ᐅ Bitte um Bewertung Heizungs-/ Lüftungskonzept für Neubau Einfamilienhaus
Erstellt am: 31.12.15 19:32
H
holg182
Hallo zusammen,
Wir planen den Bau eines freistehenden Einfamilienhaus, ca. 160qm, auf einem 1100qm Ortsrand-Grundstück mit leichter Hanglage auf Schieferboden. Wir peilen so in etwa einen Kfw 70 Wert an, ohne dass wir bei der jetzigen Zinslage auf die entsprechende Förderung angewiesen sind. Insgesamt kommen wir ganz gut mit der Planung voran, aber beim Thema Heizung / Lüftung sind wir nicht sicher ob das was wir vorhaben, so Sinn macht. Daher freuen wir uns über Eure Meinungen dazu 🙂
Insgesamt möchten wir natürlich einfach und günstig bauen und betreiben, schön wäre wenn wir das zusätzlich mit gutem Gewissen gegenüber der Umwelt tun könnten. Unsere Idee:
- recht gut gedämmter Baukörper (s.o.), ohne dass das ein Fass ohne Boden wird.
- Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Pelletofen im Wohnzimmer
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung
- Fußbodenheizung
Idee dabei ist, dass die Luft-Wasser-Wärmepumpe das Haus soweit mit Wärme versorgt, und der Pelletofen im Wohnzimmer zusätzlich unterstützt sobald es draußen sehr kalt wird. Im besten Fall sogar automatisch, also so dass der Pelletofen anspringt sobald die Temperatur außen auf einen bestimmten Wert, zB -3Grad, fällt.
Hierzu nun ein paar Fragen an Euch Experten:
1. macht das Ganze so Sinn?
2. oder fährt man mit Gas insgesamt besser / einfacher / günstiger in Anschaffung, Betrieb und Wartung?
3. sollte der Pelletofen bei unserer Idee wasserführend sein oder eher nicht?
4. sollte die Kontrollierte-Wohnraumlüftung über eine Wärmerückgewinnung verfügen oder muss das nicht unbedingt sein? Macht hier eher zentral oder dezentral Sinn?
5. wie finde ich jemanden, der uns für diese Konstellation passende Geräte (und nicht unbedingt die, an denen er am meisten verdient) einplanen, empfehlen, anbieten und einbauen kann?
Vielen Dank für Eure Meinungen hierzu - und schonmal einen Guten Rutsch 🙂
Wir planen den Bau eines freistehenden Einfamilienhaus, ca. 160qm, auf einem 1100qm Ortsrand-Grundstück mit leichter Hanglage auf Schieferboden. Wir peilen so in etwa einen Kfw 70 Wert an, ohne dass wir bei der jetzigen Zinslage auf die entsprechende Förderung angewiesen sind. Insgesamt kommen wir ganz gut mit der Planung voran, aber beim Thema Heizung / Lüftung sind wir nicht sicher ob das was wir vorhaben, so Sinn macht. Daher freuen wir uns über Eure Meinungen dazu 🙂
Insgesamt möchten wir natürlich einfach und günstig bauen und betreiben, schön wäre wenn wir das zusätzlich mit gutem Gewissen gegenüber der Umwelt tun könnten. Unsere Idee:
- recht gut gedämmter Baukörper (s.o.), ohne dass das ein Fass ohne Boden wird.
- Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Pelletofen im Wohnzimmer
- Kontrollierte-Wohnraumlüftung
- Fußbodenheizung
Idee dabei ist, dass die Luft-Wasser-Wärmepumpe das Haus soweit mit Wärme versorgt, und der Pelletofen im Wohnzimmer zusätzlich unterstützt sobald es draußen sehr kalt wird. Im besten Fall sogar automatisch, also so dass der Pelletofen anspringt sobald die Temperatur außen auf einen bestimmten Wert, zB -3Grad, fällt.
Hierzu nun ein paar Fragen an Euch Experten:
1. macht das Ganze so Sinn?
2. oder fährt man mit Gas insgesamt besser / einfacher / günstiger in Anschaffung, Betrieb und Wartung?
3. sollte der Pelletofen bei unserer Idee wasserführend sein oder eher nicht?
4. sollte die Kontrollierte-Wohnraumlüftung über eine Wärmerückgewinnung verfügen oder muss das nicht unbedingt sein? Macht hier eher zentral oder dezentral Sinn?
5. wie finde ich jemanden, der uns für diese Konstellation passende Geräte (und nicht unbedingt die, an denen er am meisten verdient) einplanen, empfehlen, anbieten und einbauen kann?
Vielen Dank für Eure Meinungen hierzu - und schonmal einen Guten Rutsch 🙂
S
Sebastian7905.01.16 09:47Da die Grundstücke ja eher kleiner als größer werden, ist das mit dem "Außengerät irgendwo hin, wo es nicht stört" schon so eine Sache...
Gerade die günstigen Geräte machen im Winter schon Krach - egal, ob sie Normen einhalten. Bei meinem Vater im Osten am Rand von Berlin haben das so viele in ihre Hütten gebaut - grässlich.
Gerade die günstigen Geräte machen im Winter schon Krach - egal, ob sie Normen einhalten. Bei meinem Vater im Osten am Rand von Berlin haben das so viele in ihre Hütten gebaut - grässlich.
B
Bauexperte05.01.16 11:46Grym schrieb:
Ein anderes interessantes Thema was Herr Prof. Leukefeld ab und an mal angesprochen hat ...Bevor Du diesen und andere "Experten" bemühst, solltest Du Dich über deren Verbandelungen informieren, bevor Du deren Meinungen weiterträgst.Bevor Du fragst - ja, ich habe ihn persönlich kennengelernt.
Grüße, Bauexperte
Ist schon klar, aber das irgendwann mal Strom im Winter teurer sein könnte (könnte!), ist jetzt auch nicht ganz abwegig, oder? nicht nur die paar WPs, auch sind die Leute ja eher vorm Tv als draußen, haben Licht, nutzen Trockner statt Wäsche aufzuhängen usw... Und wenn im Neubau 50 Prozent und mehr WPs eingebaut werden und auch bei Umrüstung WPs kommen, steigt der Strombedarf im Winter weiter an... Elektroautos verbrauchen bei Kälte mehr... Das ist jetzt alles eher eine sehr langfristige Ueberlegung... Im Sommer Decken Haushalte den großen Teil selbst durch Photovoltaik und Akku...
S
Sebastian7905.01.16 12:29Ach, Wind und Wasser fließen nicht im Winter/Nachts? Kehr, wusste ich gar nicht...
S
Sebastian7905.01.16 12:34Ach so, Du meinst, jeder hat später ne eigene Photovoltaikanlage?
Träume weiter...
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