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Holzböden

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Geschrieben: 07.09.2008 um 02:21 von HAUSBAU-RATGEBER


Holzböden


Holz ist praktisch zu verarbeiten, versiegelt man es richtig, stellt auch das Reinigen kein Problem mehr dar. Zu empfehlen ist die Verwendung von Holzböden in trockenen Räumen. Der große Vorteil eines Holzbodens ist, dass er fußwarm ist. Wie hart oder abriebfest der Boden ist, hängt ab von dem verarbeiteten Holz. Nicht zu vergessen, weil besonders wichtig, ist das Schwinden und Wachsen rund um Fugen. Besonders bei Wandanschlüssen ist dies zu beachten.

Holzpflaster
Bei Sand oder Gussasphalt wird Holzpflaster verlegt. Das sogenannte Hirnholz stellt die Gehfläche dar. Holzpflaster wird aus Fichtenholzklötzen gemacht, welche zwischen fünf und 10 cm stark sind. In den gewünschten Maßen werden die Klötze im Werk hergestellt und kesseldruckimprägniert. Ihre Vorteile sind, dass sie sehr schlagzäh sind und den Schall dämpfen. Ihr Aussehen ist im Vergleich gröberer, als das anderer Böden. Deshalb findet man Holzpflaster auch selten in Schlafzimmern oder Wohnräumen. Normaler ist es schon, diese Art Boden in einem Bastelraum, in Kinderhorten oder Werkstätten einzuplanen.

Parkett
Parkett besteht aus gekämmten oder gefederten Riemen. Kurz-, Mittel- oder Langriemen nennt man ihn je nach Länge der Riemen. Im Vergleich ist Parkett eine teurere Variante. Verarbeitet kann er durch Nageln oder Kleben werden. Wegen des hohen Preises gibt es auch schon einige andere Produkte, welche als weniger kostenintensive Alternativen angeboten werden. Diese Alternativ-Parkette weisen Würfel-, Mosaik- oder auch Brettformen auf. Unten sind sie mit einer Holzwerkstoffplatte verdoppelt, weil sie sonst nur ungefähr halb so stark wären, wie Parkett. Weil es wichtig ist, dass ein Verbund mit einer glatten Unterlage besteht, wird vollflächig verklebt. Die Aufbringung auf einen Unterlagsboden ist allgemein üblich, weil somit die Dämmung des Trittschalls gegeben ist. Vorteile sind, dass die Holzbelege, welche aufgebracht werden, frei sind von Fugen, staubfrei sind und besonders einfach zu pflegen. Entweder die Oberfläche wird am Bau oder schon im Werk versiegelt. Ohne Versiegelung besteht das Problem, dass Parkett nur mittels Öl behandelt werden kann. Dieses weist aber nur eine sehr spärliche Schutzwirkung gegen Verschmutzungen auf. Wesentlich dicker wird übrigens Industrieparkett hergestellt. Viele miteinander verklebte Buchen- oder Eichenklötze werden miteinander verklebt und im Aussehen kann diese Art Parkett Fehler im Holz aufweisen.


Zuletzt aktualisiert: 09.12.2009



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