Hallo,
nach langer Suche haben wir Ende Dezember den Notarvertrag über den Grundstückskauf unterschrieben. Nun sind wir fleißig am Grundriss planen. Das Grundstück ist leider etwas unglücklich (nicht rechteckig) geschnitten, so dass es (für uns) einige Einschränkungen bei der Grundrissplanung gibt. Wir haben schon einen ersten Entwurf, bei dem es aber noch diverse Stellen gibt, die uns nicht gefallen, wo wir aber auch nicht wissen, wie man diese verbessern kann. Vielleicht habt ihr Ideen, wir würden uns darüber freuen.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 601 m²
Baufenster, Baulinie und -grenze: Baulinie mit Haus im Westen
Randbebauung: 7m Abstand von der Straße (im Norden), sonst die üblichen 3m
Anzahl Stellplatz: 2 erwünscht
Geschossigkeit: 1 Vollgeschoss erlaubt
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: offene Bauweise
Ausrichtung: Süden
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firsthöhe Max. 8,5m
weitere Vorgaben: Max. 100 m² bebaute Fläche
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Massivhaus, rechteckig, keine Erker, Vorsprünge etc., Satteldach
Keller, Geschosse: kein Keller; 1,5 Geschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Personen, Alter zwischen 30 und 40, eventuell später Kinder
Raumbedarf im EG, OG: EG Wohn-/Esszimmer, Küche, Gäste-WC, Hauswirtschaftsraum, Büro
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: 20 Tage
offene oder geschlossene Architektur: offene Architektur Wohnbereich, geschlossener Flur
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: offene Küche, Insel aber ohne Kochfeld
Anzahl Essplätze: 2-4
Kamin: ja, Schornstein geplant
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Carport
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
- wichtig ist uns im EG eine Garderobe, wo man die Jacken relativ unsichtbar verstauen kann.
- Im OG wäre es schön, einen offene Galerie zu haben mit Schreibtisch o.ä. (ist aber kein Muss, muss auch nicht neben der Treppe sein).
- Ankleideraum wäre schön, aber auch kein Muss.
- Sehr wichtig ist uns ein Abstellraum im OG, da wir keinen Keller haben.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Grundentwurf eines Hauses der Baufirma (FIBAV Stadthaus Vision Studio)
-Do-it-Yourself Anpassungen, anhand von Internetgrundrissen (besonders Viebrockhaus Maxime 330)
Was gefällt besonders? Warum?:
- Aufteilung des Wohn-/Essbereichs und der schmaler werdenden Küche, dadurch wird die Schlauchigkeit etwas genommen
- viele Fenster im Wohn-/Essbereich
- breiter Flur im EG
Was gefällt nicht? Warum?:
- wenig Stellmöglichkeiten für Möbel (Kommode, Garderobe) im Flur des EG, da sehr viele Türen abgehen
- sehr großer Flur im OG, viel Platzverschwendung
- Schlafzimmer recht klein, sollte größtes Zimmer im OG sein (möglichst 16 m², Kinderzimmer eher 14 m²)
- Einschränkung der Treppenplatzierung durch Schornstein
- Einschränkung der Türplatzierung im OG durch Schornstein
- um 90 Grad gedrehte Treppe (Aufgang direkt neben Eingangstür) würde uns besser gefallen
- Fenster im EG und OG an der Giebelseite schwierig übereinander zu bekommen
- bodentiefe Fenster im OG, besser würden uns breitere Fenster mit z.B. Brüstungshöhe 100 gefallen
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 200.000€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 210.000€
favorisierte Heiztechnik: Gasheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Galerie neben Treppe im OG. Wohnbereich könnte auch schmaler sein (z.B. 4,20 m statt 4,47 m)
-könnt Ihr nicht verzichten: Abstellraum im OG, Dusche im Gäste-WC, zusätzlicher Lichteinfall im Flur EG (durch Seitenteil der Haustür, Fenster o.ä.)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer?
