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| Umfrageergebnis anzeigen: würdest du mit einer insolventen firma bauen? | |||
| ja, ich sehe dabei kein problem |
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3 | 1,28% |
| nein, dieses risiko würde ich niemals eingehen |
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225 | 96,15% |
| vielleicht, müsste man aber im detail abklären |
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5 | 2,14% |
| keine ahnung, da kenn ich mich nicht aus |
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1 | 0,43% |
| Teilnehmer: 234. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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#301 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.02.2010
Ort: Bruchsal
Beiträge: 24
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Hallo Zusammen,
auch wenn ich meinen Vertrag mittlerweile gekündigt habe und ich mich folglich gegen die Argumentation des IV entschieden habe finde ich es sehr schade und sehr ungerecht, wie hier im Forum diskutiert wird. Ich kann speedey und Kobold nur beipflichten. Egal wie sauer man ist, die hier anstehenden Entscheidungen sollte man nicht aus dem Bauch heraus treffen, sondern nach Faktenlage (am Besten mit einem juristischen Beistand). Dafür ist es aber notwendig sich die Argumente erst einmal anzuhören und zu werten. Und das Angebot des IV ist so schlecht nicht. Es hat halt seine Risiken. Aber auch ein neuer Vertrag mit wem auch immer hat seine Risiken. Nicht nur, dass jetzt weniger Geld zur Verfügung steht sondern auch der "Neue" kann ja über den Jordan gehen. Eine Garantie für einen besseren Ausgang habt Ihr da auch nicht. Die Kollegen posten hier ihre Meinungen in der Hoffnung, dass sie vielleicht jemanden helfen und diese Meinung ist genauso viel Wert wie die der anderen Kollegen. Den Anderen wird ja auch nicht unterstellt Mitarbeiter anderer Baufirmen zu sein die Aufträge erhaschen wollen. Also konzentriert auch doch wieder auf die eigentlichen Probleme. Mir jedenfalls haben die meisten Beiträge geholfen mit der Situation klar zu kommen. Die Entscheidung für die Kündigung hat aber nichts mit den emotionalen Äußerungen hier im Forum zu tun sondern beruht auf eine Abwägung der Fakten, zu denen auch die Aussagen des IV gehören. Die Entscheidung ist in Meinen Augen ganz individuell zutreffen. Diese pauschalen Aussagen helfen hier glaub ich keinem weiter. CU PS auch ich bin nicht der IV. Ich bin auch nicht verwandt, verschwägert oder in einem Abhängigkeitsverhältnis. Der oder die IVs erfüllen in unserm Staat eine wichtige Aufgabe. Aber auch er kann die Welt nicht retten und alle Fehler der Vergangenheit ungeschehen machen. Nur weil er für seine Arbeit auch Geld bekommt und wie jeder hier im Forum eigene Interessen verfolgt, die nun mal nicht mit den Euren übereinstimmen müssen. Ist er auch nicht Euer Feind. |
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#302 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 09.02.2010
Beiträge: 56
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Zitat:
Einen Bauunternehmer vor Ort (die haben dann auch die Leute mit denen die zusammenarbeiten) nehmen. Bauunternehmer arbeiten oft mit Zimmereien, Verputzern, Elektrikern, Fliesenlegern, Erdarbeitern usw. zusammen. Außerdem treten die meist in Jeans und Hemd auf und nicht im schwarzen Anzug. Den Verlust den ich habe werde ich leider nicht so schnell reinholen können. Auch nicht durch Eigenleistungen, ich muss ja auch noch meiner eigentlichen Tätigkeit nachgehen und meine Familie ernähren. Sonst kann ich gleich R.I.P. Viele Grüße und Danke Inova ! Geändert von ADMIN (13.03.2010 um 12:38 Uhr) Grund: zitat richtiggestellt |
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#303 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 09.02.2010
Beiträge: 56
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Zitat:
wollte ich nur zum Niveau hinzufügen ! |
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#304 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.03.2010
Beiträge: 6
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Zitat:
