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ᐅ Wie habt ihr Meinungsverschiedenheiten mit dem Partner gelöst?

Erstellt am: 01.05.19 21:52
J
Jean-Marc
Gestern Abend waren wir bei Freunden zu Besuch und natürlich ging es in den abendlichen Rotwein-Gesprächen irgendwann auch um unseren anstehenden Hausbau (bzw. Errichtung unseres Fertighauses im September). Unsere Freunde haben bereits in 2015/2016 gebaut und uns schon mal vorgewarnt, wie strapaziös die Bauphase für die Beziehung/Ehe sein kann. Zahlreiche Beispiele aus deren Neubaugebiet wurden uns genannt, wo die Fronten zwischen beiden Partnern lange ziemlich verhärtet waren, so dass der Spaß am Heim schnell eingetrübt war. Ein Paar konnte sich z. B. bis heute nicht auf ein Pflaster vor dem Haus einigen, also ist bis heute nichts passiert und eben immer noch geschottert. Bei anderen ist die Terrassengestaltung wohl Streitpunkt Nr. 1.... ich möchte lieber nicht wissen, worin im Haus noch so alles gerungen wird.
Unser Fertighaus-Verkaufsberater meinte, dass es bei der zweitägigen Bemusterung auch schon zu lautstarken Auseinandersetzungen gekommen sei und er unfreiwillig Schiedsrichter spielen musste.

Meine Frau hält sich eher im Hintergrund und überlässt mir viele planerische Dinge zur freien Entscheidung. Wenn es um Formen, Farbgestaltung etc. geht, kann sie allerdings auch sehr resolut sein. Über das Grobe sind wir uns einig, alle Feinheiten innen und außen haben wir aber natürlich nicht besprochen.

Meine Frage daher, wie ihr mit Meinungsverschiedenheiten umgegangen seid?
Bis einer nachgibt?
Kompromissvariante ausgehandelt?
Ausgleich an anderer Stelle?
Gelost?

Würde mich freuen, zu diesem pikanten Thema, über das selten offen gesprochen wird, ein bisschen was zu lesen... wir sind ja hier unter uns.
G
guckuck2
02.05.19 06:48
In Grundsätzlichen muss man sich einig sein. Bauhaus mit Biedermeier wird nie zusammen passen.
Aber im Detail sind dann Kompromisse möglich. Dabei ist eine Wandfarbe, die man auch mal ändern kann, ein ganz anderes Thema als ein Vereinslogo ins Pflaster zu legen ... da wo es lohnt, darf aber auch gestritten werden. Ganz ohne scheidungsgefährdet zu zu sein, obwohl Hobbypsychologen im Internet das anders sehen.
C
chand1986
02.05.19 07:30
Nochmal zu Teamgedanke und dass dieser bedeute, dem Partner entgegenzukommen: Ja. Aber nicht einseitig. Jeder hat eine mentale Buchhaltung über derlei Gefälligkeiten, ob er will oder nicht. Und wenn einer mehr gibt und der andere mehr nimmt (weil die Charaktere so sind) läuft das u. U. lange stabil. Aber auch hier ist das Fass irgendwann voll.

Konkret hilft nur: VORHER maximal viel geklärt haben, konkrete, bebilderte Pläne vorliegen haben mit denen beide einverstanden sind. Über Details wie Pflaster, Fensterfarben, Treppengeländer, usw. herrscht vor Baubeginn Einigkeit.

Wenn es geht. Es gibt die Fraktion „muss ich erst in echt sehen, kann ich mir nicht vorstellen“. Da wird die ein oder andere Hürde im laufenden Bau genommen werden müssen.
rick201802.05.19 07:56
Wie heißt es so schön "Der Mann errichtet das Haus und die Frau richtet es ein"
Wie schon mehrfach von anderen geschrieben sollten optische Kleinigkeiten (wie Pflasterfarbe) eine Beziehung nicht in Schwanken bringen. Da gibt es vermutlich andere Probleme. Natürlich ist ein Hausbau Stress bzw. eine zusätzliche Belastung. Wenn es dann auch noch finanziell knapp wird liegen die Nerven blank.
Bei uns funktioniert es ohne große Probleme bzw. Reibereien. Obwohl ich das Haus bezahle ist meine Frau gleichberechtigt. Bei planerischen Dingen sitzt man zusammen und diskutiert Vor- und Nachteile und trifft dann eine Entscheidung. Technik interessiert sie nicht so sehr. Am besten versteckt, muss funktionieren und gut bedienbar sein.
Bei Einrichtung und optischen Dingen lasse ich ihr ziemlich freie Hand da sie ein besseres Händchen hierfür hat. Mein Glück hängt auch nicht davon ab ob Platten bräunlich oder grau sind. Wenn sie es so möchte, bitte.
Am Anfang war sie nicht so sehr für den Bauhausstil. Nachdem wir einige Objekte angesehen hatten war ihr klar dass Bauhaus nicht leer und ungemütlich bedeutet. Im Gegenteil, richtig gemacht strahlt es Geborgenheit aus. Natürlich mit klaren Linien. Inzwischen ist sie Feuer und Flamme dafür.
Viele Termine nehme ich allein wahr da sie arbeiten muss. Man spricht davor und eventuell gibt es noch eine Textnachricht zu Klärung zwischendurch. Das Meiste entscheide ich allein am Tisch. Bei großen Dingen bzw. was den Charakter des Hauses stark beeinflusst nehme ich Muster mit oder es gibt noch einen gemeinsamen Termin.
Ein Hausbau ist ein tolles Projekt und sollte am Ende Beide glücklich machen.
Wenn es schon in der Planungsphase so schief läuft sollte man das Ganze überdenken (und die Lebenssituation gleich mit).
H
haydee
02.05.19 08:18
Vorher abgestimmt
Musterhäuser, Freunde etc wie gefällt dir
Dann weiß man schon die NoGo‘s des anderen sind
Manches paßt nicht zum Haus
Manche Entscheidung trifft im Zweifel der Geldbeutel
Ansonsten was dem anderen wichtig ist. Elektronik mein Mann, Garten ehr ich usw.

Die meisten die ich kenne haben Probleme wegen Eigenleistung und Finanzen
lastdrop02.05.19 08:49
Nicht bauen, sondern im Bestand kaufen. Damit fallen 99% aller Abstimmungspunkte weg.
M
Maria16
02.05.19 08:50
Chand, das muss aber zum Typ passen. Hätte ich versucht, alles vorher zu klären, wären wir nicht mehr zusammen. Ich hätte vermutlich für ihn übertrieben und zu detailliert geplant, wogegen es meinem Partner schon zu früh war, sich mit dem Küchenthema auseinandersetzen zu müssen während der Elektriker zu Gange war und einen Elektro-Plan haben wollte.

Wer da stur seinen Charakter durchsetzen möchte (ich alles vorher planen vs er peu a peu und erst dann, wenn es fällig ist), der verliert. Das Herangehen muss am Schluss für beide halbwegs passen.
bauhauspflaster