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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 13.03.2010
Beiträge: 77
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Hallo,
hat vielleicht jemand Erfahrungen mit SMP Immobilien in München od. Umgebung? Oder mit Jura Planungsbüro? Wir wären nämlich an einem Objekt dieser Anbieter interessiert. MfG Hans Meier |
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#2 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.03.2010
Beiträge: 13
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Ich habe mit dieser Firma unter ihrem früheren Namen SVP Immobilien
(Inhaberin Frau S.) die im Folgenden genannten Erfahrungen sammeln können, die ich ausdrücklich nur auf meinen Bau beziehe und nicht verallgemeinert verstanden haben will, daher in der Vergangenheit schildere. Jedoch sind mir etliche andere Fälle bekannt, die ein sehr ähnliches Schicksal erlitten haben. Die Firma SVP Immobilien/Frau S. bot im Raum München günstige Reihen-, Doppel- und auch Einfamilienhäuser an. Diese wurden häufig mit Grundstück angeboten, konnten aber auch nur als Bauleistung auf vorhandenem oder anderweitig besorgtem Grundstück erworben werden. Die Firma SVP Immobilien war aber nicht selbst eine Baufirma, sondern stellte nur den Kontakt zwischen mir als Bauherren und einer der Baufirmen her, für die sie die Kunden beschaffte. Zur Zeit meines Baues hatte Frau S. drei solcher Baufirmen zur Disposition. Zudem arbeitete Frau S. mit einem Architekten zusammen, der die Hauspläne / Baueingabeplanung erstellte bzw entsprechend meinem Bedarf anpasste. Auf Wunsch wurde auch ein Notar besorgt und der Schriftverkehr mit dem Notariat über Frau S. abgewickelt, auch wenn das Grundstück nicht über Frau S. gefunden und erworben wurde. Für diesen Service und weitere Leistungen, die aber erst später mit der Aufbereitung des Baugrundstückes erbracht werden sollten, war eine nicht unbedeutende Summe xx000,- Euro an Frau S. zu zahlen. Die Werkverträge mit dem Bauunternehmen wurden anschließend nur zwischen mir als Bauherren und dem Unternehmen geschlossen. Die Mitwirkung von Frau S. war die Beistellung von Standardverträgen und erste Kontaktherstellung mit dem Bauunternehmen. Alle weiteren Feinabsprachen und diesbezüglichen Vertragsänderungen wurden nur zwischen mir und dem Bauunternehmen ohne Frau S. gemacht. So weit, so gut. Hauspreis plus Zahlung an Frau S. waren im Vergleich immer noch günstig, wenn nur der Bau wie vertraglich vereinbart zu Ende geführt worden wäre. Leider hat das von Frau S. vermittelte Bauunternehmen meinen Bau zunächst erheblich verzögert und mußte schließlich wegen Untätigkeit nach VOB gekündigt werden. Selbstverständlich waren die bis dahin geleisteten Raten deutlich höher als die vorhandene Bauleistung. Von diesem Unternehmen war aber leider nichts mehr zu holen. Der Insolvenzverwalter hat später meine Ansprüche aus von mir nicht nachvollziehbaren Gründen nicht anerkannt. Wie übrigends auch die vieler oder gar aller anderen geschädigten Bauherren, soweit mir bekannt ist. Kurz danach ist auch das zweite Bauunternehmen aus dem Fundus der Frau S. den gleichen holprigen Weg gegangen und hat etliche Ratlose hinter sich gelassen. Schlußendlich hat jeder der Dutzende Geschädigte beider Firmen seinen Bau mit anderen Unternehmen fertigstellen müssen. Dummerweise war bei mir aber kein anderes Unternehmen bereit, die restlichen Bautätigkeiten zu den ursprünglich angedachten Preisen zu verrichten. Somit waren meine Mehrkosten über 25% des ursprünglichen Hauspreises. Dafür hätte ich ein deutlich besseres Haus von renommierten alteingesessen Firmen bauen lassen können, vermutlich ohne den Ärger, den ich erleben durfte. Es liegt mir fern, dieses finanzielle Fiasko allein auf Frau S. schieben zu wollen. Aber als Maklerin, die sie nicht sein wollte ('Makler haben doch so einen schlechten Ruf'), hätte sie vielleicht doch ihre Bauunternehmen besser im Blick haben können und neue Bauinteressenten nicht mehr an die maroden oder marode werdenden Firmen herantragen dürfen. Ich selbst war einfältig genug, zuviel Vertrauen in die beteiligten Firmen zu haben und einige der haufenweise bekannten guten Ratschläge nicht genau zu beachten. Diese würden heute lauten, um nur ein paar zu nennen: - alle Referenzadressen aufsuchen und die Leute persönlich