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  1. #19
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    Standard AW: Fragen zu Hausbaukosten/Realisierbarkeit

    Also: 20 k ist kurz, selbst wenn du finanzierung kriegst, hängst halt dann am Büttel der Bank. Ihr braucht von allen ermittelten udn geplanten Kosten mindestens 15% Kohle für diverses, Dinge die einfach kommen und bei jedem Hausbau kommen. Wer zu knapp kalkulisert hat ein ernstes Problem. Besteht vielleicht Möglichkeit eines weiteren "Geschenkes" der Schwiegereltern damit man nicht gar so knapp kalkulieren muss ? Thema doppelt bauen: Am Ende wird ein Bau mal vergeben und dann macht sich mehr Volumen bezahlt - als Verhandlungsjoker: Für den GU ist es bgenerell billiger ein ganze Betonplatte zu giessen als eine halbe, das gilt für alle anderen Bauteile auch, Dach,Keller, Andienung etc. Am Ende also kommt es auf euer Verhandlungsgeschick an, am Tag der Vergabe noch 10 % runter zu handeln. das sollte drin sein. Sonst anderen suchen





  2. #20
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    Standard AW: Fragen zu Hausbaukosten/Realisierbarkeit

    Also: 20 k ist kurz, selbst wenn du finanzierung kriegst, hängst halt dann am Büttel der Bank.
    Jo wobei da gibts eh keine alternative in den nächsten jahren, außer ich gewinn im lotto

    Ihr braucht von allen ermittelten udn geplanten Kosten mindestens 15% Kohle für diverses, Dinge die einfach kommen und bei jedem Hausbau kommen. Wer zu knapp kalkulisert hat ein ernstes Problem. Besteht vielleicht Möglichkeit eines weiteren "Geschenkes" der Schwiegereltern damit man nicht gar so knapp kalkulieren muss ?
    Die 270k müssen ja nicht zwingend zu 100% verplant werden... bissl was als reserve für unerwartetes wäre natürlich nicht schlecht.. Kommt halt darauf an was Keller/Haus das meinen Anforderungen entspricht tatsächlich kostet... ist KWL und Fußbodenheizung inzwischen "standard" oder eher noch preistreibender luxus?

    je nach zinskonditionen etc nehm ich auch 10k mehr von der bank... ich wollte halt 1200€/monat bei 2% tilgung erstmal nicht überschreiten...
    und ich sags mal so: Im notfall müssten wir wegen 5-10k nicht gleich das haus verkaufen

    Am Ende also kommt es auf euer Verhandlungsgeschick an, am Tag der Vergabe noch 10 % runter zu handeln. das sollte drin sein. Sonst anderen suchen
    10% hört sich echt nicht schlecht an... bei den Summen redet man da ja schnell von 15-20k+

  3. #21
    Epi
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    Standard AW: Fragen zu Hausbaukosten/Realisierbarkeit

    Hallo,

    Zitat Zitat von FreddyK Beitrag anzeigen
    Am Ende also kommt es auf euer Verhandlungsgeschick an, am Tag der Vergabe noch 10 % runter zu handeln. das sollte drin sein. Sonst anderen suchen
    Sorry, wenn ich solchen Quatsch lese, geht mir die Hutschnur hoch

    Wenn ein Anbieter in der Lage ist, Dir "am Ende" der Verhandlung TEUR 10 nachzulassen, dann hat er Dich irgendwo vorne schon beschixxen; schon ´mal darüber nachgedacht?

    Freundliche Grüße

  4. #22
    Epi
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    Standard AW: Fragen zu Hausbaukosten/Realisierbarkeit

    Hallo,

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Es stehen also insgesamt 250-270k€ zur Verfügung. Geplant ist eine Grundfläche von ~9x10m und damit eine Wohnfläche von ~130-140m² (EG+DG) sowie ein Keller. Der Keller soll einerseits als Abstellraum + Waschkeller dienen, es soll aber auch 1 Raum als Büro/Arbeitszimmer genutzt werden und ein weiterer raum soll ebenfalls als "reserve" bewohnbar sein.. Hobbyraum etc...
    Für 140 qm WF voll unterkellert - davon 2 Räume als Wohnraum - mußt Du mit TEUR 240/250 je DHH kalkulieren - mit Fußbodenheizung, Maler- und Belagsarbeiten (EG + DG) aber ohne Therme. Zzgl. notwendiger Anschlußkosten Fernwärme, TEUR 30-35 Baunebenkosten, plus Reserve Extras.

