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  1. #1
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    Standard Kaufvertrag Fertighaus - sichere Vorgehensweise um Fehler zu vermeiden

    Hallo Forum,

    der Wunsch im eigenen Heim zu wohnen hat mich hierher gebracht - dies ist mein erster Beitrag.

    Wir hatten in den letzten Monaten viele Gespräche, tendieren nun zu einem Ausbauhaus und haben nun schon erste Angebote erhalten.

    Von der Firma mit dem grünen m war auch ein Verkaufsberater hier.
    Ohne Zweifel ist das Haus, wie wir es besprochen hatten, attraktiv.
    Der Nachteil: Der Verkäufer gibt sich durchaus Mühe.
    Man muß aber sagen, dass er im Vergleich zu Beratern anderer Anbieter noch sehr unerfahren ist.
    Z.B. darf er den Vertrag nicht im Vorfeld dem Kunden zur Durchsicht überlassen.

    Auf mich wirkt das ganze ein wenig "unseriös". Auf der anderen Seite ist der Anbieter der größte Deutschlands.

    Mich würde interessieren wie andere Bauherrn mit so einer Situation umgegangen sind?
    Haben andere Anbieter ähnliche Regeln?
    Gibt es unabhängige Berater die Erfahrung mit solchen Verträgen haben?

    Würde mich über Eure Tipps sehr freuen.





  2. #2
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    Standard AW: Kaufvertrag Fertighaus - sichere Vorgehensweise um Fehler zu vermeiden

    Hi,

    was heißt denn "Im Vorfeld"?

    Besteh einfach darauf und mache ihm klar, dass es ohne "Durchsicht im Vorfeld" auch im "Nachfeld" keine Unterschrift gibt.

    Ähnllich verhält es sich mit Plänen mit dem Verweis auf "geistigen Eigentums".

    Bisher haben wir mit einer Ausnahme immer im Vorfeld die Pläne (auch Küchenpläne) und Verträge bekommen, auch wenn es nicht üblich ist. (Ob es üblich ist oder nicht interessiert mich dabei überhaupt nicht, da ich gerne mich mit dem Originalmaterial vor der Unterschrift auseinandersetzen möchte.
    Ich hatte aber auch immer angeboten unter Umständen für die Pläne etwas zu zahlen.

    Grüße

  3. #3
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    Standard AW: Kaufvertrag Fertighaus - sichere Vorgehensweise um Fehler zu vermeiden

    Ich hatte aber auch immer angeboten unter Umständen für die Pläne etwas zu zahlen.
    Bisher haben wir noch nicht mal einen Plan.
    Wir haben nur ein Haus aus dem Katalog genommen und berechnet was Änderungen im Grundriss, Dachneigung und zusätzliche Ausstattung kosten.
    Den Plan macht nach Abschluß des Vertrages ein Architekt.

    Bisher haben wir mit einer Ausnahme immer im Vorfeld die Pläne (auch Küchenpläne) und Verträge bekommen, auch wenn es nicht üblich ist.
    Sehe ich auch so.
    Ich möchte schon, vor allem wenn ich mich an ein Haus über Jahre binde, zuvor die Vertragsdetails in Ruhe durchsehen.

    Sind andere Fertig- / Ausbauhauskäufer hier?
    Könnt ihr mir mal sagen wie es andere Anbieter handhaben?

  4. #4
    Epi
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    S-Moderator Avatar von Epi
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    Standard AW: Kaufvertrag Fertighaus - sichere Vorgehensweise um Fehler zu vermeiden

    Hallo,

    Zitat Zitat von Cyberjack Beitrag anzeigen
    Sind andere Fertig- / Ausbauhauskäufer hier?
    Könnt ihr mir mal sagen wie es andere Anbieter handhaben?
    In der Preisklasse mit dem grünen "M" in welcher Du Dich umsiehst, arbeiten vergleichbare Anbieter mehrheitlich nach dem selben Muster. Das "M" ist zwar Teil des Marktführers - im Verbund mit dem blauen "A" und dem weißen "O" - das liegt aber primär am Kapital des Hauptaktionärs und der Naivität der potentiellen Bauherren

    Ich habe mir schon buchstäblich die Finger wund geschrieben, dass kein potentieller Bauherr ein Dokument unterschreiben soll, welches er nicht in Ruhe prüfen kann; Deine Antwort impliziert, dass, wenn es bei anderen Anbietern üblich ist, Du diese Kröte schlucken würdest ....