befragen, nicht nur am Telefon aushorchen. (Wahrscheinlich sind nur die aufgelistet, die relativ problemlos abgelaufen sind. Fragen, ob Problemfälle bekannt sind, die nicht in der Referenzliste erscheinen.) - bei ersten Anzeichen von Mißtrauen sofort abrechen; (Sieht so ein ordentliches Büro einer professionellen Firma aus? Ist die Anzahl der Angestellten für so viele Objekte ausreichend? Sind die Möbel in den Plänen für Erwachsene oder Kinder gedacht? Pläne nachmessen!) - zu aktuellen Baustellen fahren und stundenlang beobachten. Rührt sich da was? Erfahrungen der Bauarbeiter mit der Baufirma erfragen. Nachbarn fragen, ob da immer so viel/wenig los war oder auch mal lange nichts passiert ist. Bei viel Glück anwesende Bauherren nach ihren Erlebnissen mit der Baufirma fragen. - im Bauamt nachfragen, ob das Unternehmen auf der schwarzen Liste steht und nur gegen Vorauszahlung bedient wird. - keine Vorauszahlungen im Zahlungsplan akzeptieren, sondern erst nach erbrachter Leistung zahlen. - Ratenhöhe mit Gegenwert der erbrachten Leistung abstimmen. Häufig sind die ersten Raten viel zu hoch. etc. Dann war da noch eine Kleinigkeit: Wenn man nicht das Grundstück, sondern nur die Bauleistung über Frau S. erworben hat, wurden damals viele ihrer Kunden, so auch ich, vom Finanzamt Mühldorf gezwungen, die Grunderwerbssteuer auch auf den Hauspreis zu zahlen. Und das, obwohl für geradlinig denkende Bürger eindeutig und nachweisbar das Grundstück nicht über Frau S./SVP Immobilien gekauft wurde, d.h. keine Kopplung zwischen Grundstücks- und Hauserwerb vorgelegen hat (". miteinander stehen und fallen ..."). Ob dieser staatliche Handstreich rechtens war, wird sich noch erweisen, da mein Prozeß gegen das FA Mühldorf zur Zeit noch aussteht. Fazit: Der Kauf meines Hauses über die Firma SVP Immobilien hat mich sehr viel Nerven, Zeit und Extrageld gekostet und meine Lebensführung und Perspektiven tiefgreifend geändert, leider nicht zum Positiven. Dies laste ich aber ausdrücklich nicht der Firmeninhaberin Frau S. an, sondern hauptsächlich meiner eigenen Einfalt und Leichtgläubigkeit; und der im Nachhinein falschen Entscheidung, eine mir angebotene Arbeitsstelle im Ausland nicht anzunehmen und auf diese Weise unser fürsorgliches deutsches Vaterland für immer zu verlassen. Es bleibt die vage Hoffnung, daß alle daraus gelernt haben und es in Zukunft besser wird. Passauf |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.04.2010
Beiträge: 8
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Kennen wir uns??? Uns ging es genauso...
viele Grüße Karen |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.03.2010
Beiträge: 13
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Vermutlich kennen wir uns, zumindest vom Namen und der E-Mail Adresse her. Viele frühere Betroffene sind ja im Pool und wissen voneinander.
Und wer neu hinzu kommt: Herzlich willkommen im Club. |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.04.2010
Beiträge: 1
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Hallo liebe an SMP interessierte,
ja, wir haben Erfahrungen gemacht. Und um dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Zusammenarbeit mit SMP Immobilien zu helfen sei ein Teil unserer Erfahrung hier sehr neutral und unemotional dargestellt (Forumsregeln): Sind Okt./Nov. 2007 mit SMP in Kontakt gekommen und haben ein GS für eine DHH in München Perlach Unterbiberger Str. 29 reserviert (2000€ Res. Gebühr bez.) sowie einen obligatorischen Vertrag über Planungs- und Projektierungskosten abgeschlossen (19000€ bez.). Eine Baufirma sollte bei Bedarf vermittelt werden. Das insgesamt ca. 1500 Qm grosse Muttergrundstück sollte parzelliert werden und letztendlich 3 DH (6 DHH) aufnehmen, d.h. es waren noch 5 weitere Parteien im Spiel. Nov 07 bis Mitte Feb. 08 standen dann für uns ganz im Zeichen der individuellen Hausplanung, wobei ab Jan 08 immer mehr Druck seitens SMP spürbar war, möglichst bald den Notartermin für den GS-Kauf zu machen. In dieser Zeit stellte sich leider auch heraus, dass die ursprüngliche Planung von SMP zur Positionierung der 3 DH auf dem GS so überhaupt nicht umsetzbar war, da ein auf dem GS befindlicher Altbau stehen bleiben musste. Für 19T€ Planungs-und Projektkosten hätten wir erwartet, dass so etwas im Vorfeld geklärt wurde. War es aber offensichtlich nicht. Es wurde also mehrfach umgeplant, was