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Das Neubaugebiet ist übrigens an ein Fernwäremenetz angeschlossen welches man auch nutzen MUSS! D.h. das Geld für eine Wärmepumpe etc kann ich mir sparen... wenn ich richtig informiert bin sind das also locker ~10k+ an investitionskapital die ich mir spare weil ich keine eigene Heizungsanlage benötige.
    Da würde ich nochmals nachfragen und ggfs. überlegen, ob sich die Höhe der Strafe - für den Fall, dass Du keine Fernwärme nimmst - rechnet.

    Ich meine, Du schreibst an einer Stelle, dass die Fernwärme von der Müllverbrennungsanlage kommt .... nun auf meinem diesjährigen Grundbesitzabgabenbescheid ist die Müllentsorgung wieder teurer geworden. Es ist bei dieser Entwicklung abzusehen, wann die Fernwärme ebenfalls teurer wird; bitte bedenke, dass Du Dich mit dieser Form der Wärmeerzeugung immer in fremden Hände befinden wirst; gleich von welchem Erzeuger die Fernwärme kommt. Zu den Vor-/Nachteilen hat €uro bereits einiges geschrieben, worüber Du nachdenken solltest.

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Ist dies bis hierhin schonmal realistisch? bekomme ich für das Geld einen Keller + Haus in mittlerer-gehobener Ausstattung? (Fußbodenheizung, nicht der allerbilligste boden etc) in min KFW70 standard? bleibt evtl sogar geld für Ausenanlage/Garage?
    Ich komme - bis hierhin - auf eine Summe von TEUR 270/285 je DHH und ohne Anschlußkosten Fernwärme. In dieser Summe ist lediglich ein Haus gültiger EnEV angenommen, ohne Außenanlagen, Garage oder geschweige notwendiger Technik für ein KfW 70-Effizienzhaus

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Was ich mich dabei auch die gaze Zeit frage ist wie sieht die Ersparniss aus dadurch dass wir 2 DHH bauen? Ich habe schon gelesen dass die Ersparniss beim bau einer DHH nicht sonderlich groß ist... aber wie sieht es aus wenn man zeitgleich 2 DHH beim gleichen Bauträger baut? Das geht ja dann mehr in richtung 1 sehr großes Haus von 9x20m... oder?
    Du willst aber schon 2 Häuser bauen, oder? Und auch bei keinem Haus auf ein Gewerk verzichten?

    Du kannst nicht ein komplettes DH mit einem größeren EFH vergleichen; dieser Vergleich hinkt, da in *einem* EFH normalerweise nur 1 WE, nur 1 Hauseingangtüre oder jeweils ein Heiz-/Elektrokreislauf usw. benötigt wird. Bei einem Doppelhaus benötigst Du dies und etliches mehr in aller Regel 2 mal. Woran Du effektiv sparst, sind bei den Erdarbeiten jeweils 1 x die Anfahrt(en) und beim Bauzaun/Bautoilette auch ein wenig; das wars im Großen und Ganzen.

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Wie sieht es mit den Baunebenkosten aus wenn man gleichzeitig/zusammen baut? das wird ja dann bestimmt auch günstiger im vergleich zu einem EFH?
    Wie im vorherigen Absatz beschrieben, ansonsten bleiben die Baunebenkosten für jede DHH in etwa in gleicher Höhe von TEUR 30-35.

    Freundliche Grüße

  5. #23
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    Standard AW: Fragen zu Hausbaukosten/Realisierbarkeit

    Hallo Epi,

    danke für deine ausführlichen Antworten!