- Da das Haus sehr wenig Platz im Süden hat, soll das Haus sehr schmal werden, um nicht noch mehr Platz im Süden zu verschwenden. Dafür soll es breiter sein, damit möglichst Wohn-Essbereich und Küche nach Süden zeigen.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt?: Es gab noch kein Architektengespräch
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Wie kann man den Flur im EG besser gestalten, so dass auch noch eine Garderobe reinpasst? Kann man die Treppe besser positionieren oder würde sich eine andere Treppe besser machen? Wäre es sinnvoll, dazu den Flur im EG zu vergrößern und den Wohnbereich zu verkleinern?
Wie kann man den Flur im OG besser ausnutzen? Kann man das Schlafzimmer vergrößern?
Kann man das Schlafzimmer mit einem anderen Zimmer tauschen, z.B. in den Südosten verlegen (dadurch eventuell mehr Möglichkeiten einer Ankleide)?
Vielen Dank schon im Voraus für Eure Kritik und Anregungen!


nach langer Suche haben wir Ende Dezember den Notarvertrag über den Grundstückskauf unterschrieben. Nun sind wir fleißig am Grundriss planen. Das Grundstück ist leider etwas unglücklich (nicht rechteckig) geschnitten, so dass es (für uns) einige Einschränkungen bei der Grundrissplanung gibt. Wir haben schon einen ersten Entwurf, bei dem es aber noch diverse Stellen gibt, die uns nicht gefallen, wo wir aber auch nicht wissen, wie man diese verbessern kann. Vielleicht habt ihr Ideen, wir würden uns darüber freuen.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 601 m²
Baufenster, Baulinie und -grenze: Baulinie mit Haus im Westen
Randbebauung: 7m Abstand von der Straße (im Norden), sonst die üblichen 3m
Anzahl Stellplatz: 2 erwünscht
Geschossigkeit: 1 Vollgeschoss erlaubt
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: offene Bauweise
Ausrichtung: Süden
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firsthöhe Max. 8,5m
weitere Vorgaben: Max. 100 m² bebaute Fläche
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Massivhaus, rechteckig, keine Erker, Vorsprünge etc., Satteldach
Keller, Geschosse: kein Keller; 1,5 Geschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Personen, Alter zwischen 30 und 40, eventuell später Kinder
Raumbedarf im EG, OG: EG Wohn-/Esszimmer, Küche, Gäste-WC, Hauswirtschaftsraum, Büro
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: 20 Tage
offene oder geschlossene Architektur: offene Architektur Wohnbereich, geschlossener Flur
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: offene Küche, Insel aber ohne Kochfeld
Anzahl Essplätze: 2-4
Kamin: ja, Schornstein geplant
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Carport
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
- wichtig ist uns im EG eine Garderobe, wo man die Jacken relativ unsichtbar verstauen kann.
- Im OG wäre es schön, einen offene Galerie zu haben mit Schreibtisch o.ä. (ist aber kein Muss, muss auch nicht neben der Treppe sein).
- Ankleideraum wäre schön, aber auch kein Muss.
- Sehr wichtig ist uns ein Abstellraum im OG, da wir keinen Keller haben.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Grundentwurf eines Hauses der Baufirma (FIBAV Stadthaus Vision Studio)
-Do-it-Yourself Anpassungen, anhand von Internetgrundrissen (besonders Viebrockhaus Maxime 330)
Was gefällt besonders? Warum?:
- Aufteilung des Wohn-/Essbereichs und der schmaler werdenden Küche, dadurch wird die Schlauchigkeit etwas genommen
- viele Fenster im Wohn-/Essbereich
- breiter Flur im EG
Was gefällt nicht? Warum?:
- wenig Stellmöglichkeiten für Möbel (Kommode, Garderobe) im Flur des EG, da sehr viele Türen abgehen
- sehr großer Flur im OG, viel Platzverschwendung
- Schlafzimmer recht klein, sollte größtes Zimmer im OG sein (möglichst 16 m², Kinderzimmer eher 14 m²)
- Einschränkung der Treppenplatzierung durch Schornstein
- Einschränkung der Türplatzierung im OG durch Schornstein
- um 90 Grad gedrehte Treppe (Aufgang direkt neben Eingangstür) würde uns besser gefallen
- Fenster im EG und OG an der Giebelseite schwierig übereinander zu bekommen
- bodentiefe Fenster im OG, besser würden uns breitere Fenster mit z.B. Brüstungshöhe 100 gefallen
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 200.000€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 210.000€
favorisierte Heiztechnik: Gasheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Galerie neben Treppe im OG. Wohnbereich könnte auch schmaler sein (z.B. 4,20 m statt 4,47 m)
-könnt Ihr nicht verzichten: Abstellraum im OG, Dusche im Gäste-WC, zusätzlicher Lichteinfall im Flur EG (durch Seitenteil der Haustür, Fenster o.ä.)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer?
