Wer sich mit einer geplanten soliden Baufinanzierung beschäftigt, der kommt um die Erstellung einer Haushaltsrechnung nicht umhin. Eine Haushaltsrechung beinhaltet prinzipiell sämtliche monatlichen Einkünfte und Ausgaben, welche in einem Haushalt anfallen. Ihre Aufgabe ist die Ermittlung des Betrages, der pro Monat für die Tilgung eines Kredits aufgewendet werden kann. In eine Haushaltsrechnung finden alle laufenden Kosten Eingang, seien diese fix oder veränderbar.
Um eine realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Situation zu erhalten, sollte eine Haushaltsrechnung über mehrere Monate geführt werden. Außerdem fallen manche Kosten nicht jedes Monat, sondern zum Beispiel nur vierteljährlich oder auch unregelmäßig an. Des Weiteren gestaltet es sich als relativ komplex, die tatsächlichen Ausgaben für Lebensmittel, Hygieneartikel usw. zu eruieren. Die dafür erforderlichen finanziellen Aufwendungen sollten unbedingt über mindestens mehrere Wochen beobachtet werden, um zu einer wahrheitsgemäßen Einschätzung zu gelangen.
Auch aus diesen Gründen ist eine längerfristige Ermittlung der in einem Haushalt anfallenden Kosten empfehlenswert. Eine Haushaltsrechnung zeichnet sich dadurch aus, dass mit ihrer Hilfe ein realistischer Überblick über die regelmäßigen Kosten gegeben werden kann. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass die Angabe der Ausgaben den Tatsachen entspricht. Bevorzugt wird zu knapp kalkuliert, was in der Folge zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Kredittilgung führen kann. Ebenfalls berücksichtigt werden muss der Umstand, dass ein gewisser Geldbetrag für Notfälle angespart werden sollte und damit dem Baufinanzierungsbudget nicht zur Verfügung steht. Schlussendlich werden bei der Haushaltsrechnung pro Monat die summierten Einnahmen den zusammenaddierten Ausgaben gegenübergestellt. Bleibt regelmäßig ein bestimmter Betrag an Guthaben übrig, so kann dieser künftig für die Kredittilgung im Rahmen einer Baufinanzierung verwendet werden.