    Ich komme - bis hierhin - auf eine Summe von TEUR 270/285 je DHH und ohne Anschlußkosten Fernwärme. In dieser Summe ist lediglich ein Haus gültiger EnEV angenommen, ohne Außenanlagen, Garage oder geschweige notwendiger Technik für ein KfW 70-Effizienzhaus
    da sind dann die 30-35k baunebenkosten schon drin oder?
    Wieviel verschlingt davon der Keller?
    Was wären da für mehrkosten für KfW70 notwendig bzw was muss da gemacht werden? KWL, bessere Dämmung etc?


    Da würde ich nochmals nachfragen und ggfs. überlegen, ob sich die Höhe der Strafe - für den Fall, dass Du keine Fernwärme nimmst - rechnet.

    Ich meine, Du schreibst an einer Stelle, dass die Fernwärme von der Müllverbrennungsanlage kommt .... nun auf meinem diesjährigen Grundbesitzabgabenbescheid ist die Müllentsorgung wieder teurer geworden. Es ist bei dieser Entwicklung abzusehen, wann die Fernwärme ebenfalls teurer wird; bitte bedenke, dass Du Dich mit dieser Form der Wärmeerzeugung immer in fremden Hände befinden wirst; gleich von welchem Erzeuger die Fernwärme kommt. Zu den Vor-/Nachteilen hat €uro bereits einiges geschrieben, worüber Du nachdenken solltest.
    Bei der WP bin ich doch auch abhängig vom Stromanbieter.. oder?
    bei 3,5Cent/kWh kann selbst eine LWWP mit einer Arbeitszahl von 4 kaum mithalten... da müsste der strompreis schon unter 14Cent/kWh fallen.... und dann noch zusätzliche investitionskosten in höhe von ~15k + rücklagen für reparatur + zinskosten für die 15k....
    ehrlich gesagt ka wie sich das jemals rechnen soll.
    Der hauptvorteil der Fernwärme bei uns bzw der Grund warum sich bei uns überraschenderweise eine WP nicht rechnet im vergleich zu Fernwärme ist die Tatsache dass die Fernwärme für die Gemeinde kostenlos ist! Die kosten fallen lediglich für die Wartung des Leitungsnetzes etc an...

    Du willst aber schon 2 Häuser bauen, oder? Und auch bei keinem Haus auf ein Gewerk verzichten?
    Wie gesagt ich kenn die Baubranche nicht gut, aber bei fast allen anderen branchen sind oft nachlässe/rabatte drin wenn man mehr abnimmt... Wenn du beim Autohändler um die ecke gleich 2 Autos kaufst kannst du bestimmt mehr raushandeln... ohne dass du auf was bei den Autos verzichtest!

    Du kannst nicht ein komplettes DH mit einem größeren EFH vergleichen; dieser Vergleich hinkt, da in *einem* EFH normalerweise nur 1 WE, nur 1 Hauseingangtüre oder jeweils ein Heiz-/Elektrokreislauf usw. benötigt wird. Bei einem Doppelhaus benötigst Du dies und etliches mehr in aller Regel 2 mal.
    An diesen dingen will ich ja auch nicht sparen.. aber es gibt ja auch einige dinge die eben doch einem großen EFH entsprechen... beim mauern zb. oder beim Dach, oder beim verputzen da spart man doch bestimmt geld. bzw kann mengenrabatt raushandeln... aber gut dann erwarte ich an dieser stelle mal nicht allzuviel.. die 10% die genannt wurden kamen mir eh etwas hoch vor... dachte eher so im bereich 5-10k...

  6. #24
    Epi
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    Standard AW: Fragen zu Hausbaukosten/Realisierbarkeit

    Hallo,

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    da sind dann die 30-35k baunebenkosten schon drin oder?
    Ja.

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Wieviel verschlingt davon der Keller?
    Gute TEUR 40

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Was wären da für mehrkosten für KfW70 notwendig bzw was muss da gemacht werden? KWL, bessere Dämmung etc?
    Das kann ich Dir nicht beantworten; Fernwärme ist nicht so einfach. Hier muß der Statiker/TGA-Planer genau rechnen - es kommt bspw. bei der Berechnung zum KfW 70-Effizienzstandard auch darauf an, wie die Fernwärme energetisch einzustufen ist etc.

