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ᐅ Heizersparnis: bis 95% Wärmerückgewinnung seriös berechenbar?

Erstellt am: 25.02.18 20:52
A
Aliban2014
A
Aliban2014
25.02.18 20:52
Guten Abend liebes Forum,


wir überlegen in unserem Neubau eine (zentrale) Wohnraumbelüftung einbauen zu lassen.

Bei der Recherche zu diesem Thema stoße ich immer wieder auf das Argument:
„...bis zu 90%-95% Wärmerückgewinnung, bei gleichzeitiger Heizersparnis“

Hier komme ich aber vom Verständnis nicht weiter.

Ich verstehe eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung so, dass diese mit Wärmerückgewinnung arbeitet, sodass die erzeugte Wärme möglichst (bis 90-95%) im Haus bleibt. Die warme Innenluft wird mit der kälteren (Winter) / wärmeren (Sommer) Außenluft gemischt und wieder ins Haus gebracht.

Diese „Heizersparnis“ bezieht sich doch ausschließlich auf die Zeit im Winter wenn man stattdessen z.B. Stoßlüften würde oder?

Kann man das überhaupt ausrechnen wieviel das einspart? Stelle mir das sehr wenig vor, wenn man zb 2x täglich für 5-10min lüften würden. Zumal ja auch nicht gesagt ist, dass man überhaupt 90-95% Wärmerückgewinnung erreicht?


Wir werden es davon nicht abhängig machen, aber es interessiert mich nur ob man das seriös vorab berechnen kann mit gewissen Annahmen ode ob jemand hierzu Erfahrungswerte hat?



Viele Grüße
A
Alex85
25.02.18 21:11
Die Wärmeverluste machen in einem modernen Neubau etwa 40-50% allein durch die Lüftung aus. Der Rest verschwindet durch Heizwärmetransmission durch Mauerwerk, Fenster, Bodenplatte und Dach.

Ja, das wird berechnet. Beim erstellen des Wärmeschutznachweises und/oder bei der Heizlastberechnung, um die Heizung korrekt auszulegen.

Ob die angegebenen 90% realistisch sind, sei aber nochmal dahin gestellt.
Testen tut dies u.A. das Passivhaus Institut. Unter passiv . de findest du die Testergebnisse.
L
Lumpi_LE
25.02.18 22:35
Mein Eindruck ist der OP meint mit einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung spart man 90% Heizkosten?
Man gewinnt lediglich 90% der Lüftungsverluste zurück. Wieviel man lüften muss ist genormt.
D
Deliverer
26.02.18 14:30
Aliban2014 schrieb:

Kann man das überhaupt ausrechnen wieviel das einspart? Stelle mir das sehr wenig vor, wenn man zb 2x täglich für 5-10min lüften würden.
Moin. Da ich dezentral und ohne Wärmerückgewinnung lüfte, kann ich nicht mit Werten dienen.

Da Luft aber ein schlechter Wärmespeicher ist, sind die Heizverluste durch Lüften generell gering.

Und selbst wenn es die oben genannten 40-50% wären, die dann zu 90% recycled werden, reden wir von 15-20,-€ im Monat, die eingespart werden können. Die Anlage sollte also keinerlei Wartungskosten verursachen und mal besser 20 Jahre laufen, damit sie sich überhaupt rechnet! ;-)
Mycraft26.02.18 17:03
Um Wirtschaftlichkeit geht es bei Lüftungsanlagen nicht wirklich. Entweder hat man eine und muss nicht mehr lüften, oder eben nicht.

Wie hoch die Verluste sind, hängt stark vom Gebäude ab. Bei einem „üblichen“ Haus aus den Siebzigern sind es rund 25% der aufgewendeten Energie...bei modernen energieeffizienten Gebäuden können es eben gern auch 50% sein, da einfach durch die Bauweise (Dämmung etc.) Viel weniger Energie nötig ist um die gleichen Temperaturen zu erreichen und zu halten.
A
Aliban2014
26.02.18 18:41
Vielen Dank für die bisherigen Antworten, damit ist die Frage hinsichtlich dem Argument „Heizersparnis“ geklärt.

@Lumpi_LE
Das ist wohl ein Missverständnis, wenn eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung 90% der Heizkosten sparen würde hätte das wohl jeder. So meinte ich das nicht.

Tatsächlich geht es ja aber „nur“ um die Lüftungsverluste, was mehr oder weniger meine Vermutung war.

Ich wollte keine Grundsatzdiskussionen anstoßen.


Vielen Dank an alle!

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