Hallo beisammen,
wir möchten in unserem Einfamilienhaus die Elektrik komplett sanieren lassen. Da ich sehr technikaffin bin, wäre das der perfekte Zeitpunkt, ein paar Sensoren und Aktoren einbauen zu lassen und diese zu vernetzen, um das Haus etwas smart werden zu lassen. Nach einigen Wochen der abendlichen Recherche, habe ich zwar schon einiges gelernt, sehe aber auch bisweilen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deswegen wollte ich euch um Rat fragen, welches Vorgehen ihr mir empfehlen würdet.
Was will ich?
Auf jeden Fall die Ansteuerung und Automatisierung von 10 Rollläden im Haus. Gerne die Ansteuerung von Lampen. Gerne den Status von Fenstern und Terrassentür. Eventuell Temperatursensoren oder eine Wetterstation. Genial wäre eine Push-Benachrichtigung über eingetroffene Post im Briefkasten, der ein paar Meter von der Haustür entfernt steht.
Möglichst eine Integration in Apple Homekit.
Was will ich nicht?
Ich möchte gerne vermeiden, eine große Anzahl verschiedener Gateways und Apps nutzen zu müssen. Ich möchte nicht regelmäßig Batterien austauschen müssen.
Mir ist klar, dass eine verkabelte KNX-Lösung sicherlich das robusteste und zukunftssicherste (da Herstellerunabhängig) wäre. Gerade heute bin ich auch auf eine KNX-Homekit-Bridge von 1Home gestoßen, die demnächst rauskommen soll. Allerdings befüchte ich, dass eine KNX-Lösung das Budget sprengen würde und eine Anpassung weniger intuitiv erfolgt, wie bspw. über Homekit.
Im Laufe meiner Recherchen bin ich auf folgende Produkte gestoßen:
Spricht etwas gegen die Baureihe 64, wäre bspw. eine Installation auf der Hutschiene eher anzuraten?
Wie bringe ich die enOcean-Geräte in Homekit? Kann ich dafür eines der Gateways von Opus oder Eltako für alle einsetzen oder unterstützen die immer nur ihre eigenen Geräte? Wäre ein Homee die bessere Wahl?
Ihr seht schon -- bei den tausenden Möglichkeiten ist fast alles möglich, aber inwiefern alles miteinander zusammen spielt ist nicht so leicht zu durchschauen. Es wäre toll, wenn ihr mir ein paar Tipps und Ratschläge mit auf den Weg geben könntet.
wir möchten in unserem Einfamilienhaus die Elektrik komplett sanieren lassen. Da ich sehr technikaffin bin, wäre das der perfekte Zeitpunkt, ein paar Sensoren und Aktoren einbauen zu lassen und diese zu vernetzen, um das Haus etwas smart werden zu lassen. Nach einigen Wochen der abendlichen Recherche, habe ich zwar schon einiges gelernt, sehe aber auch bisweilen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deswegen wollte ich euch um Rat fragen, welches Vorgehen ihr mir empfehlen würdet.
Was will ich?
Auf jeden Fall die Ansteuerung und Automatisierung von 10 Rollläden im Haus. Gerne die Ansteuerung von Lampen. Gerne den Status von Fenstern und Terrassentür. Eventuell Temperatursensoren oder eine Wetterstation. Genial wäre eine Push-Benachrichtigung über eingetroffene Post im Briefkasten, der ein paar Meter von der Haustür entfernt steht.
Möglichst eine Integration in Apple Homekit.
Was will ich nicht?
Ich möchte gerne vermeiden, eine große Anzahl verschiedener Gateways und Apps nutzen zu müssen. Ich möchte nicht regelmäßig Batterien austauschen müssen.
Mir ist klar, dass eine verkabelte KNX-Lösung sicherlich das robusteste und zukunftssicherste (da Herstellerunabhängig) wäre. Gerade heute bin ich auch auf eine KNX-Homekit-Bridge von 1Home gestoßen, die demnächst rauskommen soll. Allerdings befüchte ich, dass eine KNX-Lösung das Budget sprengen würde und eine Anpassung weniger intuitiv erfolgt, wie bspw. über Homekit.