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Bei der WP bin ich doch auch abhängig vom Stromanbieter.. oder?
    Jein, nachdem der Strommarkt sich öffnen mußte, kannst Du jedes Jahr - so Du denn willst - den Anbieter wechseln. Der große Vorteil dabei: Du kannst wechseln, bei Fernwärme ist das nicht der Fall. Langfristig betrachtet stellt sich zukünftigen Bauherren nicht die Frage, ob sie mit Strom heizen, sondern wie der Strom erzeugt wird. Kurz- bis mittelfristig wird auch die Photoltaik und deren Speicherung günstiger werden - nimmst Du den Fernwärmeanschluß an, würde sich diese Investition nur für den Haushaltsstrom auch dann nicht rechnen; ist eine WP verbaut, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Kleine Windräder sind ebenso im Test wie auch andere, innovative und zukunftssichere Techniken wie bspw. Brennstoffzellen. Du unterläufst imho dem Fehler, die Ist-Kosten/eine vermeintliche Ersparnis zu betrachten und nicht den Fokus für künftige Kosten/Möglichkeiten zu sensibilisieren.

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    Wie gesagt ich kenn die Baubranche nicht gut, aber bei fast allen anderen branchen sind oft nachlässe/rabatte drin wenn man mehr abnimmt... Wenn du beim Autohändler um die ecke gleich 2 Autos kaufst kannst du bestimmt mehr raushandeln... ohne dass du auf was bei den Autos verzichtest!
    Die Autohäuser werden über verschiedene Zuschuß-Modelle herstellerseits gesponsert, kaufst Du Re-Importe kommen andere Steuersätze zum Tragen - alles nicht vergleichbar. Bei Bau eines Autos ist nur ein "Handwerker" - am Werk, beim Hausbau etliche mehr. Da die Handwerksfirmen, welche mit größeren Anbietern langfristige Verträge eingegangen sind, eh nicht das meiste verdienen, können sie kaum auf weiteren Gewinn verzichten. Ein alteingesessener Handwerksbetrieb, der weiß wie seine abgelieferte Leistung zu bewerten ist, der mehrere "Mäuler" zu stopfen hat bzw. seinen Mitarbeitern gegenüber verantwortlich zeichnet, wird sich auf dieses "Geiz ist geil-Spiel" erst recht nicht einlassen; denn dann hätte es sich bald mit dem guten Ruf und der Solvenz sowieso

    Zitat Zitat von Shism Beitrag anzeigen
    An diesen dingen will ich ja auch nicht sparen.. aber es gibt ja auch einige dinge die eben doch einem großen EFH entsprechen... beim mauern zb. oder beim Dach, oder beim verputzen da spart man doch bestimmt geld. bzw kann mengenrabatt raushandeln... aber gut dann erwarte ich an dieser stelle mal nicht allzuviel.. die 10% die genannt wurden kamen mir eh etwas hoch vor... dachte eher so im bereich 5-10k...
    Du kannst beim Hausbau vermeintlich nur sparen, wenn Du alle Gewerke - beginnend beim Architekten und endend beim Türenbauer - selbst vergibst; aller Erfahrung nach sparst Du aber nicht wirklich, da Du die vorne "vordergründig" gesparten Mittel in bessere Handwerksfirmen/höherwertige Materialien investierst oder schlicht nicht die Rabatte aushandeln kannst, welche Dir offenbar vorschweben.

    Und eines solltest Du ganz sicher im Gedächtnis behalten: die Anbieter, welche höher als 1 max. 2% Nachlaß bei Abschluß gewähren:

    - haben Dich schon vorne beschissen
    - sind latent von der Insolvenz betroffen
    - findest Du früher oder später negativ im HBF oder den Medien

    So preiswert wie möglich und teuer wie nötig zu bauen, ist absolut erstrebenswert. Einen Hausbau mit dem Kauf eines Autos zu vergleichen dagegen sehr dumm und am Ende in der überwiegenden Anzahl der Fälle bei der Schlußabrechnung sehr teuer; getreu dem Motto "nach ganz schon fest kommt ganz schön lose"

    Freundliche Grüße

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