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ᐅ Heizungseinstellungen zu nächtlicher Zeit programmieren

Erstellt am: 15.03.18 22:50
M
Mizit
Hallo,

wir haben ein etwas komplexes Problem und sind gerade unsicher, was zu tun ist. Erfahrungen gerne erwünscht.

Unser Haus ist 23 Jahre alt, Buderus Kessel und Steuersystem, Brenner wurde gerade erneuert. In unserem Wohnzimmer hing so ein "Thermostat", das war schon bei Hausübernahme kaputt. Wir Naivlinge hatten uns mit der Aussage des Verkaufsberater abspeisen lassen, das brauche man auch nicht und gingen davon aus, man könne die Heizung auch unten am Gerät selbst steuern.

Wir vermuten mal, hier wurde vor 23 Jahren irgendwas eingestellt, danach hat sich um diesen Thermoregler niemand mehr gekümmert und irgendwann war er halt hinüber. Das Wasser könnte etwas kühler sein und unser Bad-Heizkörper wird trotz Deblockieren und Entlüftung nie so richtig warm. Ansonsten ist das aber für uns alles ok. Wenn mein Mann morgens gegen 7 h ins Wohnzimmer kommt, ist das noch eher kühl, aber absolut ok, und wenn ich nachmittags nachhause komme, ist hier alles warm. So weit, so gut.

Nun haben wir unsere Einliegerwohnung seit 8 Wochen an eine junge Frau vermietet. Es gibt nur einen Heizkreislauf. Aus beruflichen Gründen steht die morgens um 4.30 Uhr auf. Das war bisher auch kein Problem, aber seit dem letzten Wochenende scheint es so zu sein, dass die Wohnung, wenn sie morgens aufsteht, eiskalt ist. Vorher war das nach eigener Aussage anders und die Heizung sei morgens dann auch gelaufen. Nun nicht mehr. Ihr sei kalt und sie wünscht das anders, kann ich erstmal auch verstehen.

Nun war heute ein Monteur da. Das Problem ist: Dieses Regelgerät ist kaputt. Die Heizung ist auf irgendwas eingestellt, der Fühler sitzt draußen auf der Nordseite, was da genau eingestellt worden ist, ist so nicht mehr auszulesen und auch nicht zu ändern.

Die junge Frau wünscht ja nun, dass die Heizung so eingestellt werden möge, dass sie es morgens um 4.30 Uhr warm hat.

Aufgrund der Tatsache, dass wir nur einen Kreislauf haben, können wir die Einrichtungen für die Einliegerwohnung nicht von der des Haupthauses abkoppeln. Heißt, wir müssten es für uns dann eben auch so einstellen, dass um 4.30 Uhr die Heizkörper entsprechend angelaufen sind. Das ist für uns selbst unsinnig - vor 6.30 Uhr steht hier niemand auf, die Kinder eher eine Stunde später und evtl sind wir auch nicht so empfindlich gegen Kühle.

Damit man das aber überhaupt machen kann, muss ein neuer Regler her. Diese Teile von vor 25 Jahren kann man heute nicht mehr kaufen - die kriegt man in diversen Online-Shops "generalüberholt" für 300 Euro, ob wir das denn selbst noch eingestellt bekommen, hm.

Die Alternative wäre eine komplett neue Heizungssteuerung , da lägen wir bei etwa 1500 Euro, ein verbindliches Angebot wird kommen. Das liegt ja garantiert nochmal drüber 🙂

Für uns selbst ist ja prinzipiell alles ok und deswegen ist das echt viel Geld. Andererseits ist es vielleicht auch nicht so sinnvoll, wenn man gar keine Möglichkeit hat, die eigene Heizung einzustellen und über kurz oder lang müsste man das evtl ohnehin investieren?
Mycraft27.03.18 21:31
Also der Preis ist schon heftig. Es hat ja früher funktioniert oder? Also würde ich dann wie gesagt den alten Regler kaufen und wieder einbauen. Auch wenn der gebraucht etc. ist.
J
Joedreck
28.03.18 06:35
Es ist dann ein Außentemperatur geführter Niedertemperaturkessel. War es wahrscheinlich bisher auch schon.

Konstanttemperatur bedeutet : egal was ist, ich geh auf 60 Grad Vorlauftemperatur. Immer. Witterungsunabhängig.

Bitte Google bemühen
M
Mizit
02.04.18 17:39
Ich habe Google bemüht, aber ich bin immer noch nicht wirklich schlauer.

Was wir wissen:

An dem Kessel selbst sind solche Begrifflichkeiten wie Konstanttempetratur, Niedertemperatur, Brennwertkessel oder was auch immer nicht zu finden.

