ᐅ Energiesparnachweis KfW55 -Ziel KfW40 - Frage: Schritte & Kosten
Erstellt am: 19.04.16 13:26
W
world-e
Hallo zusammen,
ich habe mal eine Statik- und Energiefrage:
Wir planen zur Zeit ein Haus in Holzständerbauweise mit Keller. Eine Lüftungsanlage ist auch vorgesehen, aber in diesem Energiesparnachweis nicht beachtet worden. Nach dem Energiesparnachweis ist es bisher ein Kfw55 Haus . Siehe Ausschnitte dazu im PDF. Falls weitere Infos nötig sind, bitte schreiben.
Als ich den Energieberater gefragt habe, was nötig sei, um auf Kfw40 zu kommen, meinte er, dass die Kellerdämmung 16cm anstatt 12cm dick sein muss. Daraus wurde resultieren, dass die Holzständerwand dicker werden muss (auch aus statischen Gründen). Auf meine Frage hin, ob man nicht die Holzfaserdämmung an der Außenwand dicker machen kann (120mm anstatt 60mm), um auf einen U-Wert Richtung 0,11 zu kommen, meinte er wiederum, dass dies nicht möglich sei, weil die Holzständer zu 2/3 auf der Bodenplatte bzw. Kellerdecke stehen müssen. Was auch wiederum zu einem dickeren Ständer führen wurde. Alles in allem wären es so 30000-40000€, sodass es sich nie amortisiert. Wie diese hohen Kosten zustande kommen, wurden mir nicht genauer erklärt.
Dazu meine Fragen:
1.) Was meint ihr zu den Mehrkosten, können diese realistisch sein?
2.) Die Holzfaserdämmplatten müssen doch nicht mit der Außenkante vom Beton bündig abschließen, sie können doch auch überstehen oder? Wenn die Holzfaserdämmplatten dicker werden, stehen die einfach ein wenig (6cm) weiter heraus, ohne dass sich am Ständerwerk etwas ändern muss. Und wenn die Holzfaserdämmplatte weiter raussteht, kann ja auch die Kellerdämmung dicker werden.
3.) Welche Möglichkeiten hätte ich sonst noch, um kostengünstig auf KfW40 zu kommen?
Hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen, damit ich es besser verstehe. Vielen Dank
ich habe mal eine Statik- und Energiefrage:
Wir planen zur Zeit ein Haus in Holzständerbauweise mit Keller. Eine Lüftungsanlage ist auch vorgesehen, aber in diesem Energiesparnachweis nicht beachtet worden. Nach dem Energiesparnachweis ist es bisher ein Kfw55 Haus . Siehe Ausschnitte dazu im PDF. Falls weitere Infos nötig sind, bitte schreiben.
Als ich den Energieberater gefragt habe, was nötig sei, um auf Kfw40 zu kommen, meinte er, dass die Kellerdämmung 16cm anstatt 12cm dick sein muss. Daraus wurde resultieren, dass die Holzständerwand dicker werden muss (auch aus statischen Gründen). Auf meine Frage hin, ob man nicht die Holzfaserdämmung an der Außenwand dicker machen kann (120mm anstatt 60mm), um auf einen U-Wert Richtung 0,11 zu kommen, meinte er wiederum, dass dies nicht möglich sei, weil die Holzständer zu 2/3 auf der Bodenplatte bzw. Kellerdecke stehen müssen. Was auch wiederum zu einem dickeren Ständer führen wurde. Alles in allem wären es so 30000-40000€, sodass es sich nie amortisiert. Wie diese hohen Kosten zustande kommen, wurden mir nicht genauer erklärt.
Dazu meine Fragen:
1.) Was meint ihr zu den Mehrkosten, können diese realistisch sein?
2.) Die Holzfaserdämmplatten müssen doch nicht mit der Außenkante vom Beton bündig abschließen, sie können doch auch überstehen oder? Wenn die Holzfaserdämmplatten dicker werden, stehen die einfach ein wenig (6cm) weiter heraus, ohne dass sich am Ständerwerk etwas ändern muss. Und wenn die Holzfaserdämmplatte weiter raussteht, kann ja auch die Kellerdämmung dicker werden.
