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Bahnenbeläge aus Textilien

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Geschrieben: 07.09.2008 um 02:16 von HAUSBAU-RATGEBER


Bahnenbeläge aus Textilien

Fasern aus Wolle, sowie synthetische Materialien können zu Teppichen verarbeitet werden. Auf verschiedenste Arten werden diese zu Bodenbelägen gemacht. Wählen kann man zwischen äußerst vielen Farben, Strukturen, Schnitten und Geweben. Wir raten unbedingt dazu, Wolle vorzuziehen, sollte der Preis jenen der synthetischen Teppiche nicht übersteigen. Bahnenbeläge aus Textilien müssen stets mit doppelseitigem Klebeband an Ort und Stelle fest gemacht werden. Wichtig ist auch, dass Teppiche nur ausgelegt werden dürfen, nicht aber vollflächig verklebt. Die Oberfläche eines Teppichbodens ist weich und trittsicher. Hinzu kommt, dass sie fußwarm ist. Je nach Verarbeitung dämmen Teppiche auch noch Schall und Wärme.

Nadelfilz
Die Struktur von Nadelfilz ist keine einfache Gewebestruktur, sondern gepresst und geschlossen. Gestaltet werden kann Nadelfilz glatt oder rippenförmig. Zur Herstellung werden Kurzharzfasern, Wolle und Haargarne verwendet. Ein Trägergewebe und quer laufende Fasern, welche eine dünne Schicht bilden, ergeben ein Nadelfilzgewebe. Ober- und Unterschicht werden durch Nadelstiche miteinander verbunden.

Schlingenflor
Quer sitzende Schlingen und ein Trägergewebe zusammen machen einen Schlingenflor aus. Kunstfasern, Haargarne oder Wolle werden zu diesem Gewebe verarbeitet. Der Flor hat stets geschlossene Schlingen, egal, ob er dichter oder weniger dicht, glatt oder mit Struktur, tief oder hoch ist. Um den Trittschutz zu verbessern, können im Handel unterschiedliche Rückenbeschichtungen erworben werden.

Schnittflor
Quer verlaufenden Schlingen werden, bei allen Produkten unterschiedlich, geklebt, gewoben oder eingenadelt. Hinzu kommt noch ein Trägermaterial. Hinterher werden die Schlingen, um den Schnittflor fertig zu stellen, aufgeschnitten oder Klebenoppen verwendet. Fasern schießen hier von der Oberseite nach unten, um dann in einem Bett aus Leim stecken zu bleiben. Ansonsten sieht die Herstellung fast gleich aus, wie bei einem Schlingenflor. Wichtig ist aber, dass geschlossene Schlingen unempfindlicher sind, als offene. Offene sind dem Schmutz stärker ausgesetzt. Zu erwähnen ist auch, dass Velours-ähnliche Flächen häufig einen unregelmäßigen Glanz haben.


Zuletzt aktualisiert: 09.12.2009



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