Dies könnte (vielleicht? Das ist ja eben die Frage!) umgangen werden, wenn die Ansagen des IVs tatsächlich haltbar sind - und das kann nur ein Fachanwalt beurteilen: Was geschieht mit den Treuhandkonten nach dem 30. April? Wenn im SCHLIMMSTEN Fall Inovahaus abgewickelt wird, besteht da (schon wieder?) ein Risiko, eingezahltes Geld zu verlieren? Der Knackpunkt scheint eben der 30. April zu sein, und wie es DANN weitergeht. Ist das Gewerk bis dahin fertig, dann passt's ja - aber was, wenn nicht? Die einzelnen Gewerke selbst sind nach dem Zeitplan des IVs ja mit überschaubaren Zeiten angesetzt - aber was ist, wenn am 30. April noch ein, zwei Tage zum Fertigstellen fehlen? Macht der Handwerker das dann trotzdem noch (der Auftrag ist ja erteilt, das Geld geparkt), oder lässt der IV die Schranke runter (zur Insolvenzmassensicherung - furchtbares Wort) und die Arbeiten einstellen (da würden dann SEINE und MEINE Interessen auseinander gehen und sogar völlig gegeneinander stehen)? Auch mich würde ein Kommentar dazu von Herrn Nielson freuen, da ich die rechtlichen Zusammenhänge und Vorschriften(?) immer noch nicht verstehe. Wenn im BESTEN Fall Inovahaus weitergeführt wird, gelten die Verträge und Zusagen dann auch weiterhin? Das scheint so vom IV geplant zu sein (und die Mitarbeiter von Inovahaus, die man unten trifft, bestätigen dieses Ziel) - geplant, nicht garantiert. Ganz gleich, wie genau es weitergeht, das Angebot des IVs steht und fällt m.E. bisher mit dem Treuhandmodell und damit mit der rechtzeitigen FERTIGSTELLUNG angefangener (im Voraus auf das Treuhandkonto bezahlter) Gewerke: wird die angefangene (und quasi bezahlte, da vorab überwiesene) Leistung VOLLSTÄNDIG erbracht, ist es fast nebensächlich, ob Inovahaus weitergeführt wird oder nicht - im besten Falle wird zu den bekannten Konditionen weitergebaut, im schlechteren muss mit anderen Firmen weitergebaut werden* - aber wie werden dann die Treuhandkonten aufgelöst? (*Und da könnte es dann teurer werden - ganz gleich, ob jetzt oder später. "Nur raus aus der Sch..." muss sich nicht zwangsläufig auf Inovahaus beziehen, sondern sollte sich vor allem auf den Kosten- und auch den Zeitfaktor beziehen - es KÖNNTE eine Lösung sein, weiterzumachen, aber das hängt von jedem Einzelfall ab (und ist auch gar nicht für alle möglich).) Es dreht sich nach meinem Verständnis(?) also alles um dieses TREUHANDKONTO: IST das SICHER, oder SCHEINT das nur sicher? Was genau gibt es da zu beachten? Herr Nielson? Für eine fundierte Risikoabwägung (genau darum handelt es sich ja im Grunde) werden möglichst ALLE Fakten gebraucht, und der eine noch unklare Punkt ist für mich eben das Treuhandmodell in Zusammenhang mit dem Stichtag 30. April! Andere Firmen und Handwerker muss man erst mal zum eingeplanten Preis finden, und auch von denen könnte der eine oder andere während der Gewährleistungsfristen insolvent oder bankrott gehen. Bitte, Herr Nielson, wie sehen Sie das? Geändert von Kobold (13.03.2010 um 13:19 Uhr) Grund: Ergänzende Gedanken |
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#305 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.03.2010
Beiträge: 6
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Oder ganz kurz und knapp formuliert:
1.- Falls Inovahaus in die endgültige Insolvenz gehen sollte, wie zügig geschieht dann die Abrechnung der Treuhandkonten, d.h. wann sind "übrige" Mittel auch wieder *verfügbar*? 2.- Falls Inovahaus in die endgültige Insolvenz gehen sollte, wird dann der vorläufige IV auch der endgültige? Gelten seine Zusagen dann nicht auch automatisch weiter? Alles andere ist (für mich) soweit geklärt. Geändert von Kobold (13.03.2010 um 13:40 Uhr) Grund: (Betonung auf *Verfügbarkeit* der Gelder) |
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#306 (permalink) |
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S-Moderator
Registriert seit: 03.03.2009
Ort: Speckmannstrasse 23, in 21220 Seevetal, Telefon Neu 04105 - 770 86 - 10/11
Beiträge: 127
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Hallo an Alle!
Wir möchten vorab nochmals alle einzelnen Fragen formulieren und dann farblich abgesetzt die Anworten hinzufügen. Es muss an dieser Stelle ebenso klar gestellt werden, dass alle Antworten mit unseren beteiligten Anwälten besprochen und sofern sie rechtsberatende Inhalte ausweisen sollten, aus den Einlässen der Anwälte genehmigt textlich mit eingefügt wurden.
Besonders, wenn man gesagt bekommt, Ihr zuviel gezahltes Geld ist weg, der Bau wird nun noch teurer und Sie müssen nachfinanzieren, wir bauen für Sie fertig, aber nur wenn Sie das Geld im Voraus leisten (macht übrings die Bank schon garnicht mit, "Pflicht zur Werterhaltung gegenüber dem Hypothekendarlehn). Mal davon abgesehen, wo dafür die Qualifikation des IV ist und das er die Gewährleistung garnicht an Sie abtreten kann, ohne die schriftliche Zustimmung des ausführenden Bauunternehmens. Wir könnten immer weiter schreiben, da es noch viele Punkte mehr gibt, welche Risiken ausweisen, das würde aber hier den Rahmen sprengen. Wenn Sie also Fragen haben, dann bitte mit möglichst wenigen ausschweifenden Ausführungen knapp formulieren. Wir werden uns dann bemühen diese zu beantworten. Ach übrings, nochmal an den IV, der schließlich hier mitliest, unser Angebot steht immer noch, dass Sie sich mit uns in Verbindung setzen können.
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