Anforderungen
Man kann plattenförmige Wandverkleidungen durchaus als problemlos bezeichnen, sollte aber beim Verputzen einige Regeln beachten. Sauberkeit und Reinheit der Materialoberflächen ist wichtig.
Anforderungen an die Schlagfestigkeit
Da die gewöhnlichen Wandbeläge wie Gipsverglättungen und Verkleidungen aus Nadelhölzern, Textilien oder Holzwerkstoffplatten und tapezierte Weissputzflächen weitaus schlagempfindlich sind, kommen sie für Räume, die einer hohen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt werden, nicht in Frage. Deshalb muss man sie durch solidere Baustoffe wie z.B. Verkleidungen aus Natur- oder Kunststein, Zementabtriebe oder keramischen Platten, etc. ersetzen. Weiters sind alle Durchgänge im Verkehrsbereich und ausspringenden Mauerecken mit Kantenschutzprofilen auszustatten.
Anforderungen an die Wasserbeständigkeit
Es ist wichtig zu beachten, dass in Nassräumen niemals gips- oder weisskalkgebundene Putze zum Einsatz gelangen. Dies ist damit zu begründen, dass alle hygroskopischen Materialien, die auf Wasser reagieren, im Laufe der Zeit Schäden aufweisen. Hierfür sind hydraulisch gebundene Mörtelmischungen oder Verkleidungen aus keramischen Platten, dichten Naturstein oder Beton geeigneter.