz, steiler Auffahrt und der Durchfahrt zum hinteren Haus. Und der Hintere muss auf jeden Fall mit Keller bauen in den Hang rein (Stein? = sauteuer), gut der könnte sich dann ne Dachterrasse drauf machen wenn das erlaubt ist...
Pinky030117.07.20 14:46
@Müllerin Ich hatte es so verstanden, dass die beiden Einfamilienhaus nebeneinander, nicht hintereinander gebaut werden sollen?
M
Mickykitty
17.07.20 15:39
Vielen Dank für eure Antworten.

Wir waren vorhin dort, konnten aber nicht aufs Grundstück. Von der Straße aus konnte man nichts sehen wegen der Mauer und Verwilderung.
Wir sind sogar von oben übers Feld gelaufen und haben versucht von dort was zu erkennen. Allerdings alles zugewuchert.
Wir haben eine Nachbarin gefragt, die hatte keine Ahnung wie stark das Grundstück hinten hoch geht.

Das Grundstück hat laut Tim online eine breite von 26m. Verstehe nicht so ganz, warum da eine 3-Häuser-Reihe oder 2 Einfamilienhäuser nicht drauf passen sollen. Diese schmalen Grundstücke gibt's hier wie Sand am Meer.
Der gu hat ein schmales Einfamilienhaus im Programm mit 6,5m Breite. Das soll gebaut werden. Also braucht jeder 12,5m Breite. Das x2 da sind wir bei 25m. Passt also. Ob das Sinn macht und hinten ein Garten genutzt werden kann, weil ab der Mitte des Grundstücks offensichtlich wieder Steigung ist, ist natürlich ne andere Geschichte.

Wir waren jedenfalls dort. Haben die vielen Bäume gesehen (Baumfällarbeiten wurden nicht in den Baunebenkosten aufgeführt) und die Hanglage hinten, die uns verschwiegen wurde. Auch wenn wir den hang hinten selbst nicht sehen konnten, hatten sowohl die Villa links als auch das Haus rechts einen extremen Hang.
Ich bezweifle, dass man bei diesem Grundstück mit 100 000€ Baunebenkosten auskommt.
Und darüber ist außerhalb unseres Budgets. Ich stürze mich nicht ins Unglück, nur weil wir gerne Eigentum haben möchten.
Daher auch meine Nachfrage hier, da ich natürlich viel subjektiver beurteile als ihr.
Ich bin immer offen für Anmerkungen und Warnungen.
Und daher werden wir von diesem Projekt definitiv Abstand nehmen.

Grüne Vegetation bedeckt eine alte Steinmauer; rechts steht ein graues Haus mit Metalltor.


Katastralplan: Parzellen 231, 230, 211 pink, graue Gebäude, Maßangabe 26,56 m


Silbernes Auto vor weißem Villengebäude mit Glasveranda und Garten.
T
Tassimat
17.07.20 15:43
Danke der Bilder.
Mickykitty schrieb:

Abrissarbeiten 22 500 €
Was wird denn abgerissen?

Ansonsten gibt es neben boris beispielsweise das Geoportal.nrw. Da kriegst du sehr genau Höhenkarten.
11ant17.07.20 15:57
Mickykitty schrieb:

Der gu hat ein schmales Einfamilienhaus im Programm mit 6,5m Breite. Das soll gebaut werden. Also braucht jeder 12,5m Breite. Das x2 da sind wir bei 25m. Passt also.
Milchmädchenrechnung mit 3m, hier werden 1/2h aber mehr sein; und ich sähe hier auch deutlich eher zwei Doppelhaushälfte.
Mickykitty schrieb:

Ich bezweifle, dass man bei diesem Grundstück mit 100 000€ Baunebenkosten auskommt.
Ja, das würde hier kein Pappenstiel.
Mickykitty schrieb:

Und daher werden wir von diesem Projekt definitiv Abstand nehmen.
Das klingt vernünftig. Immerhin einen Fehler vermieden - bleibt natürlich ein unbefriedigter Wunsch. Beschreibe mal, welcher Prinz gesucht wird bzw. wie dessen noch schmerzfreier Downgrade zum Frosch aussehen müßte.
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