dazu führte, dass "unser" TeilGS erst mal von 319 auf ca. 370 Qm grösser wurde (zu 10T€ Aufpreis - wäre akzeptabel gewesen) und dann aber mit 271 Qm um ca. 50 Qm kleiner wurde als ursprünglich (komischerweise aber zu den urspr. Kosten - seltsam). Dann kamen die notwendigen Umplanungen am Haus. Durch das veränderte GS-Maß mussten die Abstandsflächen neu betrachtet werden, was sich so auf die Raumhöhen auswirkte, dass diese für unser Empfinden zu gering wurden. V.a. im DG nur noch ca. 2,20 m in der Raummitte, d.h. geringe Dachneigung, zusätzliche Gaube= zusätzliche Kosten...) und lichtes Maß unter 2,40 in den Wohnräumen, was den Einbau einer Fußbodenheizung wahrscheinlich nicht möglich gemacht hätte. An diesem Punkt beschlossen wir Anfang Februar 2008 zwar schweren Herzens aber letztendlich doch glücklicherweise aus dem Projekt auszusteigen, was gem. beider o.g. Verträge/Vereibarungen solange möglich sein sollte, solange noch kein Kaufvertrag über das GS erfolgt war. Sowohl Planungs-/Projektgebühr als auch Reservierungsgebühr waren für diesen Fall von der SMP zurückzuerstatten. Letztendlich hat es fast 2 Monate (!)und etlichen Schriftverkehr gedauert, die 19T€ zurück zu bekommen und mehr als ein halbes Jahr und Androhung von rechtlichen Schritten für die Rückzahlung der Reservierungsgebühr. Auch wurde der Bauherrenwechsel weder von der "Projektantin" SMP an die Baubehörde gemeldet noch wurden wir betreuend darüber in Kenntnis gesetzt, dass dies durch uns als Bauherr zu erledigen sei. Das haben wir allerdings erst 3 Monate nach unserem Abschied aus dem Projekt auf Grund eigener Recherchen herausgefunden... Fazit: Ich persönlich würde nach unserer Erfahrung kein Geschäft mehr mit SMP Immobilien machen oder mich auch nicht mehr auf eine ähnlich gestrickte Projektkonstellation mehr einlassen, auch wenn der Augangspreis sich verlockend anhört. Von einem professionellen Projektanten, der dann gerne auch ein angemessenes Honorar erhalten darf - erwarte ich als Kunde eine bessere Planung und Projektabwicklung (v.a. im Vorfeld), als die wie wir sie in diesem Fall erlebt haben. Wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung und gründet sich nur auf der einen persönlich gemachten Erfahrung im beschriebenen Projekt. Allerdings könnte ich zu diesem Projekt noch einige weitere Details darstellen, die alle zum dargestellten Bild passen... Wir haben mittlerweile eine gebrauchte Immobilie in der Nähe gekauft (WYSWYG) und verfolgen seit Feb. 2008 immer mal wieder die "Entwicklung" in der Unterbiberger Str. Nach unseren letzten Informationen soll nun mehr als 2 Jahre später (!) im Juli 2010 mit dem Bau begonnen werden... (im Münchner Merkur wird aktuell wieder eines dieser o.g. Teil-Grundstücke zu ca. 200 QM mit DHH von SMP angeboten - der Angebotspreis hat sich im Vergleich zum Preis vor ca. 2 Jahren interessant entwickelt) |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 15.04.2010
Beiträge: 1
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Hallo,
auch wir haben eine Erfahrung mit diesem Immobilienbüro gemacht und sind zum Glück wieder gut ausgestiegen, nachdem wir den Vertrag nicht unterschrieben haben. Wir haben auch schon von einigen Leuten gehört, die negative Erfahrungen gemacht haben. Uns wurde ein Kaufvertrag für ein Grundstück angeboten und ein separater Vertrag mit einem Bauunternehmer der dann das Haus baut (Reiheneckhaus, insgesamt waren 2 x 3 Häuser geplant). Wir haben die Verträge kontrollieren lassen und der Rechtsanwalt hat uns dringenst abgeraten, weil der Preis für das Grundstück viel zu teuer war und der für das Haus zu niedrig bemessen wurde. Das Problem ist, wenn der Bau nicht zustande kommt, weil der Bauunternehmer bankrott ist, bleibt man auf seinem Grundstück sitzen und muss sich zusätzlich mit zwei anderen Parteien einig werden, wie es weiter geht. Und ein neuer Bauunternehmer (wie bereits hier im Forum geschildert) verlangt dann einfach mehr Geld für dasselbe Objekt. Auch wir verfolgen den Hausbau auf diesem Grundstück seitdem weiter. Eigentlich hätte der Bau bereits im Herbst 2009 starten sollen, jetzt wurde mit dem Abriss des bestehenden Hauses im März 2010 begonnen. Unser Tipp: Niemandem trauen, auch einem Notar nicht und immer die Verträge vorher von einem Anwalt prüfen lassen! |
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