3.) Welche Möglichkeiten hätte ich sonst noch, um kostengünstig auf KfW40 zu kommen?
Hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen, damit ich es besser verstehe. Vielen Dank
Andere Frage zum Thema Energiesparnachweis:
Die 12cm Dämmung unter Bodenplatte ist bei “Schichtaufbau und U-Werte der verwendeten Bauteile (S.40) nicht vorhanden, aber bei Wärmebrückenberechnung (S.11). Wie ergibt sich der U-Wert 0,164 bei Grundfläche (S.2)? Mit dem U-Wert aus Wärmebrückenberechnung Kellerboden (S.11) 0,183 oder mit dem U-Wert 0,365 multipliziert mit Faktor 0,4-0,5? Wie wird das normal gehandhabt? Der U-Wert des Schichtaufbaus und der U-Wert der Wärmebrückenberechnung sollte doch identisch sein.
Siehe Keller.pdf oder gesamter Energiesparnachweis.
Die 12cm Dämmung unter Bodenplatte ist bei “Schichtaufbau und U-Werte der verwendeten Bauteile (S.40) nicht vorhanden, aber bei Wärmebrückenberechnung (S.11). Wie ergibt sich der U-Wert 0,164 bei Grundfläche (S.2)? Mit dem U-Wert aus Wärmebrückenberechnung Kellerboden (S.11) 0,183 oder mit dem U-Wert 0,365 multipliziert mit Faktor 0,4-0,5? Wie wird das normal gehandhabt? Der U-Wert des Schichtaufbaus und der U-Wert der Wärmebrückenberechnung sollte doch identisch sein.
Siehe Keller.pdf oder gesamter Energiesparnachweis.
Rübe1 schrieb:
Der Wandaufbau ist konzeptloskannst du das mal genauer erläutern?Ich habe mir mal die Testversion von der Rowa Software besorgt.
die 0,164 (Grundfläche, Seite2) ist der U-Wert 0,365 des Kellerbodens (Seite40) mit dem Faktor 0,45 multipliziert. Also wurde bei dieser Berechnung keine Perimeterdämmung unter der Bodenplatte miteinbezogen, bei der Wärmebrückenberechnung (Seite11) schon.
Was mir auch noch komisch vorkommt, ist der Grundflächenumfang von 85,0m (Seite8). Der Grundflächenumfang sollte doch nur 38,5m sein (bei 10,5x8,75m). Oder wird dieser anderes berechnet? Vielleicht kann mir das jemand kurz erklären. Danke
die 0,164 (Grundfläche, Seite2) ist der U-Wert 0,365 des Kellerbodens (Seite40) mit dem Faktor 0,45 multipliziert. Also wurde bei dieser Berechnung keine Perimeterdämmung unter der Bodenplatte miteinbezogen, bei der Wärmebrückenberechnung (Seite11) schon.
Was mir auch noch komisch vorkommt, ist der Grundflächenumfang von 85,0m (Seite8). Der Grundflächenumfang sollte doch nur 38,5m sein (bei 10,5x8,75m). Oder wird dieser anderes berechnet? Vielleicht kann mir das jemand kurz erklären. Danke
Inzwischen gibt es Neuigkeiten und es wurde berechnet, welche U-Werte nötig sind, um auf KfW40 zu kommen. Und zwar sollte der U-Wert der Außenwand nun 0,11 W/m²K sein. Allerdings wurde bei der Berechnung der Ständer vergrößert und mit Thermofibre ausgefüllt "Wand_Thermofibre.pdf". Die andere Idee ist, dass man die außenliegende Holzfaserdämmplatten auf 120mm verdoppelt.
Welcher Wandaufbau ist nun der bessere oder welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich hierbei? Der ursprüngliche Wandaufbau + 120mm Holzfaserdämmplatten scheint am einfachsten umzusetzen sein und dementsprechend günstiger. Oder spricht etwas gegen "Wand_120.pdf" ?
Danke
Welcher Wandaufbau ist nun der bessere oder welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich hierbei? Der ursprüngliche Wandaufbau + 120mm Holzfaserdämmplatten scheint am einfachsten umzusetzen sein und dementsprechend günstiger. Oder spricht etwas gegen "Wand_120.pdf" ?
Danke
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