    Du willst mit dem Hausbau vmtl. die größte Investition Deines Lebens tätigen, warum willst Du ihn dann nicht genau so sorgfältig planen/prüfen, wie den Kauf bspw. eines Kühlschranks? Ich kann Dir nur dringend anraten - Marktführer hin oder her - ohne Kenntnis der detaillierten Vertragsunterlagen gar nichts zu unterschreiben!

    Andere Mütter haben auch attraktive Töchter

    Freundliche Grüße

  5. #5
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    Standard AW: Kaufvertrag Fertighaus - sichere Vorgehensweise um Fehler zu vermeiden

    Den Anspruch einen Vertrag vorher in Ruhe durchzusehen kann ja keiner widersprechen.

    Aber mal ehrlich, jeder Mensch müsste doch in der Lage sein, im Beisein eines Vertreters 10 Sätze durchzulesen. Da hat man doch auch gleich die Möglichkeit zu Fragen.

    Was soll der Vertrag tagelang auf dem Sofatisch liegen. Da Ergebnis ist doch das selbe.

    Wenn man das Haus möchte, wird der Vertrag unterschrieben. Ist der Vertrag nicht OK, wird eben nicht unterschrieben.

    An den Vertragsklauseln läßt sich eh nichts ändern.

    Ich finde man sollte seine eigene Reife da nicht so negativ präsentieren, sonst hat der Vertreter auch keine Lust mehr und sucht sich einen neuen Kunden. Anders wie beim Bäcker, suchen die Verkäufer sich ihre Kunden aus. Bauen Sie mal ohne einen Vertrag.

  6. #6
    Neuer Benutzer
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    Standard AW: Kaufvertrag Fertighaus - sichere Vorgehensweise um Fehler zu vermeiden

    Zitat Zitat von Epi Beitrag anzeigen
    Andere Mütter haben auch attraktive Töchter
    Sehe ich genauso! Wenn man den Herstellern konkrete Angaben zu den Wünschen macht, werden die anderen Alternativen ebenfalls attraktiv.
    Zitat Zitat von Epi Beitrag anzeigen
    Deine Antwort impliziert, dass, wenn es bei anderen Anbietern üblich ist, Du diese Kröte schlucken würdest ....
    Nein! Ich wollte nur wissen wie bei anderen Anbietern die Prozesse gestaltet sind. Falls die Vorgehensweise in der Branche so üblich ist, müssen wir uns halt Gedanken machen und einen Weg finden wie man sich vertraglich einigt ohne die Katze im Sack zu kaufen.
    Zitat Zitat von Gambit Beitrag anzeigen
    Aber mal ehrlich, jeder Mensch müsste doch in der Lage sein, im Beisein eines Vertreters 10 Sätze durchzulesen. Da hat man doch auch gleich die Möglichkeit zu Fragen.
    Was soll der Vertrag tagelang auf dem Sofatisch liegen. Da Ergebnis ist doch das selbe.
    1. Es sind mehr als 10 Sätze. Es handelt sich um ein 3 seitiges, in kleiner Schriftart gedrucktes Papier das in Juristendeutsch formuliert ist.
    2. Sicher hat man die Gelegenheit zu fragen. Das darf dann aber nicht so aussehen, dass ich dem Berater alles aus der Nase ziehen muss.

    Z.B. hat der Berater von sich aus nie über die Baunebenkosten gesprochen.
    Ein weiterer Punkt der meiner Meinung nach nicht eindeutig behandelt wurde ist der "Finanzierungsvorbehalt".

    Der Berater hat es so erklärt: Ist die Bank nicht bereit das Vorhaben zu finanzieren, besteht die Möglichkeit ohne Kosten den Vertrag zu kündigen.

    Beim Überfliegen des Vertrags wurden hier konkret 2-3 Banken aufgezählt.
    Ich habe das letztendlich so interpretiert: Wenn keine der im Vertrag genannten Banken bereit ist das Projekt zu finanzieren, erst dann kann ich den Vertrag kündigen.

    Wenn Du dir zutraust so ein Papier vor Ort zu unterschreiben: Bitte sehr.
    Ich bin der Meinung: Wenn der Verkäufer seriös ist wird sich ein Weg finden dass beide Parteien sich in Ruhe über Ihre Rechte und Pflichten informieren können.
    Nur wenn ich weiß auf was ich mich einlasse bin ich bereit mit dem Partner so ein Projekt anzugehen.

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