Schönen guten Tag!
Derzeit überlege ich, ob es nicht vielleicht doch wirtschaftlicher ist, auf meinem restlichen Grundstück kein weiteres Haus für meine Familie zu bauen, sondern ein Haus mit fünf vermietbaren Wohneinheiten mit jeweils rund 50 Quadratmetern. In Berlin ist der Bedarf gerade bei kleineren Wohnungen sehr groß. Hintergrund ist, dass das vorhandene Haus für uns eigentlich ideal ist und man dafür keine adäquate Miete bekommen wird, weil es zu speziell auf meine beruflichen Belange (Tonstudio im Keller) zugeschnitten ist.
Nun habe ich eine grundsätzliche Frage: Wenn ich was für mich selbst baue, dann würde ich ja den Ehrgeiz haben, mich so energieautark wie möglich zu machen. Also viel Photovoltaik aufs Dach, um den eigenen Stromverbrauch so weit wie möglich zu decken, und ein wenig Solarthermie, um im Sommer warmes Wasser produzieren zu können. Wenn ich nun aber stattdessen was baue, um es an fünf verschiedene Leute zu vermieten - ist dann EE überhaupt ein Thema? Die Leute könnten doch vermutlich ihren Stromanbieter selbst wählen, oder? Hat es da überhaupt einen Sinn, selbst produzierten Strom bereitzustellen? Oder kann ich einen Mieter dazu verpflichten, meinen Strom zu nehmen?
Was die Heizung angeht, würde ich dann wohl einfach eine Gas-Brennwertanlage ins Dachgeschoss bauen...
Matthias
Derzeit überlege ich, ob es nicht vielleicht doch wirtschaftlicher ist, auf meinem restlichen Grundstück kein weiteres Haus für meine Familie zu bauen, sondern ein Haus mit fünf vermietbaren Wohneinheiten mit jeweils rund 50 Quadratmetern. In Berlin ist der Bedarf gerade bei kleineren Wohnungen sehr groß. Hintergrund ist, dass das vorhandene Haus für uns eigentlich ideal ist und man dafür keine adäquate Miete bekommen wird, weil es zu speziell auf meine beruflichen Belange (Tonstudio im Keller) zugeschnitten ist.
Nun habe ich eine grundsätzliche Frage: Wenn ich was für mich selbst baue, dann würde ich ja den Ehrgeiz haben, mich so energieautark wie möglich zu machen. Also viel Photovoltaik aufs Dach, um den eigenen Stromverbrauch so weit wie möglich zu decken, und ein wenig Solarthermie, um im Sommer warmes Wasser produzieren zu können. Wenn ich nun aber stattdessen was baue, um es an fünf verschiedene Leute zu vermieten - ist dann EE überhaupt ein Thema? Die Leute könnten doch vermutlich ihren Stromanbieter selbst wählen, oder? Hat es da überhaupt einen Sinn, selbst produzierten Strom bereitzustellen? Oder kann ich einen Mieter dazu verpflichten, meinen Strom zu nehmen?
Was die Heizung angeht, würde ich dann wohl einfach eine Gas-Brennwertanlage ins Dachgeschoss bauen...
Matthias
N
nordanney10.12.19 10:45Pianist schrieb:
Er hatte zu viel Ärger, trotz sorgfältiger Auswahl. Und er hält eben generell das Mietrecht für zu einseitig zu Gunsten der Mieter. Was ja nicht ganz abwegig ist...Weil also "jemand" mal Ärger hatte und Vermietung doof findet, gilt das für ganz D? Was für ein Unsinn. Dann soll er doch in Aktien aus Aserbaidschan investieren, da stecken gute Renditechancen drin und echte Sachwerte dahinter!Ich bleibe lieber Vermieter. Bin seit 20 Jahren problemlos unterwegs und habe aktuell z.T. Nachsteuerrenditen von fast 10% auf das eingesetzte Eigenkapital.
Im Ernst? Wie machst Du das?
Lass noch mal rechnen: Wenn die Behörde es mir erlaubt, und ich tatsächlich vier kleine Wohneinheiten bauen kann, vielleicht eine fünfte Wohnung unter dem Dach, dann wird mich dieses Haus heute vermutlich (mit Erschließung, aber ohne Keller) 500.000 EUR kosten. Da werde ich dann etwa 220 Quadratmeter vermieten können. Mehr als 12 EUR werde ich nicht nehmen können. Das macht 2.640 EUR im Monat oder 31.680 EUR im Jahr. Also eine Rendite von knapp über sechs Prozent, wovon nach Steuern die Hälfte übrig bleibt. Also drei Prozent. Und dafür rennen mir dann ständig fünf verschiedene Leute durch den Garten...
Lass noch mal rechnen: Wenn die Behörde es mir erlaubt, und ich tatsächlich vier kleine Wohneinheiten bauen kann, vielleicht eine fünfte Wohnung unter dem Dach, dann wird mich dieses Haus heute vermutlich (mit Erschließung, aber ohne Keller) 500.000 EUR kosten. Da werde ich dann etwa 220 Quadratmeter vermieten können. Mehr als 12 EUR werde ich nicht nehmen können. Das macht 2.640 EUR im Monat oder 31.680 EUR im Jahr. Also eine Rendite von knapp über sechs Prozent, wovon nach Steuern die Hälfte übrig bleibt. Also drei Prozent. Und dafür rennen mir dann ständig fünf verschiedene Leute durch den Garten...
N
nordanney10.12.19 11:02Pianist schrieb:
Im Ernst? Wie machst Du das?Bestandsobjekte! Ich schaue auf solide Substanz in eher einfacher Lage. Liquidität vor Wertsteigerung. In 10 Jahren habe ich mein Eigenkapital zurück und eine freie Immobilie.Im Ruhrgebiet bekommst Du z.B. Wohnungen ab 500€ den qm bei einer Miete von 5-6,5€ je qm.
N
nordanney10.12.19 11:03Pianist schrieb:
Also eine Rendite von knapp über sechs Prozent, wovon nach Steuern die Hälfte übrig bleibt. Also drei Prozent.Du musst günstiger bauen. Aber 3-4% nach Steuern ist doch sehr gut.N
nordanney10.12.19 11:16Pianist schrieb:
Naja, ich bin derjenige, der dann sein Leben lang auf genau dieses Haus schauen muss. Von daher müsste es schon eine sehr schöne Fassade bekommen.Tja, Du kannst nicht die eierlegende Wollmilchsau bekommen. Wobei schön auch im Auge des Betrachters liegt und nicht teuer = schön sein muss.Ähnliche Themen