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Ratgeber
Verlegeanleitung für Teppiche
Verlegeanleitung für Teppiche
Jeder Eigenheimbesitzer weiss, dass sich einiges an finanziellen Mitteln
einsparen lässt, wenn man gewisse Arbeiten in Eigenleistung erbringt.
Diese Erkenntnis sollte man auch auf das Teppiche verlegen anwenden, denn hier kann man ganz immens Kosten einsparen.
Doch sollte auch immer beachtet werden, dass eigene Arbeit auch ein zweischneidiges Schwert sein kann. Hat man sich im Vorhinein nicht mit ausreichenden Informationen eingedeckt, können die Kosten sehr schnell viel höher als erwartet sein.
Als Partner bei allen „Do it yourself“ Arbeiten wollen wir Ihnen auch mit einigen Informationen zur Seite stehen und haben deshalb ein paar Tipps für Sie gesammelt, damit der Aspekt Wissen keinesfalls zu kurz kommt. Als ersten Punkt sollte man beim Teppich verlegen beachten, dass eine Grundrissskizze den ersten Schritt darstellt. Das hilft unter anderem, die Teppichfläche kostengünstig berechnen zu können. Der Teppich sollte immer vor dem eigentlichen Verlegen einige Stunden im Raum auslegt werden, um unschöne Dellen verschwinden zu lassen. Das eigentliche Verlegen geht dann später einfacher von der Hand. Die Nahtstellen müssen grundsätzlich in Laufrichtung angepasst werden, damit es zu keinem unschönen Ausfransen des Teppichs kommt. Teppiche haben in der Regel eine sehr lange Lebensdauer von circa 10 Jahren. Mit der Auswechslung der Teppichböden kann man also einige Zeit warten, wenn man einmal richtig und sorgfältig gearbeitet hat. Aus hygienischen Gründen sollte man aber nach einem Jahrzehnt wirklich wieder etwas Sorgfalt und Arbeit investieren und den Teppich auswechseln.
Bei der Materialwahl der Teppichböden ist unbedingt darauf zu achten, wie hoch der Belastungsgrad ist. Teppiche im Schlafzimmer benötigen einen niedrigeren Belastungsgrad als die Teppiche in Arbeits- oder Wohnbereichen. Gute Teppiche sind ebenfalls von hoher Dichte, wie zum Beispiel die engmaschigen Perserteppiche, die sehr teuer sind. Für einen Teppich als Bodenbelag stösst man natürlich nicht in diese Preisklassen vor, aber das Prinzip der Dichte kann doch beachtet werden. Weiters sollte das Material auch an andere Umgebungsfaktoren, wie eine eventuelle Fussbodenheizung angepasst werden. In dieser Frage können Sie auch gerne unser Forum besuchen oder sich zu einem entsprechenden Fachmarkt weiterklicken.
Nicht ganz einfach dürfte der Arbeitsgang „Ausmessen der Teppichfläche“ für Ungeübte werden, aber auch hier gibt es einige hilfreiche Faustregeln, die so manches graues Haar gar nicht erst entstehen lassen. Man sollte unbedingt dabei beachten, dass ein neuer Teppich immer von der Wand her verlegt werden sollte. Jede Nahtstelle eines verlegten Teppichs bedeutet auch eine so genannte Schwachstelle und schon der gesunde Hausverstand sagt einem, dass Schwachstellen nichts Gutes bedeuten. Die Nahtstellen sollten also an den entferntesten Rändern, an den Wänden, verlegt werden. Der nicht gebrauchte Rest, oder Verschnitt, sollte bei Verlegearbeiten so gering wie möglich bleiben, und damit dies eingehalten werden kann, sollte der Teppich nur ungefähr 10 bis 12 cm über die Begrenzung des Raumes, das heisst über die Länge und die Breite, hinausragen.
Vorarbeiten
Der entscheidende Punkt der zum Erfolg beim Teppichverlegen führen wird, ist die entsprechende Vorarbeit, die unbedingt zu leisten ist. Besonders wichtig ist die Untergrundbearbeitung. Der alte Teppichbelag muss erst entfernt, Schaumresten sauber abgeschabt und eventuell zusätzlich noch abgeschliffen werden, sodass ein sauberer und ebener Untergrund die Basis für den neuen Belag bildet. Das Entfernen bewerkstelligt man am besten mit einem Teppichmesser, mit dem man den alten Teppich in 50 cm breite Streifen schneidet. Danach kann man ihn problemlos entfernen.
Zu erwähnen sind noch die verschiedenen Verlegearten, wie die lose Verlegung oder die so genannte vollflächige Verklebung. Die lose Verlegung wendet der Fachmann bei einer Raumgrösse bis zu 20 Quadratmeter an, hingegen werden Räume ab 20 Quadratmeter, stark frequentierte Räume oder Büros, wo Stühle mit Stuhlrollen zum einsatz kommen grundsätzlich vollflächig verklebt. Dafür wird teilweise eine Haftgrundierung notwendig.
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Teppiche
Zuletzt aktualisiert: 08.01.2010

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