Der Schornsteinfeger hatte gesagt, wir müssen den nicht tauschen (was ja aber trotzdem nicht berücksichtigt, dass so eine Heizanlage wegen Alters vielleicht kaputt geht und sich dann eine Reparatur nicht mehr lohnt)

Bei meinen Google -Recherchen habe ich unter anderem gelesen:

"Erkennbar ist ein Konstantheizkessel für Öl oder Gas zum Beispiel daran, dass seine Temperatur im Betrieb dauerhaft hoch ist. Er hat außerdem weder einen Außentemperatursensor noch eine Einstellmöglichkeit für die Nachtabsenkung."

Ich weiß nicht, wie sich eine dauerhaft hohe Temperatur im Betrieb definiert. Wenn mit einem Außentemperatur Sensor so ein "Fühler" gemeint ist, dann haben wir einen solchen an der Nordseite des Hauses im Eingangsbereich Haustür. Und auch, wenn wir wegen momentan defekter Regelanlage nix neu einstellen können, so wurde ja offensichtlich hier mal irgendwann irgendwas eingestellt. Denn eine Nachtabsenkung scheint es ja definitiv zu geben, sonst bliebe die Heizung ja bei Außentemperatur X nicht kalt um 4 h morgens?

Oder habe ich einen Denkfehler?

Könnt ihr mir denn sagen, welche Heiz-Teile denn altersbedingt am ehesten den Geist so aufgeben, dass eine Reparatur wirtschaftlich unsinnig ist?

Der Brenner wurde ja gerade erneuert, die Tanks haben wir reinigen lassen. Der Kessel ist laut Schornsteinfeger (und irgendwelchen Wartungs-Werten?) für den Moment absolut in Ordnung.
Y
ypg
02.04.18 17:57
Liebe @Mizit

Hier sind so viele bereit, sich mit Dir das Wissen zu teilen.
Vielleicht solltest Du mal die Heizung und alles fotografieren? Vielleicht können die Jungs dann noch präziser werden?

Ich finde jetzt, 100 Euro nicht die Welt, wenn die Chance dabei ist, das Problem zu minimieren.
Klar, ihr braucht ab 4:30 keine warme Temperatur, aber es ist so, wie es ist: der Mieter braucht sie. Ob nun im EG oder Souterrain. Also gehen 100€ Miete in dieses Gerät, ob mit oder ohne Garantie. Vielleicht ist die nicht überprüfbare eingestellte Nachtabsenkung auch viel zu niedrig?
Versuch es mal 🙂
M
Mizit
02.04.18 18:32
Bin jetzt gerade im EG und kann hier nicht weg - ich versuche nachher ein gutes Foto im Keller zu machen und es dann vielleicht auf eine Größe zu kriegen, wie man hier posten kann? Gibt´s irgendeinen Trick, wie ich ein Bild mit dem iPhone machen kann und dies direkt hier rein kriege? Mir sagt es immer, das Foto sei "zu groß".

Naja, ich sag mal so: Wir haben wie sicher alle Neu-Besitzer zum einen schon in den ersten Monaten deutlich mehr im/am Haus gelassen als geplant. Und beim Wohnen merkt man ja auch schnell, was man gerne noch mehr, noch anders hätte usw. Wir haben aber auch keinen Geldesel hier. Laut meinem Mann gibt´s kein Gerät für 100 Euro, eher für 200-300 Euro und wenn das nach 3 Wochen den geist aufgibt, ist halt ein Elektrogerät aus den 90ern, ist das simply Pech.

Da wir ja auch Haupthaus und Einliegerwohnung nicht getrennt regeln können, müssten wir ja zusätzlich in diverse Funk-Thermostate investieren, damit nicht überall nachts um 4 Uhr die Heizung angeht. 4.30 Uhr reicht auch nicht, da will sie es nämlich längst warm haben , und das bitte auch im Sommer. Ist halt auch im Sommer im KellerG vermutlich nicht "warm", wenn man bei 21 Grad friert. Da sind für uns noch einige Dinge mit ihr zu klären, wenn diese Heizverhalten, was sie sich wünscht, ist für uns nicht über eine Pauschale wie vereinbart zu regeln und wir als Vermieter sind, soweit gedanklich sind wir immerhin, nicht bereit, Kosten für eine solche Investition, die wir nicht brauchen, alleine zu tragen.

Wir hatten uns gestern auf einer Osterfeier noch mit jemandem unterhalten, der von diesen Heizsachen auch etwas Ahnung hat und irgendwie sagt uns jeder, wir wären doch völlig irre, nochmal soviel Geld in eine 23 Jahre alte Ölheizung zu pumpen.

Wir haben von Fragen wie Gas-Therme oder andere Dinge noch zu wenig Ahnung, aber Neu-Kauf der Regelanlage und Ausrüstung des ganzen Hauses mit den Funkern wird uns an die 2000 Euro kosten und wenn man ab 10.000 Euro schon über eine neue Gas-Anlage reden kann, ist das ja irre viel Geld für uns-
B
Baumfachmann
03.04.18 00:00
Würde ich bei dir wohnen und frieren dann hättest Du entweder den Mieterschutz oder einen Anwalt am Hals zuzüglich einer Mietkürzung
Geiz ist cool.....
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