Eine Wärmepumpe ist eine Maschine, die meist mit Strom angetrieben wird und durch abkühlen von Aussenluft, Flusswasser etc. Heizenergie von 50°C gewinnt. Prinzipiell ist die Wärmepumpe dieselbe Maschine wie ein Kühlschrank. Bei der Wärmepumpe entziehen wir der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser Wärme.Es kommen vier Arten von Wärmequellen in Frage:
Abwärme von Prozessen oder Stallabwärme etc.
Das Erdreich und das Grundwasser, da beide über das Jahr gesehen Temperaturen von ca. 10°C haben.
Seen und fliessende Gewässer. Die Wassertemperatur ist im Winter meist höher als die Lufttemperatur.
Umgebungsluft. Sie ist nur in Verbindung mit einem Ölkessel realisierbar, da bei 0°C der Luft keine Energie mehr entzogen werden kann.
Bei den drei ersten Wärmequellen kann die Wärmepumpe meist den ganzen Heizenergiebedarf decken. Nimmt man jedoch die Aussenluft als Wärmequelle, so sollte man die Wärmepumpe mit einer Holz-, Gas-, oder Ölfeuerung kombinieren. Damit eine Wärmepumpe energetisch sinnvoll ist, sollte sie mindestens dreimal soviel Heizenergie produzieren, wie Strom verbrauchen.