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ᐅ Smarthome-Lösung bei Elektrosanierung - Empfehlungen

Erstellt am: 07.06.20 13:18
M
MBPassion
Hallo beisammen,

wir möchten in unserem Einfamilienhaus die Elektrik komplett sanieren lassen. Da ich sehr technikaffin bin, wäre das der perfekte Zeitpunkt, ein paar Sensoren und Aktoren einbauen zu lassen und diese zu vernetzen, um das Haus etwas smart werden zu lassen. Nach einigen Wochen der abendlichen Recherche, habe ich zwar schon einiges gelernt, sehe aber auch bisweilen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deswegen wollte ich euch um Rat fragen, welches Vorgehen ihr mir empfehlen würdet.

Was will ich?
Auf jeden Fall die Ansteuerung und Automatisierung von 10 Rollläden im Haus. Gerne die Ansteuerung von Lampen. Gerne den Status von Fenstern und Terrassentür. Eventuell Temperatursensoren oder eine Wetterstation. Genial wäre eine Push-Benachrichtigung über eingetroffene Post im Briefkasten, der ein paar Meter von der Haustür entfernt steht.
Möglichst eine Integration in Apple Homekit.

Was will ich nicht?
Ich möchte gerne vermeiden, eine große Anzahl verschiedener Gateways und Apps nutzen zu müssen. Ich möchte nicht regelmäßig Batterien austauschen müssen.

Mir ist klar, dass eine verkabelte KNX-Lösung sicherlich das robusteste und zukunftssicherste (da Herstellerunabhängig) wäre. Gerade heute bin ich auch auf eine KNX-Homekit-Bridge von 1Home gestoßen, die demnächst rauskommen soll. Allerdings befüchte ich, dass eine KNX-Lösung das Budget sprengen würde und eine Anpassung weniger intuitiv erfolgt, wie bspw. über Homekit.

Im Laufe meiner Recherchen bin ich auf folgende Produkte gestoßen:
  • eltako Baureihe 64: bietet Unterputz-Module für Rollläden, Dimmer und Stromstoß-Schaltrelais an, die Enocean, Bluetooth und WLAN an Bord haben und bereits Homekit-zertifiziert sind. Damit könnte ich doch schon die Rollläden und Lichter mit abdecken, oder?
  • HOPPE enOcean Fenstergriffe: die finde ich so interessant, da sie keinen Strom benötigen, keinen sichtbaren Aufbau (z.B. Kontaktmagnete) brauchen und auch einen "gekippt"-Zustand erkennen können. Hier ist mir nur unklar, wie ich diese am geschicktesten ins Homekit integrieren könnte.
  • enOcean-Taster: ebenfalls stromlos, so dass sie sich an beliebigen Stellen einsetzen lassen
  • Doorbird D2101V plus E/A-Controller A1081 und Innenstation A1101 als Video-Gegensprechanlage, da ich diese von unterwegs oder über ein Fritzfon bedienen kann, ein RFID-Chip einsetzbar ist und sie auch über eine API bedienbar sein soll
Was haltet ihr von den Komponenten?
Spricht etwas gegen die Baureihe 64, wäre bspw. eine Installation auf der Hutschiene eher anzuraten?
Wie bringe ich die enOcean-Geräte in Homekit? Kann ich dafür eines der Gateways von Opus oder Eltako für alle einsetzen oder unterstützen die immer nur ihre eigenen Geräte? Wäre ein Homee die bessere Wahl?

Ihr seht schon -- bei den tausenden Möglichkeiten ist fast alles möglich, aber inwiefern alles miteinander zusammen spielt ist nicht so leicht zu durchschauen. Es wäre toll, wenn ihr mir ein paar Tipps und Ratschläge mit auf den Weg geben könntet.
B
Ben-man
26.06.20 07:07
Wieso liest man hier im Forum so wenig von Homematic? Das ist für mich die allererste Anlaufstelle und danach kommt KNX
Mycraft26.06.20 08:56
Ben-man schrieb:

Wieso liest man hier im Forum so wenig von Homematic?
Aus dem gleichen Grund warum Loxone mehr oder weniger uninteressant ist. Kosten, Möglichkeiten, Herstellerbindung.
Ben-man schrieb:

Das ist für mich die allererste Anlaufstelle und danach kommt KNX
und wieso das?
B
Ben-man
26.06.20 09:12
Mycraft schrieb:

Kosten, Möglichkeiten, Herstellerbindung.
und wieso das?
Kosten: Ist Homematic wirklich teurer als KNX? In meinen alten Rechnungen (hab schon lange nicht mehr gegengerechnet) war KNX inkl. Verkabelung, etc. immer teurer.
Herstellerbindung: Ist das in Smarthome-Zeiten von FHEM, Openhab, ioBroker überhaupt noch ein Argument?
Möglichkeiten: Was ist damit gemeint? Was kann ich denn mit Homematic nicht realisieren?
Mycraft26.06.20 09:42
Ben-man schrieb:

war KNX inkl. Verkabelung, etc. immer teurer.
Man muss immer Äpfel mit Äpfeln vergleichen.
Ben-man schrieb:

Herstellerbindung: Ist das in SmartHome-Zeiten von FHEM, Openhab, ioBroker überhaupt noch ein Argument?
Natürlich.
Ben-man schrieb:

Möglichkeiten: Was ist damit gemeint? Was kann ich denn mit Homematic nicht realisieren?
Integration und Interoperabilität.
B
Ben-man
26.06.20 09:56
Mycraft schrieb:

Man muss immer Äpfel mit Äpfeln vergleichen.
Was soll das bedeuten? Ich vergleiche die Möglichkeit mein Licht automatisch zu steuern, meine Rollladen automatisch zu steuern, Mails bei Ereignissen zu schicken, etc. Für den Endverbraucher sind beides Äpfel. Ob das eine ein Standard und das andere eine Produktlinie ist, ist für den Endverbraucher vollkommen egal.
Mycraft schrieb:

Natürlich.
Sagt der eingetragene Verein für KNX-Standards der Nordhalbkugel?
Mycraft schrieb:

Integration und Interoperabilität.
Beantwortet meine Frage nicht und hört sich ganz stark nach einer Ausweichantwort an.
Mycraft26.06.20 10:18
Ben-man schrieb:

Ich vergleiche die Möglichkeit mein Licht automatisch zu steuern, meine Rollladen automatisch zu steuern, Mails bei Ereignissen zu schicken, etc.
Genau. Deswegen ja auch Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Dann sieht man das KNX plötzlich günstiger ist, als propagiert wird.
Ben-man schrieb:

Beantwortet meine Frage nicht und hört sich ganz stark nach einer Ausweichantwort an.
Die Frage ist damit beantwortet und wenn du die Antwort nicht verstehst, dann hast du wohl einiges nachzuholen.
homematicknxsteuernendverbraucher