Im Laufe meiner Recherchen bin ich auf folgende Produkte gestoßen:
- eltako Baureihe 64: bietet Unterputz-Module für Rollläden, Dimmer und Stromstoß-Schaltrelais an, die Enocean, Bluetooth und WLAN an Bord haben und bereits Homekit-zertifiziert sind. Damit könnte ich doch schon die Rollläden und Lichter mit abdecken, oder?
- HOPPE enOcean Fenstergriffe: die finde ich so interessant, da sie keinen Strom benötigen, keinen sichtbaren Aufbau (z.B. Kontaktmagnete) brauchen und auch einen "gekippt"-Zustand erkennen können. Hier ist mir nur unklar, wie ich diese am geschicktesten ins Homekit integrieren könnte.
- enOcean-Taster: ebenfalls stromlos, so dass sie sich an beliebigen Stellen einsetzen lassen
- Doorbird D2101V plus E/A-Controller A1081 und Innenstation A1101 als Video-Gegensprechanlage, da ich diese von unterwegs oder über ein Fritzfon bedienen kann, ein RFID-Chip einsetzbar ist und sie auch über eine API bedienbar sein soll
Spricht etwas gegen die Baureihe 64, wäre bspw. eine Installation auf der Hutschiene eher anzuraten?
Wie bringe ich die enOcean-Geräte in Homekit? Kann ich dafür eines der Gateways von Opus oder Eltako für alle einsetzen oder unterstützen die immer nur ihre eigenen Geräte? Wäre ein Homee die bessere Wahl?
Ihr seht schon -- bei den tausenden Möglichkeiten ist fast alles möglich, aber inwiefern alles miteinander zusammen spielt ist nicht so leicht zu durchschauen. Es wäre toll, wenn ihr mir ein paar Tipps und Ratschläge mit auf den Weg geben könntet.
Mycraft schrieb:
Genau. Deswegen ja auch Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Dann sieht man das KNX plötzlich günstiger ist, als propagiert wird.Ich hab niemals propagiert. Ich habe eine Frage gestellt. Wenn das so ist, nehme ich das gerne an.Mycraft schrieb:
Die Frage ist damit beantwortet und wenn du die Antwort nicht verstehst, dann hast du wohl einiges nachzuholen.Ich habe gefragt "Was kann ich denn mit Homematic nicht realisieren?" und du antwortest "Integration". Das ist keine Antwort auf meine Frage. Das ist eine Ausweichantwort ohne Argumente zu nennen. In meinem Umfeld haben mehrere Familien Homematic hervorragend in Ihrem zu Hause "integriert" und dank Gateways auch wunderbar "interoperabel" gleichzeitig mit anderen Lösungen am laufen. Aber ist okay, wenn du dich mit Homematic nicht auskennst, hätte ein simples "Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten" auch gereicht. Vielleicht hat ja jemand anderes noch eine plausible Idee was ich mit KNX aber nicht Homematic umsetzen kann und im Alltag relevant ist.Ben-man schrieb:
Ich hab niemals propagiert. Ich habe eine Frage gestellt. Wenn das so ist, nehme ich das gerne an.Es geht ja auch nicht darum was du gemacht oder nicht gemacht hast. Die geläufige Meinung ist eben so. Die Meisten sich nicht wirklich auskennen und nur den Preis für die Hard-/Software sehen(Weil alles andere schlecht greifbar ist und schlicht nicht verstanden wird). Daher kommt der Ruf. Die vielen Elektriker, welche außerhalb der Ausbildung nie weider was damit zu tun hatten, tun ihr übriges dazu.Ben-man schrieb:
"Was kann ich denn mit Homematic nicht realisieren?"Es geht nicht um das „was“ sondern um das „wie“.Ben-man schrieb:
Aber ist okay, wenn du dich mit Homematic nicht auskennst, hätte ein simples "Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten" auch gereicht.Das würde aber nicht den Tatsächlichen Begebenheiten entsprechen.