ᐅ Gas-Brennwertheizung sinnvoll bei Einfamilienhaus-Neubau nach Energieeinsparverordnung 2016?
Erstellt am: 06.01.19 13:18
B
Bob79
Hallo Zusammen,
wir planen den Bau eines Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung (ca. 200 qm für 4 Personen). Energiestandard wird die Energieeinsparverordnung 2016 sein, kein KFW-Standard. Wärmedämmziegel, 36,5cm (Lambda 0,08) und 3fach Isolierverglasung (Uw 0,8). Die Baubeschreibung der Baufirma sieht eine Gasbrennwertheizung (Vaillant ecoTecplus Normnutzungsgrad 109%), eine Sonnenkollektoranlage (7,53 qm) und einen Kombispeicher (600/170) Liter vor. Dies empfiehlt mir die Baufirma so auch. Die Baufirma rät von einer Wärmepumpe ab. Bin nun aber unsicher da mir ein Bekannter unbedingt den Einbau einer Wärmepumpe bei Fußbodenheizung empfiehlt. Würde mich über Antworten, Empfehlungen und Erfahrungen sehr freuen.
wir planen den Bau eines Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung (ca. 200 qm für 4 Personen). Energiestandard wird die Energieeinsparverordnung 2016 sein, kein KFW-Standard. Wärmedämmziegel, 36,5cm (Lambda 0,08) und 3fach Isolierverglasung (Uw 0,8). Die Baubeschreibung der Baufirma sieht eine Gasbrennwertheizung (Vaillant ecoTecplus Normnutzungsgrad 109%), eine Sonnenkollektoranlage (7,53 qm) und einen Kombispeicher (600/170) Liter vor. Dies empfiehlt mir die Baufirma so auch. Die Baufirma rät von einer Wärmepumpe ab. Bin nun aber unsicher da mir ein Bekannter unbedingt den Einbau einer Wärmepumpe bei Fußbodenheizung empfiehlt. Würde mich über Antworten, Empfehlungen und Erfahrungen sehr freuen.
Mein Bekannter meinte halt, dass die Heizkosten teurer wären als bei einer Wärmepumpe. Zudem sei die Gasbrennwertheizung für die Fußbodenheizung nicht besonders geeignet, da die Fußbodenheizung niedrigere Vorlauftemperaturen benötigt. Kann man solche niedrigen Vorlauftemperaturen auch mit einer Gasbrennwertheizung erzielen? Oder arbeitet die immer mit höheren Vorlauftemperaturen?
Bob79 schrieb:
Mein Bekannter meinte halt, dass die Heizkosten teurer wären als bei einer Wärmepumpe. Zudem sei die Gasbrennwertheizung für die Fußbodenheizung nicht besonders geeignet, da die Fußbodenheizung niedrigere Vorlauftemperaturen benötigt. Kann man solche niedrigen Vorlauftemperaturen auch mit einer Gasbrennwertheizung erzielen? Oder arbeitet die immer mit höheren Vorlauftemperaturen?Das stimmt halt alles einfach nicht. Was macht dein Bekannter, damit er solche Aussagen treffen kann?
Heizkosten Luftwärmepumpe und Gas mit Kollektoren sind ungefähr gleich, je nach dem wie streng ein Winter ist und wieviel Warmwasser man benötigt. Und ja man kann auch mit Gas niedrige Vorlauftemperatur fahren. Warum auch nicht.
In Deinem Hauswirtschaftsraum wird ein isoliertes Fass stehen, in dem Warmwasser ist, dessen Aufwärmung entweder per Gas oder Solar oder in Kombi mit beidem geschieht. Dessen Größe soll so bemessen sein, dass alle, die im Hause wohnen zum Beispiel komfortabel duschen können. Mehr Wasser heizen ist Energievergeudung. Karsten
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