- Da das Haus sehr wenig Platz im Süden hat, soll das Haus sehr schmal werden, um nicht noch mehr Platz im Süden zu verschwenden. Dafür soll es breiter sein, damit möglichst Wohn-Essbereich und Küche nach Süden zeigen.
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt?: Es gab noch kein Architektengespräch
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Wie kann man den Flur im EG besser gestalten, so dass auch noch eine Garderobe reinpasst? Kann man die Treppe besser positionieren oder würde sich eine andere Treppe besser machen? Wäre es sinnvoll, dazu den Flur im EG zu vergrößern und den Wohnbereich zu verkleinern?
Wie kann man den Flur im OG besser ausnutzen? Kann man das Schlafzimmer vergrößern?
Kann man das Schlafzimmer mit einem anderen Zimmer tauschen, z.B. in den Südosten verlegen (dadurch eventuell mehr Möglichkeiten einer Ankleide)?
Vielen Dank schon im Voraus für Eure Kritik und Anregungen!
chrisw81 schrieb:
Ja Budget ist auf jeden Fall noch reichlich im Nachhinein vorhanden. Wintergarten finde ich auch toll, den würde ich am Ausgang Küche anbauen,Yippy! Du bist potenzieller Kandidat, um in unsere anonyme Gruppe der Bausüchtigen einzutreten.Dürfen wir Dein neues Haus schon bissl umplanen? Wintergarten wäre also das erste... Ich kenn da ein Team aus Rumänien, die machen Wintergärten "fast geschenkt".
kaho674 schrieb:
Aber dazu haben wir ja bis heute keine Bilder.Bilder kann ich gern machen und einstellen. Der Zackenbarsch ist doch ziemlich gut geworden chrisw81 schrieb:
Leider ist man als "Hausplaner" meist mit vielem überfordert, [...] sich alle möglichen Szenarien auszudenken und nachzustellen. [...]
Und gerade diese kleinen Details wie bei uns die Breite der Schiebetür machen es dann später aus, wie bequem man in einem Haus leben kann. [...]
weil man sich zu 99% der aktiven Zeit im Wohnzimmer aufhält. Da sollte der Planungsaufwand dann auch zu 99% hingehen.Auch die MitdiskutantInnen haben hauptsächlich ihre eigene Lebenserfahrung in ihrer Werkzeugkiste - und keine Glaskugel, wo die deinige drin zu sehen ist. Für mich ist das Fundament des Tages, daß er gut anfängt, insofern ist der Nabel meiner Planungswelt gewissermaßen mein Badezimmerfenster. Ich sitze hier in meinem Kopfkino neben Yvonne und sehe einen Hausherrn Marke "chillender Pascha" - denn daß bei einem Wohnzimmer als Zentrum des Universums nur 1% der Freizeit (der Gemahlin) für die Wäschelogistik draufgehen, halte ich ebenfalls für eine Fehleinschätzung. Meinst Du nun, Du hättest uns eine fehldimensionierte Schiebetür zu verdanken ?kaho674 schrieb:
In Deinem Eingangspost steht nichts von Klavier und ist auch nichts davon zu sehen. Wir haben erst davon erfahren, als das Haus schon stand. Also den schwarzen Peter kannste behalten.Ein Klavier, ein Klavier ! - unseren Dank für eine frühzeitige Information hierüber hätte Mutter gewiß bis nach Massachusetts gehört chrisw81 schrieb:
Es gibt ja nun mal auch eine Zeit nach den Kindern, als Rentner verbringt man bestimmt viel mehr Zeit im Wohnzimmer - und dann würde man sich über eine schöne Aufteilung freuen.Arbeitsmedizinisch gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen im Ruhestand überdimensioniertem Abhängen und Klapprigwerden. Mindestens dann solltest Du Deinen Wintergarten höchstpersönlich putzen, und dann wird Dir die Schmutzeintrags-Minimierung noch wichtiger, als mit der Wampe nicht am Klavier zu schrammen Männer, tss ...
