Für die Erzeugung von Beton werden insbesondere Zement, Wasser und Kiessand verwendet. Die Endqualität hängt grundlegend von der Schalung, Verarbeitung und Nachbehandlung ab.
Bindemittel Der Portlandzement wird erfahrungsgemäß als Bindemittel genutzt.
Anmachwasser Für die Auflösung und Aktivierung des Bindemittels eignet sich das vor allem das Anmachwasser.
Wasserzementwert Der Wasserzementwert, der die in Zuschlagsstoffen beinhaltete Feuchtigkeit zählt, agiert als Darstellungsinstrument für das Gewichtsverhältnis von Wasser zu Zement.
Zuschlagstoffe Die Füllmaterialien des Betons werden als Zuschlagstoffe bezeichnet.
Verarbeitung Bevor die Masse in die Schalung eingebracht wird, beginnt die maschinelle Vermischung der einzelnen Bestandteile des Betons.
Ausschalen und Nachbehandlung Zwischen dem Betonieren und Ausschalen des Sichtbetons darf auf keinen Fall ein zu großer Zeitabstand liegen. Die Fristen für die Ausschalung müssen vom Bauingenieur fixiert werden. Um eine schnelle Schwindung zu vermeiden, darf der Beton nur langsam austrocknen.
Sichtbeton Beim Sichtbeton wird der sichtbare Belag nicht mehr umgestaltet, wodurch sich ein wahrnehmbarer Abguss der Schalung herausbildet. Entscheidungen über die Gestaltung der Sichtschalung sind dabei jedem selbst überlassen.
Gestockter Beton Bei gestocktem Beton wird die sichtbare Schicht mit Hilfe eines Stockhammers manuell nachbehandelt.
Waschbeton Hier spielen die Kieskörner eine genauso große Rolle wie beim gestockten Beton. Um vereinzelte Komponenten des Betons abzuspülen, wird die abgebundene Oberfläche mit Wasser gereinigt. Der Aushärtungsprozess wird dadurch unterbrochen, dass die vorderste Schicht des Betons im Schalungsbereich vorbehandelt wird.