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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kaho674 schrieb:
IAber dazu haben wir ja bis heute keine Bilder. Und das Tischlein ist auch nicht das, was Ihr habt, oder? Sieht aus, wie das Puppenmöbel vom Bauzeichner.Anbei ein Bild von der Esstischsituation:Hier ist der Tisch noch zu weit links, aber so kommt man bequem an die Schiebetür. Wird er länger, muss er weiter nach rechts (mindestens 40-50 cm), damit man noch gut durch den Kücheneingang kommt, sonst würde der verstellt werden.
Also bequem und "offen" ist was anderes. Vielleicht mach auch tatsächlich ein runder Tisch mehr Sinn, oder ein recht kurzer, den man weit ausziehen kann.
Im nächsten Bild ist die Fenstersituation im Wohnbereich zu sehen. Hier finde ich, wirken die Fenster ziemlich verloren und hätten vielleicht anders angeordnet/größer sein müssen. Besonders über dem Sofa wirkt es etwas klein.
Naja, es wird auch noch eine Eckcouch daraus, die dann bis zum kleinen Fenster reichen wird, und Bdílder etc. natürlich auch noch. Vielleicht bringt das was.
Leider war ja die Situation mit dem Nachbarhaus recht blöd, um auf der Westseite was größeres zu machen.
Insgesamt wirkt alles etwas wandlastig, mehr/größere Fenster wären schon gut gewesen.
chrisw81 schrieb:
Im nächsten Bild ist die Fenstersituation im Wohnbereich zu sehen. Hier finde ich, wirken die Fenster ziemlich verloren und hätten vielleicht anders angeordnet/größer sein müssen. Besonders über dem Sofa wirkt es etwas klein.Du wolltest die Denster unbedingt übereinander haben... und das Wohnzimmer kleiner machen...Ich muss zugeben, dass es nicht meins ist.
Aber ich plane ja nicht für mich, sondern den TE, und Du hattest ja schon den Vorentwurf vom Planer. Die Maße lagen insofern schon fest, indem Du nur 200000 fürs Haus ausgeben wolltest.
Bei Fenstern und Außenmaße mische ich wenig ein, vor allem, wenn klar ist, dass die 150er gewünscht sind oder die Brüstungen... für mich engen Brüstungen ein und sind gut für Sichtschutz zB im OG. Und die Außenmaße spiegeln eben den Hauspreis nieder.
Mit Geld lässt sich eben vieles umsetzen. Du hast die 200000 voll ausgeschöpft, würde ich mal sagen... oder wie viel ist es letztendlich geworden? Das wäre ja auch mal interessant. Hättest Du einen Meter vergrößert, wären ggf 20-30000 dazugekommen.
Ich denke, es ist bestimmt vieles toll geworden, was Du jetzt gar nicht registrierst. Was wäre denn, wenn Flur und Hauswirtschaftsraum nicht funktionieren würden???
Wie heisst es so schön: das erste Haus für den Feind, das zweite für den Freund und das dritte für Dich dann
Gütige Göttin, dieses Örgelchen hätte ich niemals nie nicht Klavier genannt. Da scheint auch noch nicht lange eine weibliche Hand zu regieren, das ist ja kahl wie eine Junggesellenbude.
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